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„Das Wunder der Liebe“ von Ingrid Baumgart-Fütterer


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dkame

20.08.2021
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Schön, wundervoll, zärtlich informativ und romantisch,....
Wie soviele wunderbare zeilen von Dir...

Nur in einem kleinem, bestimmten Moment,
Gottes Funke im Menschen schöpferisch brennt,
wenn er im gemeinsamen Liebesspiel,
mit oder ohne diesem bestimmten Ziel,
die Flüsse des Lebens zum Strömen bringt,
und so der Schöpferakt dem Menschen gelingt.
Ein schöpferischer Akt, von der Natur gewollt,
damit man dem Dasein den Respekt nun zollt,
dass daraus Leben entsteht und sich formt,
individuell und nicht wirklich genormt.
Eingebettet in der Mutter Schoß,
reift es heran und wird bald groß,
Fünf Millimeter in der sechsten Woche lang,
auch das Herz fängt nun zu schlagen an,
Kopf, Rumpf und Gliedmaßen bilden sich aus,
und das Kreislaufsystem kommt nun raus.
Und nun geht es dahin in rasender Eile,
jeder Fortschritt dauert nur eine kleine Weile,
Die Sinne entwickeln sich, auch die Nerven vernetzt,
das Fötus nun schon die Empfindungen schätzt,
es reift weiter im schnellen Schritt,
da kommt man mit dem Aufzählen kaum mit,
endlich ist es zur Geburt bereit,
es dauerte neun Monate, eine gute Zeit,
bis jetzt war es beschützt und auch geborgen,
alles war da, warm, dunkel, ruhig und ohne Sorgen.
Auf einmal grelles Licht, und laute Töne,
hektisches Getümmel, und vorbei ist da schöne,
der erste Atemzug brennt und tut weh,
und jeder es an seinen Gebärden seh.
Doch man lacht, ist erleichtert und voller Freud,
denn es ist sein Geburtstag heut.
Kälte umfängt es wie eine eisige Faust,
es dem Kinde bangt und graust,
der Nabel wird nun durchgetrennt,
und wieder es im Kinde brennt.
Es hat nun auch keine Versorgung mehr,
die Hebamme war zur Stell mit der Scher.
Eingewickelt in rauen Tüchern ist es nun,
doch es ist noch viel zu tun.
Das Kind wird hin und hergereicht,
alles gemessen dass es nicht abweicht,
alles ist für das Kind so fremd und laut,
Angst sich hier im Baby staut.
Endlich kommt es zu der Mutter hin,
Ruhe ist dem Baby sein einziger Sinn.
Die Mutter füttert das Kind nun still,
weil auch Sie Erholung haben will.
Nun sind Sie, wenn auch getrennt, für immer vereint,
Mutter und Kind nun glücklich weint.
Der Vater ergänzt nun auch das große Glück,
und sind sie auch drei, so zählen Sie nur als ein Stück.
Alles weitere wird das Leben zeigen,
wenn das Kind sich einordnet in des Daseins Reigen….

Du befeuerst immer wieder mit Deinen Zeilen die Fantasie der Leser, genauso wie Margit...
Lg Dieter



Ingrid Baumgart-Fütterer (21.08.2021):
Danke für dein überwältigendes Kommentargedicht und das Lob. Die Schöpferkraft Gottes entfaltet sich im Uterus und erschafft einzigartige Wunderwerke der Natur. Angesichts solcher Entwicklungen kann man nur noch ehrfürchtig staunen. Sie führen einem deutlich vor Augen, dass jeder von uns ein Unikat ist und sich daher um Einzigartigkeit erst gar nicht ein Leben lang bemühen muss. „Du kannst nicht werden, was du bereits bist“ Dein wunderschönes Gedicht ist die perfekte Ergänzung zu meinem Gedicht. Du beschreibst die Vorgänge so anschaulich und einfühlsam, dass der Eindruck erweckt wird, du hättest schon mal einer Geburt beigewohnt. Dass Väter bei der Geburt anwesend sind, ist ja heutzutage bei aufgeschlossenen Eltern nichts Ungewöhnliches. Der Film „Das Wunder des Lebens“ von Nilsson Lennart (8teilige BBC-Dokumentation) ist absolut sehenswert. Von der Empfängnis bis zur Geburt werden alle Entwicklungsstadien aufgezeigt und erklärt. Liebe Grüße - Ingrid

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