Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Der geprügelte Hund“ von Karl-Konrad Knooshood


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...ja Karl-Konrad, oft kommt man sich auch als ein geprügelter Hund vor,
im Grunde aber ist man nur ein armer Tor.
Man kann sich wehren allezeit,
muss nur dazu sein auch bereit.

LG Bertl.

Karl-Konrad Knooshood (28.08.2021):
Das Gefühl dieser Art Ohnmacht und Hilflosigkeit ist gewiss uns allen bekannt, lieber Adalbert, es ist schrecklich. Wehren muss man sich, aber natürlich nach Möglichkeit vorsichtig, nicht über das Ziel hinaus. Gerade bei Tieren muss man sich bewusst sein: Sie leiden ebenso wie Menschen und haben gewiss auch einen Moment, in dem ihr Fass überläuft und sie zubeißen oder sonstiges. Nicht nur aus diesem Grund bin ich freundlich zu meinen Haustieren. Gut, zwar bin ich mehr der Katzen- als Hundetyp, doch einige Hunderassen sind sehr, sehr niedlich. Und auch sie mag ich. Danke für Deinen wie meist perfekt gereimten Spitzenkommentar. Karl-Konrad

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Ich gebe dir Recht, Karl-Konrad... es sind die Menschen, die einen Hund zu einem Kampfhund machen... nicht die Hunderasse. Reize einen Labrador lange genug, und er wird auch ein bissiges Tier... Und bei uns ums Eck wohnte ein Bullterrier, der die größte Schmusebacke war...
Es ist mit allen Lebewesen so... quält und unterdrückt man sie lange genug, dann werden sie sich irgendwann wehren... Und das endet dann oft blutig...

L.G. Anschi

Karl-Konrad Knooshood (28.08.2021):
Sicherlich, liebe Anschi, es liegt nicht (nur) an der Hunderasse. Einige sind zwar eher dahingehend gezüchtet, eine gewisse Wildheit zu haben, auch einen ausgeprägten Jagdinstinkt, der für Hüte- und Jagdhunde geeignet ist, auch eine gewisse Grundaggression und Wachheit, die bei Wachhunden benötigt wird, mag eine Rolle spielen. Oder ein noch feineres Gehör oder die feinere Nase wie bei Drogenspürhunden an Flughäfen und bei der (Drogen-)Polizei. Natürlich sind die meisten Hunde sicherlich sehr liebevolle, liebenswerte Wesen, wenn man ihnen mit Respekt begegnet. Das hat mich u.a. die Serie "Komissar Rex" gelehrt... Nun, ich habe zwar Katzen, bin nicht so der Hundetyp, mag aber Hunde auch. Zum Text wurde ich auch, fiel mir kürzlich erst ein, inspiriert durch einen Hund, den ich kannte. Er gehörte einer freundlichen, aparten alten Dame, die ihn aus dem Tierheim hatte. Der Vorbesitzer, der den Hund nach einem scharfen starkalkoholischen Getränk benannt hatte, hatte auf das arme Tier immer wieder eingeprügelt. Da diese herzensgute Dame extrem lieb zu ihm war, war er entsprechend liebenswürdig, zutraulich. Als sie mit ihm bei meiner Familie zu Besuch war, fand dieser liebe Kerl gleich Gefallen an mir und zeigte sich als anhänglicher Hund. Sehr lieb. LG und danke sehr für Deinen Kommentar. Karl-Konrad

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