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„Afghanistan“ von Adalbert Nagele


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Was dort blüht und auch weiterhin Fortschritte macht, lieber Bertl, ist der Drogenhandel. Der Exportschlager Nr. 1. Herzlichst RT

Adalbert Nagele (25.08.2021):
...stimmt Rainer, der Kampf gegen den Drogen-Handel hatte nicht wirklich viel Erfolg. Merci und lG, Bertl.

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Hallo Adalbert,
da aber die Taliban mühelos die Macht an sich reißen könnten, mussten sie doch über einen Rückhalt in der eigenen Bevölkerung verfügt haben. Offensichtlich sind diese schrecklichen
mittelalterlichen Verhältnisse von einem Großteil der Bevölkerung gewollt. Natürlich ist das schrecklich für jene Menschen, die dagegen sind. Ein sehr schwieriges Thema, wobei wir nicht vergessen dürfen, dass mit der Flüchtlingswelle sich auch Kräfte der Taliban als getarnte Flüchtlinge nach Europa eingeschleust haben. Ich vermute, weitere Eingriffe der USA und des Westens hätte auch eine Verschärfung der Terrorgefahr in Europa zur Folge. Bereits in den vergangenen Jahren haben bereits zahlreiche afghanische junge Männer die einheimische Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt!
LG. v. Michael

Adalbert Nagele (23.08.2021):
...Michael, ich denke, in der Bevölkerung hat viel Angst mitgespielt und sie wollte kein weiteres Blutvergießen. Wie sich alles weiterentwickelt kann man noch nicht sagen. Aber auf die Bevölkerung wird einiges zukommen. Besten Dank und lG, Bertl.

henri

23.08.2021
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Zur Zeit sind die Aussichten besorgniserregend. Vieles läßt sich spekulieren...
Margot Käßmann ( damalige EKD Ratsvorsitzende) hat mit ihrer Äußerung von 2010 " Nichts ist gut in Afghanistan" leider heute noch mehr Recht . Pointiert von Dir geschrieben, Bertl.
LG Ingeborg


Adalbert Nagele (23.08.2021):
...Ingeborg, es hat sich nichts geändert und die Zukunft wird erst zeigen, wie es, von der USA alleingelassen, nun mit Afghanistan weitergeht. Merci und lG, Bertl.

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Lieber Bertl,

man kann nur tief mitempfinden mit den armen, getäuschten Menschen dort. Haben sie(Amis) jetzt genug aus diesem Land (Schätzemäßig) aufgesaugt und jetzt ist ihnen alles egal? Oder ist dieses Land vielleicht gespalten? ich habe gelesen, dass viele Menschen die Taliban beim einfahren nach Kabul bejubelt haben. Ganz fürchterlich ist die Gemeinheit, dass man jetzt frühere Helfer nicht, oder viel zu spät ausfliegt. Da ist noch sehr viel tiefdunkelschwarz im Westen und im Osten.

liebe Grüße,

Heidi

Adalbert Nagele (23.08.2021):
...ja Heidi, die Welt ist sehr korrupt und die breite Bevölkerung muss es leider büßen. Besten Dank und lG, Bertl.

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Zunächst, lieber Adalbert, müsste man natürlich die Taliban "entwaffnen" bzw. ihnen etwas entgegensetzen. Die Regierung von Afghanistan gab viel zu schnell auf, als diese Armee wieder ins Land einzog. Auch der Westen, die westlichen Helfer, haben sich feige zurückgezogen, das kann man nicht anders sagen. Nach 20 Jahren westlicher Intervention, vor allem der Amerikaner, ist da nichts passiert, man hat nichts verbessern können. Eine Möglichkeit wäre: Man hält sich raus und wartet ab, ob sich die Afghanen selber helfen, das neue Taliban-Regime selbst überwinden können (vielleicht wäre das die bessere Möglichkeit statt der dauernden, offensichtlich fruchtlosen Interventionen). Eine andere, verstärkt erneut zu intervenieren. Dann muss aber klar sein: Will man da eine vernünftige Nation aufbauen, einen funktionierenden Staat - oder hinterlässt man ein halbgares Chaos dort, wie jetzt? Schwierige Fragestellung. Dass jetzt natürlich viele weitere Millionen Afghanen nach Deutschland kommen sollen statt in einem ihrer Nachbarländer unterzukommen, wo sie sich mit Sicherheit insgesamt wohler fühlen dürften, finde ich ziemlich falsch. Es würde eine ähnliche Situation wie 2015 erzeugen, eine, die übrigens niemals wirklich ganz aufgehört hat.

Du hast es in sehr wenigen Worten, sehr knapp, gemessen an Deinen anderweitigen Vierzeilen-Strophen, auf einen Kernpunkt gebracht. Es ist kompliziert, weiterhin bleibt es das.

LG und viel Glück. Karl-Konrad

Adalbert Nagele (23.08.2021):
Du sagst es Karl-Konrad! Als nächstes wird sein, wer profitiert in Zukunft am meisten von den afghanischen Bodenschätzen? Was kann die Waffenlobby dabei noch verdienen? Das Wohl der Bewohner, die jetzt schon am Hungertuch nagen, rückt bald einmal in den Hintergrund. Wie lässt sich Europa noch schneller islamisieren? Der Terrorismus ist einmal die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Ich danke dir mit lG, Adalbert.

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Guten Morgen Don Bertolucci! Afghanistan in einen demokratischen Staat umzumodeln, dies ist fast unmöglich und die Gründe sind bekannt! Da müssten die Menschen dort vorwiegend den Weg selbst schaffen. Wie auch immer, dieser Staat hat nicht dies was die Großmächte sich wünschen und somit geht dort alles kaputt und als Fazit, sehr bald kracht es wieder so richtig dort und wenn man sich fragt, warum dies so ist, die „Waffen – Lobby“ will ihren Schrott gut bezahlt entsorgen! Dir liebe Grüße von Don Francesco

Adalbert Nagele (23.08.2021):
...Don Francesco, so sehe ich das auch. Die Leidtragenden sind wie immer eine breite Masse der Bevölkerung, die nichts dafür kann und sich Besseres verdient hätte. Merci und lG, Bertolucci.

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Jeder muss in seinem Haus selber Ordnung schaffen, man mische sich nur nicht ein.(wie jetzt erneut geschehen). Die Steinzeitreligion Islam braucht noch hundert Jahren oder mehr bis sie zu Vernunft kommen. Keinen jungen Männern Asyl gewähren, die könnn sich selber wehren. Waffen sind genug vorhanden. Frauen und Kinder ja, für eine begrenzte Zeit, sonst Hilfe an Ort, wenn erwünscht.Wir wollen keine Millionen Asylanten aus einem rückständigen Kulturkreis. Ich kann nur sagen: wehret den Anfängen. Lieber Gruss Robert

Adalbert Nagele (23.08.2021):
...Robert, China wird's schon richten, früher oder später regiert so und so China die ganze Welt. Die Leidtragenden sind wie immer eine breite Masse der Bevölkerung, die nichts dafür kann und sich Besseres verdient hätte. Merci und lG, Bertl.

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Hallo Bertl, gut geschrieben, und gleichzeitig eine Aufforderung zum Handeln und Denken.
Wir in Europa können doch die Flüchtlinge, welche in Ihrer Heimat verfolgt werden, oder deren Leben in Gefahr ist, aufnehmen; sicher sind die meisten Afghanen traumatisiert und sicher auch nicht wirklich sofort in die Gesellschaft integrierbar. Sicherlich wird es einige Probleme geben, und natürlich wird es - wie in jeder Gesellschaft, in der so unterschiedliche Kulturen und Mentalitäten aufeinanderprallen (wie wir bereits wissen) - Herausforderungen geben, die einige "Opfer" fordern,... aber was gäbe es sonst für eine Möglichkeit? Es ist schlimm was zuletzt mit dem 13 jährigen Mädchen passiert ist, ebenso wie einige andere, nicht medial ausgeschlachtete Ereignisse,,, aber gibt es wirklich eine Alternative?
Wenn die UNO, die EU und andere große Organisationen keine wirkliche Antwort haben, wie sollen wir eine Antwort finden?
Ich bin auf der Linie der Grünen... Grenzen wieder öffnen, aufnehmen und versorgen,... wir müssen teilen und geben. Wir haben zwar leider sehr viele sozial schwache Menschen im Land, aber ein paar tausend mehr werden wir wohl verkraften können. Wir sollten die Steuern erhöhen (oder neue Steuern erheben - Integrationssteuer, Migrationssteuer,...), die Arbeitszeit, derjenigen die Arbeit haben, ein wenig aufstocken und Abgaben so anpassen, dass jeder von uns das Optimale beisteuern kann, um hier zu helfen. Wir sollten eventuell auch die Gemeindeabgaben erhöhen, sodass wir solidarisch die Abgaben der neuen Zuwanderer abdecken. Ich denke, das könnte die Chance für Europa sein, umnm den Weg zu einem geeinten Denken zu finden.

Adalbert Nagele (23.08.2021):
...Igo, alles recht und schön, Humanität ist schon o.k., aber ausländische Verbrecher haben in unserem Land nichts verloren und die gehören so schnell wie möglich außer Landes gebracht. Sonst wird Österreich eine Brutstätte von organisierten und brutalen Verbrechen in großem Ausmaß. Leider werden allzu oft die Falschen abgeschoben. Ich danke dir für deine klare Aussage, mit lG Adalbert.

dkame

23.08.2021
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Die Welt führte Krieg gegen den Irak wegen der Massenvernichtungswaffen und Diktatur,
Ergebnis: Ein Land das führungslos dahinschlingert und mehr Tote seit der Befreiung zählt als alle Jahrzehnte unter der Diktatur (ich war zuvor öfters im Irak, auch danach... und beziehe mein Wissen nicht nur Fernsehen und Zeitung in der warmen Küche). Ich sah Kinder die leiden...
Der arabische Frühling in Ägypten, erste demokratische Wahlen, danach Militärdiktatur... mehr Tote und leid als je zuvor (auch hier war ich vor Ort, zuvor ... danach)
Libyen, der böse Diktator musste gestürzt werden; jetzt gibt es mehrere Regierungen im Land und jede Regierung terrorisiert und tötet die Gegner, Flüchtlinge werden beraubt ,...
Afghanistan, derzeit nur mit starker Militärpräsenz überhaupt zu regieren... von Freiheit weit, weit entfernt...
(Ich war auch einige Male im bösen Iran, ... und in vielen anderen Ländern, von denen ich sooooviele Klischees hörte und höre...

Aber auch andere Länder sind toll; Im nahen Osten werden Kindergärten und Schulen unter fadenscheinigen Ausreden angegriffen und Kinder ermordet, Einheimische von Ihrem Land und Besitz vertrieben, unbewaffnete Demonstranten erschossen und inhaftiert. Wo ist hier die Empörung und der Aufschrei?? Ach ja, da darf man nichts sagen, meinen oder denken... da sind alle Gutmenschen sehr ruhig und still....
In Österreich gibt es leider auch keine freie Meinungsäußerung mehr...

Lieber Bertl, ich weiß nur zu gut wie schnell wir mit der Meinung sind, besonders da wir so (einseitig) MEDIENABHÄNGIG sind...
Es gibt eine eigene Zeit für alles, und einige Gesellschaften müssen erst wachsen...
Es gibt eine gute Geschichte dazu: Ein reicher Mann kaufte eine große Apfelplantage in der Steiermark in der Meinung die besten und schönsten Äpfel zu bekommen, diese teuer weiterzuverkaufen und noch reicher zu werden. Er verwendete den besten Dünger, aber leider kam nichts dabei heraus. Er holte die besten Experten, di berieten und berieten, ließ in die Bäume besondere Injektionen mit Stärkungspräparaten verabreichen, holte zusätzliche Beleuchtung, montierte Lautsprecher um die Bäume mit Musik zu beschallen, ließ neuen Humus mit besten Mineralien und Guano auf die Felder aufzutragen.... es kam keine Frucht; die Medien vermuteten Sabotage, ... bis der reiche Mann einen einfachen Bauer fragte was er falsch macht... dieser meinte einfach: "Im Winter wachsen keine Äpfel...." - es hat alles seine Zeit

Ich bin ein wenig enttäuscht, denn, nur wenn etwas medial angeprangert wird, muss man sich nicht wirklich anschließen...

Lg Dieter

Adalbert Nagele (23.08.2021):
...Dieter, der Terrorismus ist einmal die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Die Leidtragenden sind wie immer eine breite Masse der Bevölkerung, die nichts dafür kann und sich Besseres verdient hätte. Die Waffenlobby profitiert noch vom Ganzen. Merci und lG, Bertl.

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Eine schwierige Frage was da zu tun wäre, nachdem die Amerikaner das Handtuch schmeißen. Vermutlich wird eine Art „Gottesstaat“ entstehen und es werden mittelalterliche Zustände herrschen.
Dein wie immer gekonnt verfasstes Gedicht lässt nichts Gutes ahnen.

Liebe Grüße
Herbert


Adalbert Nagele (23.08.2021):
...Herbert, das ist zu befürchten. Ein positives Ende der Kämpfe ist leider nicht absehbar. Es wird weiteres Blutvergießen ohne jeglichen Fortschritt geben und die Frauen werden wieder unterjocht. Ich danke dir mit lG, Bertl.

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