Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Singles ohne Familie“ von Brigitte Waldner


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Liebe Brigitte,
sehr einfühlsam und nachvollziehbar geschrieben, ob man Single ist
oder Familie hat, ist in dieser Welt fast das Gleiche. Die Großfamilien
sind alle weggefallen und jeder wohnt für sich, was der Arbeit schuldet.
Am Ende bleibt dann jeder für sich.

Herzlichen Gruß, Hildegard

Brigitte Waldner (24.08.2021):
Liebe Hildegard, wie Du kommentierst, ist vielfach wohl die Arbeit wichtiger als die Eltern. Traurig. Sehr traurig. Um die Eltern pflegen zu können, muss man den Job meistens aufgeben und damit fällt das Einkommen weg. Aber es ist heute leichter als es zu meiner Zeit war, weil heute die Leute, die ihre Angehörigen pflegen, vom Staat ein Einkommen erhalten und versichert sind. Mich musste meine Mutter noch privat erhalten. Und ich war nicht versichert. Erst unmittelbar nach ihrem Tod in 2009 wurde das eingeführt in Österreich. Aber im Gegenzug wurde ich von meiner Mutter als Alleinerbin eingesetzt. Und da hatte man eben die Verpflichtung zu pflegen oder die Pflege zu finanzieren, und damit wäre der Besitz draufgegangen, denn die Heime sind teuer. Aber ich wollte auch meine Angehörigen unter keinen Umständen ins Heim abschieben. Man geht also jetzt wieder in Richtung selber pflegen, zumindest wird es heute staatlich finanziell unterstützt, wo Angehörige vorhanden und vor Ort und gewillt sind. Liebe Grüße und danke Dir für Deine netten Worte, Brigitte

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