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„Der Dank der Moslems“ von Patrick Rabe


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Hallo Patrick. Auch „Moslems“ leiden unter dem Hass und der Gewalt ihrer Glaubensbrüder und sind somit auch oft genug Opfer! Ersichtlich wieder in Afghanistan. Somit ist die Überschrift „Der Dank der Moslems“ leider mir zu verallgemeinert und ich denke, Du stimmst mir zu! Würde man schreiben, „der Dank der Christen“, so würde dies auch viele Menschen bleidigen die ihren Glauben mit Vernunft und Frieden sehen, auch im „Christentum“ gibt es leider radikale Pfeifen! Dir friedliche Grüße Franz
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Du sprichst wahr, lieber Patrick - und mir ist selbstverständlich klar, dass es immer Solche und Solche gibt, dass nicht alle so sind, doch dass die durchtriebenen und skrupellosen Gestalten, die den IS unterstützten, ihm nahe stehen oder insgeheim seine Taten loben und ihm zuarbeiten hierzulande und in Europa insgesamt (im Westen wesentlich mehr als im Osten) sehr aktiv sind, ist eine unumstößliche Tatsache, die mich natürlich traurig stimmt. Es wäre schöner, wenn die Religion des Islam (wie jede andere Religion auch) keinen maßgeblicher werdenden Einfluss auf unsere säkulare Kultur hätte. Natürlich sind nicht alle Muslime undankbar, doch ihre spezielle "Dankbarkeit" zeigen einige Herrschaften (seltener Damen) auf ihre ganz eigene Weise, vielfach durch Terror, Ablehnung, Hass auf unsere Kultur, die ihnen doch viel Positives gegeben hat, die sie nett aufgenommen hat und sie gut behandelt (was man von uns Außerislamischen, den "Kuffar" also, nicht behaupten kann, wenn sie in islamischen Ländern sind).
Eine interessante These (oder weißt Du da noch mehr?) ist es, dass sie Deines Erachtens ihre Ideen und Anregungen für das Taktische aus dem "I Ging" oder "Die Kunst des Krieges" beziehen. Ob dem so ist, vermag ich nicht zu beurteilen - bisher habe ich beides noch nicht gelesen, habe jedoch von einigen Strategien der Kriegsführung gehört, die der chinesische General Sunzi schon 500 Jahre vor Christi Geburt, also so vor 2520 Jahren ungefähr, schriftlich niedergelegt hat - und vieles der Terroristen des IS und anderer islamischer Organisationen weltweit wird, insbesondere zur Zermürbung des Westens, eingesetzt: Demütigung und viele kleine Schläge, das Schüren von Angst, das Intrigieren, Gegeneinander-Aufbringen (also auch in der Form, dass wir die, zugegebenermaßen eher wenigen, wirklich moderaten Muslime mit ihren terroristischen Glaubensbrüdern in einen Topf werden sollen - wobei das Problem auch besteht, dass in den islamischen Gemeinden vielfach eine sehr viel größere Zustimmung zu Terror oder zumindest radikalem Gedankengut islamischer Art gibt - frag mal den Insider und Ex-Dschihadisten IRFAN PECI), die vielen kleinen Stiche, natürlich auch die Verwirrung des Feindes, bis er selbst nicht mehr weiß, wer er ist, gegen WEN er kämpft. Was wir auch erleben, ist eine gesellschaftliche Spaltung, die sich eben nach jedem neuerlichen islamischen Akt der Barbarei stärker zeigt: Nicht nur, dass die meisten Mainstreammedien nicht mehr oder nur noch sporadisch, lückenhaft oder in vagen Nebenbemerkungen über neue Anschläge/Terrorakte berichten, um die wahre Gefahr und das Ausmaß des politischen Islam zu verschleiern oder zumindest schönzureden. Womöglich wird dies betrieben, damit man sich nicht den Dämonen stellen muss: Es ist nämlich viel einfacher, Kritiker der offenen Grenzen, Mahner, Warner und andere Skeptiker, die die Gefahren vorausgesagt haben oder forderten, dass Gesetze konsequent angewendet werden, um diesen Bedrohungen effektiv(er) zu begegnen, als "Nazis" abzustempeln als sich dem Problemkern zu nähern.

Wir beide wissen, dass wir konträre Ansichten in vielerlei Punkten/Problem- und Fragestellungen haben. Du weißt, dass ich ein beinharter Islamkritiker bin, regelrecht ein "islamophober" "Hetzer", Du bist da vielfach differenzierter. Im Grunde ist es sehr positiv, dass wir hier beide auf E-Stories unterwegs sind, wir bilden beide Seiten des politischen Spektrums ab - in einem weitestgehend freien und überwiegend unpolitischen Online-Portal. Das ist sehr positiv. Du bist links - auf die moderate, vernünftige, die denkerische, grüblerische und auch verspielte Weise - ich bin rechts - nicht rechtsradikal, nicht rechtsextrem, doch schon sehr konservativ, mit modernistischen Ansätzen. Zwar verstehe ich nicht immer alle Deine Werke vollständig, was nicht den reinen Inhalt betrifft, sondern das gesamte Drumherum, die Peripherie der Beiträge, aber Dein Herz scheint am korrekten Fleck zu sein, meins ist es, soweit ich mich bemühe. Dieses Dein Gedicht gefällt mir besonders, wenngleich ich auch Deine weiteren Publikationen mit Freude oder Interesse und gelegentlicher Befremdung (wozu gibt es schließlich die berühmte weit hochgezogene Augenbraue, ein Muskel, den ich grundsätzlich gern bewege, zuweilen gar lieber als sämtliche sonstigen Mimik-, inklusive der Lachmuskeln) verfolge.
Gut, eh ich auf meiner eigenen Schleimspur ausrutsche: Wie praktisch immer bei Dir: Brillantes Gedicht, genialer Ergänzungstext, Deine Meisterschaft bereichert dieses Netzwerk ungemein.
Chapeau und Kotau vor Dir und Deinem Können.
Möge es eine friedliche Lösung für das von Dir angesprochene Problem geben.

LG und immer fiderallalla. Karl-Konrad

P.S.: Was meintest Du "in fremde Accounts hacken"? Ich hab nichts gemacht. Ich hoffe, Du auch nicht. Das wäre ja höchst illegal...

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