Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Ein Hoch dem Smartphone“ von Igo Dieter


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Lieber Igo,
ein langes "Gedicht" von Dir. Doch es ist oft schlimm, wie die Menschen nur an allem Neuen klammern. Es hat gute Gründe sich so ein "Ding" anzuschaffen, aber es darf einen nicht beherrschen.
Die Menschen haben immer weniger richtig Kontakt. Sogar die Kinder haben die Dinger dauernd vor dem Gesicht.
Ja, unser Leben ist manchmal ganz anders geworden als früher.
Bin 88 Jahre und habe noch andere Zeiten erlebt.
Gruss von Wally, die so ein "schönes "Ding nicht besitzt

Igo Dieter (28.08.2021):
Liebe Wally ... Du bist ein Teil einer kleinen Gruppe... und bewundernswert, fast heroisch und wirklich fantastisch... Danke für Deinen Kommentar und die Information, Ganz liebe Grüße Igo

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Da hast du ein Problem verdichtet, dem nicht so einfach beizukommen ist. Es würde gut unter die Rubrik "Gesellschaftskritik" passen.
Ich gebe zu, dass ich das Smartphone auch mehr benutze, als mir oft gut tut. Meistens für WhatsApp-Kontakte... und das kann manchmal wirklich anstrengend sein... je nach Kontakt. Auf der anderen Seite ist es auch gerade während der Lockdowns und Kontaktbeschränkungen ein Segen gewesen... ich fand es schön, meine Kinder wenigstens mal per Videotelefonie zu sehen.
Doch was du eingangs beschreibst in den Restaurants... oft auch auf Parkbänken oder in Bussen und Bahnen... das ist manchmal wirklich erschreckend. Es ist eine Sache, mal kurz sein tolles Essen zu fotografieren... aber dann sollte das Gerät auch wieder in der Tasche verschwinden und die Aufmerksamkeit dem Gegenüber gelten. Noch schlimmer finde ich, wenn Leute in Restaurants Telefonate annehmen und dann längere (laute) Gespräche führen. Man möchte manchmal schon bitten, ob man das Gespräch nicht auf "laut" stellt, damit man wenigstens auch den anderen Teil des Gespräches hören kann...*lach*
Im Urlaub habe ich manchmal ganz bewusst mein Smartphone nicht dabei tagsüber... oder war schon froh, wenn es dort kein Wlan gab, weil dann die Möglichkeiten einfach auch eingeschränkt sind. Manche Urlaube waren nämlich durch die permanente Erreichbarkeit schon richtig anstrengend... Und oft erwartet ja auch der Absender einer Nachricht, dass man möglichst zeitnah antwortet.
Ich könnte jetzt noch endlose Beispiele bringen, doch die hast du zum Teil ja auch schon alle angesprochen. In psychiatrischen Kliniken gibt es jedenfalls jetzt schon das Krankheitsbild der Handy-Sucht... Patienten mit der Diagnose müssen dort erst mal kalten Entzug machen...
Ich möchte mein Smartphone nicht mehr missen, aber ich gebe dir absolut Recht, dass wir wieder bewusster lernen müssen, damit umzugehen. Und es dann vielleicht auch einfach mal einige Stunden... oder auch mal ein Wochenende... weg legen oder auf Flugmodus stellen... Wir werden überrascht feststellen... so hoffe ich doch... dass wir diese Zeit trotzdem überlebt haben!

Herzlichen Gruß ins Wochenende! Wir bekommen morgen Nachmittag Besuch von einer Tochter und dem 3jährigen Enkel. Da werden wir gut beschäftigt sein und das Smartphone höchstens für ein paar Fotos nutzen...
Anschi

Igo Dieter (28.08.2021):
... Liebe Anschi.... wir haben uns selbst verraten und verkauft... es klingt zwar hart, vielleicht sogar hoffnungslos... aber es ist die Wahrheit. Ab dem Smartphone Einsatz haben wir alles verraten was unsere Vorfahren mit Blut und Tränen erkauft haben /hatten,, und wir haben uns selbst mit Sätzen ... ich habe nichts zu verbergen... und ähnlichen beruhigt, und sind weitergetan... wir lesen nicht einmal mehr die Nutzungsbedingungen,Cookie - Zustimmungen,... mehr durch.... keine Zeit, keine Lust, kein Interesse... Wir denken, dass wir mit dem Smartphone sozial sind,... aber dass ist nicht wahr.. und wer ein wenig nachdenken kann (noch) wird einiges verstehen was ich meine; aber gleich wie bei einem Raucher der über die Gefahren des Rauchens liest... er hört auf.... zu lesen; Danke für Deinen Kommentar, Lg Igo

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