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„Der "Höhlenforscher"“ von Ingrid Baumgart-Fütterer


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Liebe Ingrid, niemand spricht darüber, aber alle gehen hin!! Ein nüchtern erotisches Gedicht. Auch ein "Höhlenforscher" hat ja so seine Gefühle! LG Helga

Ingrid Baumgart-Fütterer (01.09.2021):
Liebe Helga, du sagst es! Es ist nach wie vor ein Tabuthema. Allein das Ansprechen gilt als unanständig. Eigentlich schade - würden Frauen sich unbefangener mit ihrer Scham auseinandersetzen, würden sie gynäkologische Untersuchungen sicherlich mit weniger Anspannung über sich ergehen lassen können. Liebe Grüße Ingrid

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Jetzt wird's schlüpfrig, liebe Ingrid. Mit großem Grinsen gelesen, breitem Schmunzeln, das killt die Runzeln, weil es stark erheitert, das Bewusstsein für den schönen Akt erweitert, was Du schriebst heut hier, wenn ich erröte, ist es, als sei es mir: Bekannt kommt mir dies vor, diese Technik ist phantastisch, dann ragt dieses Teil empor, das dann, sehr plastisch beschrieben, in der Lustgrotte...also...wow. Ich bin sehr beeindruckt von Deinem Gedicht. Es ist eins der liebenswerten. Und lehrreich, was die menschliche Anatomie betrifft.

LG und viel Freude dabei. Karl-Konrad

Ingrid Baumgart-Fütterer (01.09.2021):
Freut mich, dass mein Gedicht dich erheitert hat und dich obendrein auf andere Gedankengebracht hat. Ich weiß von angehenden Krankenpflegern und Gynäkologen, dass sich deren Freundinnen „vorm allerersten Mal“ als Forschungsobjekt freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben und auch zu einem ausführlichen Feedback bereit waren. So trugen sie zur Abschwächung des Lampenfiebers bei, dass sich bei ihren Freunden allein schon bei der Vorstellung einstellte, dass es in der Praxis bald ans „Eingemachte“ gehen sollte. Kinder begeistern sich in der Regel für Doktorspiele und wenn sie erwachsen werden, ist das Kind im Manne solchen „Spielchen“ weiterhin nicht abgeneigt. Für Gynäkologen ist eine derartige Untersuchung Routine, die vom Berufsethos bestimmt wird. Aber Frauenärzte sind auch nur Menschen bzw. Männer, die gegen Gefühlsregungen der besonderen Art nicht gefeit sind. In dem Fall wäre eine ethisch-moralische Grenzziehung unabdingbar. Aber kompetente und integre Ärzte wissen peinliche Situation durchaus geschickt zu handhaben, ohne Aufsehen zu erregen. LG Grüße Ingrid

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Liebe Ingrid. Wusste ich doch sofort was Du damit gemeint hast! Schmunzel. Wie auch immer, hier denke ich, Zuhause läuft er sicherlich auf Schmalkost und bei den vielen Frauen, die auf seinem Stuhl sitzen, da kann man dies verstehen zuweilen! Den ehem. Gynäkologen meiner Frau der 2 unserer Söhne zur Welt brachte, diesen besuche ich immer gerne auf dem Friedhof und er liegt nahe dem Grab meines Vaters! Dir liebe Grüße und Höhlenforscher kennt doch jeder!

Ingrid Baumgart-Fütterer (01.09.2021):
Lieber Franz, für Frauen ist ein Gynäkologe mehr als alle anderen Ärzte eine Vertrauensperson. Solch ein - in der Regel alljährlicher - Arztbesuch kommt vielen Frauen einem Gang nach Canossa gleich. Sie müssen die intimste Stelle ihres Körpers einem Fremden in einer Art und Weise präsentieren, für die sie sich normalerweise in Grund und Boden schämen würden. Nicht wenige Frauen bevorzugen auf Dauer eine Frauenärztin, um die für sie mit Scham behaftete Situation abzumildern. Liebe Grüße Ingrid

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