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„Klopapiersonett“ von Brigitte Waldner


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Man wusste früher nicht, dass dies viel Geld bringen kann! Früher gab es die "BILD"! Schmunzelgrüße Franz

Brigitte Waldner (16.09.2021):
Lieber Franz, früher war die Qualität des Zeitungspapiers saugfähig. Das ist es ja heute nicht mehr. Heute taugt es dafür nicht mehr, viel zu glatt. Liebe Grüße von Brigitte

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Liebe Brigitte, erstaunlich, wie man sich in der heutigen Zeit schon über Alltägliches bzw. Selbstverständliches freuen kann. Es ist noch gar nicht so lange her, da stand man in der Drogerie vor leeren Regalen, und später wurde dieser Artikel rationiert. Wer einmal in der damaligen DDR gewesen ist, wird sich noch an diese Zustände dort erinnern können. Nur dort war es üblich, bei uns sollte es eine Ausnahme bleiben! Ich hoffe, die "Hamster" sehen das genauso! Du hast ja Gott sei Dank das wichtige Utensil im Badezimmer wiedergefunden. Schönen Abend, Helga

Brigitte Waldner (16.09.2021):
Liebe Helga, danke fürs Lesen und Kommentieren und die Vergleiche mit der DDR. Das war bei uns in Österreich damals bekannt, durch Fernseh-Dokus und westdeutsche Sommergäste, die es erzählt haben. Ja, dass in Zeiten ohne Krieg und des Überflusses bei uns das einmal passieren wird, damit hatte wohl kaum wer gerechnet. Die Hamster haben nur an sich und ihre Familien gedacht und alle waren überfordert. Schon am ersten Tag, wo am Donnerstagabend um 17 Uhr über TV-Nachrichten von der Regierung verkündet worden war, die Geschäfte werden ab Montag schließen - wir gingen damals in den ersten Lockdown - waren einige Regale in den Supermärkten schon am Freitagvormittag leer und auch in den Drogerien und nicht nur Klopapier, sondern auch Grundnahrungsmittel und Gemüse, Obst. Liebe Grüße, Brigitte

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Spätestens seit dem ersten Corona-Lockdown weiß jeder, wie wertvoll Klopapier ist... ich gehörte damals nicht zu den Hamsterern, hatte aber dann auch tatsächlich mal das Problem, dass es extrem knapp wurde und ich Sorge hatte, ich bekomme keines mehr...
Ich las mal, die Deutschen hamsterten in der Zeit Klopapier, Milch und Mehl... die Franzosen Kondome und Wein... was einiges über unser Prioritäten aussagen würde....*schmunzel*
Was hamsterten die Österreicher im ersten Lockdown?

Lieben Gruß!

Brigitte Waldner (16.09.2021):
Liebe Anschi, 1. Klopapier, 2. GERM = Hefe. Ansonsten ähnlich wie in Deutschland. Beim 2. Lockdown kauften sie übrigens vernünftig ein. Da ist das nicht mehr passiert. Die Regierung hatte die Supermärkte rechtzeitig vor dem 1. Lockdown angewiesen, dass sie sich mehr und gut bevorraten sollten an Grundnahrungsmitteln und Mitteln des täglichen Bedarfs, da es in nächster Zeit zu Mehrkäufen und Panikkäufen kommen wird." Die Verantwortlichen in den Supermärkten haben das aber nicht verstanden und nicht ernst genommen. Als es dann kein Klopapier mehr gab, servierten sie die Ausrede: "Es sei genug in den Lägern vorhanden, nur die LKWs können nicht mehr transportieren, wie sonst auch, sonst könnten sie die Lebensmittel und andere Sachen nicht mitnehmen, da das Klopapier sehr viel Platz braucht." Die Antwort der Regierung war: "Was nützen dem Volk das Klopapier in den Lägern und die logistischen Probleme. Dann hätten sie halt einen zusätzlichen LKW schicken sollen. Auf diese Idee kam niemand, wohl um Kosten zu sparen." Die Supermärkte haben schlecht organisiert, daher kam es zu vielen leeren Regalen. Die Schuld lag eindeutig bei den Supermärkten selber. Ich wollte gar nicht hamstern, weil mein Nachbar dann einbricht und klaut, aber als ich sah, nix mehr da, leere Regale, hätte ich auch gerne gehamstert, war nicht mehr so einfach möglich. Ich bin drei Supermärkte angefahren, es gab keine Kartoffel mehr. Als eine Kassiererin, welche gerade die Regale nachfüllte, sah, dass ich zwei Packungen Klopapier mit je 8 Rollen und zwei Packungen Küchenrolle, mit je 4 Rollen, in meinem Einkaufswagen liegen hatte, schrie sie laut auf, "um Gottes Willen". Immerhin hatte ich 6 Katzen und einen Hund, da braucht man das schon, weil immer eines unsauber ist oder erbricht. Wie gut, dass ich es hatte, es gab ja dann wochenlang keines mehr. Das ging sich auch knapp aus, bis ich mal wieder eines im Regal sah. Danke Dir und liebe Grüße von Brigitte

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