Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Die Mauern überwinden“ von Anschi Wiegand


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Mauern zu bauen, liebe Anschi, ist auch eine Art, sich zu isolieren. Deinen Gedanken folgte ich gerne im Urlaub. Herzlichst RT
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Rein zufällig, liebe Anschi, habe ich heute beim Aufräumen meines Bücherregals ein von mir
verfasstes Gedicht gefunden, dessen letzte Zeile noch geschrieben werden musste. Obwohl ich
es eigentlich doof finde, ein Gedicht mit einem Gedicht zu beantworten, mache ich es ... ausnahms-
weise, weil es die gleichen "Innenräume" betrifft:
Wenn einer eine Mauer um sich baut,
nicht sehr hoch,
aber hoch genug, dass man nicht
drüber wegsehen kann,
wenn der Graben davor nicht
unüberquerbar ist, aber doch
entmutigend,
wenn die Ebene ringsherum
bis zum Horizont
flach und strauchlos ist,
so dass jedes Geschoss treffen könnte,
dann richte dich auf
und schieb den Vorhang
deiner Gedanken
einfach
beiseite.
23. Sept. 2o2l - Herzlich .... ihg .
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Liebe Anschi,
die Fähigkeit, sich in die Situation des Menschen versetzen zu können, schenkt Zuversicht, sowie den Glaube an das Gute und hilft explizit den Drang zum erneuten Bau einer Mauer abzumildern, bzw. die vorhandenen Mauersteine wieder einzureißen!
LG. Michael
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Mauern
sie können ein Heim sein, geschützt und gut,
Schutz vor Angriff, dem Bösen und von Wut,
sie können einsperren, abtrennen, verwahren
auch darüber sind wir im klaren,
Sie können verhindern dass uns von außen Böses ereilt,
wir schützen uns, wenn man in den Mauern verweilt.
Ein Leben ohne Schutz ist nicht möglich für viele,
doch es gibt für jene andere Ziele,
Eine Tür in der Mauer es uns erlaubt - allemal,
dass wir diese öffnen - für das Gute ohne Zahl...
das Böse bleibt vor der Türe,
wie Hass, Leid und gebrochene Schwüre...

Nicht geschieht auf der Welt ohne einen Grund,
kein Wort kommt grundlos aus dem Mund,
keine Tat wird jemals ohne Grund begangen,
nirgendwo wird grundlos etwas beendet oder angefangen...

Versuch einfach den Anderen zu verstehen,
und Du wirst vieles im neuen, besseren Lichte sehen,
Finde die Gründe für die Tat,
sonst ist es um Deine Zeit zu schad,
die Du brauchst zu mauern und zu verriegeln,
und dazu Dich einzuigeln.
Sei der Mensch der anerkennt,
dass nicht jeder in die gleiche Richtung rennt,
und so ist es auch klar und richtig,
zu leben, offen und positiv, dass ist wichtig.
Bist Du enttäuscht, vergrämt oder verletzt,
wenn Dich der negative Aspekt des Lebens hetzt,
dann gehe in Dich und werde still,
weil damit Dein Schicksal Dir etwas sagen will.

Liebe Anschi - Deine Zeilen sind schön, wecken Gefühle und bereichern das Denken,.... Du bist eine Wortmagierin; Lg








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Man fragt sich oft liebe Anschi, ob das Leben gerecht ist! Doch was ist schon gerecht? Gerne gelesen Dir Grüße von Franz

Anschi Wiegand (23.09.2021):
Da hast du wohl wieder einmal Recht, lieber Franz! Lieben Gruß und Danke dem Kommentar! Anschi

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Ein sehr schönes Gedicht liebe Anschi, wieviel steckt davon in uns Menschen, die wir nicht verletzt werden wollen und wenn es dann doch geschieht, werden Schutzmauern noch höher. Es ist dann schön wenn eine Hand dich hält und ein starker Glaube dich begleitet, damit man sich irgendwann wieder öffnet.

Herzliche Grüße
Karin


Anschi Wiegand (23.09.2021):
Danke, liebe Karin, für die zustimmenden Worte! Einen schönen Tag und liebe Grüße! Anschi

Regina Vogel

23.09.2021
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Liebe Anschi,

das ist ein sehr schönes, klares Gedicht über die Mauern, die die Menschen um sich ziehen.

Liebe Grüße und einen sonnigen Herbsttag.

Regina

Anschi Wiegand (23.09.2021):
Danke für den netten Kommentar, liebe Regina! Auch dir einen sonnigen Tag! Anschi

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Liebe Anschi, wenn das Vertrauen erst einmal zerstört wurde, beginnt man wieder, sich in sein Schneckenhaus zurückzuziehen. Obwohl auch das keine Gewähr dafür ist, dass nicht doch wieder irgendjemand es zertritt. Wem es hilft, kann sich ja im Gebet an eine höhere Macht wenden....... LG in Deinen Abend, Helga

Anschi Wiegand (23.09.2021):
Liebe Helga, als ich vor vielen Jahren das Vertrauen in die "Liebe" verloren hatte, wollte ich zunächst auch Mauern bauen um mich, um diesen Schmerz nicht nochmals spüren zu müssen. Aber... wie es in anderen Kommentaren schon anklang... ist die Mauer nicht nur Schutz, sondern sie schließt mich auch aus, sperrt mich ein... Darum muss man sehr genau wählen, ob man das in aller Konsequenz will... Nachdenkliche Grüße! Anschi

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Die Mauer ist auch Schutz und Trutz.
Abwehr gegen die Wehr anderer.
Vorsichtsmaßnahmen, die auf Erfahrungen
gründen....was du nicht willst, dass man dir
tu und und und.
Extrem werden Mauern bei autistisch veranlagen Individuen,
die ihre eigene Erlebenswelt nur eingeschränkt mitteilen können.
Tolles Gedicht !!!
HG Olaf

Anschi Wiegand (23.09.2021):
Danke, lieber Olaf, für die ergänzenden Worte! Die Erlebniswelt der Autisten finde ich faszinierend und habe bereits einige Bücher zu diesem Thema gelesen... auch von sprachlich fitten Autisten zum Teil selbst geschrieben. Im Grunde erleben sie viel intensiver, auch wenn es uns von außen oft wie Rückzug vorkommt... wie ein mauern. Doch ohne diese Schutzmauer würden sie unter der Reizüberflutung und Gefühlsintensität zusammenbrechen! Ich finde es spannend, in den Berichten in deren Erelbniswelt einzutauchen und kann sie viel besser verstehen dadurch. Lieben Gruß! Anschi

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Liebe Anschi,

das ist so eine Sache mit den Mauern; ja, sie schützen, und engen doch ein. Und weil sich im Leben nur sehr wenig beweisen läßt, ist die Glaubensfrage oft sehr viel größer als wir selbst.

Liebe Grüße,
Frank

Anschi Wiegand (23.09.2021):
So ist es, lieber Frank! Herzlichen Dank für den Kommentar... das mit dem "schützen und gleichzeitig einengen" kann ich bestätigen! Herzlichen Gruß! Anschi

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