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„Verwöhnte Menschheit“ von Karin Grandchamp


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Zufriedenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr!
Karin, lG Bertl.

Karin Grandchamp (12.10.2021):
Ich bin zufrieden lieber Bertl! Das Leben hat es mit mir gut gemeint und dafür bin ich auch sehr dankbar. Lieben Dank, herzlichst Karin

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Zustimmung liebe Karin und wir waren als Kinder auch mit dem WC auf dem Hof glücklich und zufrieden! Die zeitung erfüllte auch ihren Dienst! Schmunzelgrüße Franz

Karin Grandchamp (12.10.2021):
Lieber Franz! Es war damals kein Problem für mich in den Garten zu gehen, denn bei meinen Grosseltern war es halt so. Heute ist die Menschheit verwöhnt und stöhnt, wenn sie nicht alles hat.Liebe Grüsse und danke auch hier, Karin

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Sogar mein Sohn meinte mal zynisch "die heutige Armut in unsrem Land besteht darin, dass ein Mensch verzweifelt ist, weil er nicht das neueste Smartphone oder die neuesten Apps darauf hat"... Tatsächlich spricht man heutzutage (in unsren reichen Ländern) von "Armut", wenn man seinen Kindern nicht die neuesten modischen Klamotten oder technischen Geräte kaufen kann... (wird irgendwo gepfändet, bleiben Fernseher und Computer als "Grundausstattung" da...) - unsre Eltern waren in den Nachkriegsjahren froh, wenn sie eine 2-Zimmer-Wohnung hatten für 5-8 Personen, die einen Kohleofen hatte und ein Plumpsklo im Hof. Das hast du in deinem Text ja auch beispielhaft gut wiedergegeben.
Meine Mama hat ihre Kindheit auch noch so erlebt... und bei meiner Oma gab es die ersten Jahre auch nur ein Plumpsklo im Hof... wenn wir zu Besuch kamen, kaufte sie extra eine Rolle Klopapier... sie selbst benutzten Zeitungspapier, wie von dir beschrieben. Es war ein Luxus, als dann ein Klo neben der Küche eingebaut wurde in der Mietswohnung auf dem Dorf.

Ich erschrecke immer wieder, wenn Freunde von uns behaupten "die Flüchtlinge" nähmen uns alles weg - diese Freunde haben ein Eigenheim, das sie regelmäßig renovieren können, 2 Autos... ihre erwachsenen Töchter haben ebenfalls je ein eigenes Haus samt jeweils 2 Autos... die Kleiderschränke sind gefüllt, die Speisekammer ist voll, es kann in Urlaub gefahren werden und man geht auf Feste... aber es wird über "drohende Armut" geklagt...

Nachdenkliche Grüße! Anschi


Karin Grandchamp (12.10.2021):
Liebe Anschi! Wir haben es doch so leicht im Leben und trotzdem stôhnen die Menschen.Wenn ich sehe, dass ein grosser Teil der Jugendlichen schon ein Auto besitzt, weil sie können ja nicht mit dem Zug fahren, wenn sie woanders studieren.Wenn ich sehe, dass sie alles bekommen, was sie wollen, dann denke ich an meine Jugend zurück. Wenn ich etwas wollte, musste ich dafür arbeiten. Meinen ersten Wagen habe ich mir zusammen gespart. So habe ich auch gleichzeitig gelernt, dass man im Leben arbeiten muss , um sich etwas anzuschaffen. Was lernen die Eltern heutzutage den Kindern, wenn man ihnen alles kauft, was sie wollen.Als wir gebaut haben, waren wir noch sehr jung. Ferien gab es keine mehr und ein neues Auto konnten wir uns nicht leisten. An Allem wurde gespart aber wir waren glücklich, das zu besitzen, was wir hatten. In der Zwischenzeit wurde mein Mann zum Offizier ernannt und ab da ging es uns wirklich gut. Trotzdem haben wir im alten Rhytmus weitergelebt und ich war froh, dass wir gelernt haben, das Geld nicht zu verpulvern. Wir hatten uns entschlossen fürs Alter zu sparen, damit es uns dann auch noch gut geht.Heute bereuen wir es nicht, denn die Zeiten sind nicht mehr so rosig. Ich danke dir herzlichst, liebe Grûsse Karin

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Liebe Karin,
die heutige Generation weiß gar nicht wie gut es ihr geht, und nur deshalb sind sie unzufrieden
und möchten noch mehr haben. Viele Menschen vergessen, dass die Liebe niemals zu kurz kommen
darf, und das ist der Haken. Auch ich kenne das Klo wie es bei meinem Mann war. Ich habe immer
scherzhaft gesagt, das ist eine Toilette mit Windspülung, darunter war die Jauchegrube und das
Zeitungspapier hat seinen Zweck erfüllt.
So sind die Menschen, je mehr sie haben, desto unzufriedener werden sie und Dankbarkeit bleibt auf der Strecke.

Liebe Grüße, Hildegard

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Liebe Karin,
wir haben auch noch "das Zeitungspapier" benutzt. Irgendwie war man zufrieden, weil man nichts anderes kannte. Aber als wir früher in Frankreich in Urlaub waren, hatte man da so ein "litschiges Papier damit konnte man sich den Popo gar nicht abputzen. Heute sind die Menschen sehr verwöhnt!
Wir sind zufrieden mit dem was wir haben.
Herzlich Wally

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