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„Ein Altenheim für Arme“ von Olaf Lüken


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...Olaf, Altersheime, da hast du Recht,
dort geht wohl fast alles nur recht und schlecht;
mehr kann man sich nicht erwarten,
ist kein paradiesisch Garten.

LG Bertl.


Olaf Lüken (14.10.2021):
Ins Altersheim führt man die Alten heim. Hier dürfen sie reden, essen, schlafen und määähen gleich den Schafen ! Hier endet im Leben das Leben. Ignoriert von der Gesellschaft. So ist das eben ! Es kommen die Pfaffen und die anderen Affen ! HG Olaf

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Lieber Olaf,
wir sind ja gerade vor ein paar Wochen wieder nach Köln gezogen. Aus Südfrankreich in die alte Heimat. Es war aus Gesundheitsgründen damit unsere Tochter sich um ns kümmern kann. Mein Mann wollte ins Altersheim. Ich habe gesagt, dass wir es erst mal mit einer Wohnung versuchen, wenn es nicht mehr geht, müssen wir "umziehen". Hatte keine Lust mich da in ein Heim zu setzen und alles so machen wie die Anderen das auch tun. Ich kenne Altersheime, habe auch keinen Vorurteil dazu, nur ich möchte erst mal bestimmen was läuft.
Bis jetzt geht es prima. Richten uns nach unserem Alter, und helfen uns gegenseitig. Es ist schön und ein Vorteil wenn man noch zu zweit ist. Unsere Tochter hilft uns auch.
Herzlich Wally

Olaf Lüken (13.10.2021):
Hallo Wally, ich denke, dass ein Altersheim/Seniorenheim(Seniorenresidenz unsere letzten Tage, die sehr schön sein können, beschleunigen. Der geregelte Tagesablauf - ohne Eigenverantwortung - macht uns handlungsunfähiger denn je. Das Heim kann eine Alternative für bereits vereinsamte Geister sein oder für jene, die täglich starke Schmerzen haben. Solange es geht, sollten wir den Wind der Freiheit um uns Schnuppern lassen. Herzlich willkommen in Köln !!! HG Olaf

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Lieber Olaf, gut hat`s der, der auch im Alter in den eigenen vier Wänden bleiben kann. Immer streng nach Plan leben, wäre nicht so meine Sache. Irgendwie herrscht dort immer eine sterile Atmosphäre. Leider fehlen natürlich auch hier, wie in anderen sozialen Bereichen, die Pflegekräfte. Allerdings muss man auch sagen, dass jemand, der sich schwerlich selbst versorgen kann, hier schon gut aufgehoben ist. Man sollte also alles von Fall zu Fall abwägen! LG Helga

Olaf Lüken (13.10.2021):
Hallo Helga, mein Gedicht ist durchaus überzeichnet. Es richtet sich aber weder an die MitarbeiterInnen, noch an die Bewohner selbst. Lebendig sind Heime dort, wo die Außenwelt am Leben der Gäste teilnimmt. Auch das wird in Zukunft eher schwieriger werden. Von den knapp 83 Millionen EinwohnerInnen sind 17 Millionen Deutsche Singles. Dazu gehöre auch ich ! Danke für deinen Kommentar ! HG Olaf

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Hallo Olaf. Meine Mutter war sehr oft an 1 – 2 Tagen in der Woche, in der Tagespflege in einem Seniorenheim. „Gymnastik und Musikveranstaltungen“ waren ein Grund! Selbst wenn dies ein hervorragendes Seniorenheim war, so war ich sehr oft betrübt manchen Mitbewohnern dort bezogen. Sehr viele Gespräche, diese werde ich mit Sicherheit nie vergessen! Immer wieder frage ich mich, wie dies Menschen bezogen ist, denen das Geld fehlt und auch da habe ich sehr traurige Erfahrungen! Grüße Dir von Franz

Olaf Lüken (13.10.2021):
Hallo Franz, mein Gedicht ist bestimmt etwas überzogen. Aber ich habe eine Tante, die 95 Jahre alt ist. Sie würde - auch heute - alles tun, um nicht in ein Altenheim gehen zu müssen, und das ist in diesem Fall keine Frage des Geldes. Mein Kompliment zu deinem Vater-Rhein-Poem ! HG Olaf

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