Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Verschworen“ von Frank Guelden


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Lieber Frank,
da ist er ja, der Waschbär, von dem Du mir bereits in einem Kommentar geschrieben hatest. Ein tolles Foto und tolle lyrische Zeilen präsentierst Du hier. Im bösen Glück verweilt ihr nun, zum Glück für uns, das ist Dein Lohn. Danke für beides Lyrik und Foto,
Herzliche Grüße in den Abend
Thomas
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ich versteh es... Lächeln von Aylin

Frank Guelden (02.11.2021):
Herzlichen Dank, liebe Monika! Einen schönen Tag für Dich, Frank

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Ich könnte diesem Blick auch nicht widerstehen... auch wenn es immer ein Kampf in der Brust ist, ob das Füttern Sinn macht. Nachdem unsere Gartenschläfer scheinbar schon im Winterlager sind, fragen wir uns seit einigen Wochen nun auch, ob der nächtliche Besuch nur eine große Maus ist... oder doch ein Tier, das wir nicht da wohnen haben wollen. Dass er die Sonnenblumenkerne schält, spricht eher für Maus als für Ratte... und die Menge Nüsse, die er schon weggetragen hat, sollten eine Weile reichen, um über den Winter zu bekommen. Dass er aber jetzt auch das zweite Vogelhaus leergeplündert hat, finden wir nicht so lustig... das steht jetzt freier und es wird sich zeigen, ob er da trotzdem noch rein kommt...

Fröhliche Zeilen wieder von dir - und schön, mal wieder von dir zu lesen!
L.G. Anschi

Frank Guelden (01.11.2021):
Liebe Anschi, ich ertappe mich auch immer wieder bei der Sinnsuche, die nur zu oft das verstellt, was "sinnvoller" und freudvoller zu leben wäre. Es ist fast wie beim Wetterbericht, wo oft entscheidende Fakten fehlen und dann die Prognose falsch läuft. - Mein Waschbär ist da, mir auch ohne Füttern treu geblieben, hat meinen Rückzug nicht verstanden, und weshalb es auf einmal kein Futter mehr gab. Er ist mir näher, als dieser Nachbar da. Liebe Grüße, Frank

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Lieber Frank,

dem Waschbären zugetan zu sein, ich verstehe es nur allzu gut. Tiere sind oftmals 'die besseren Menschen'. Meine beiden Felligen (Westies) sind meine 'Seelenkatalysatoren' wie ich sie zu bezeichnen pflege. Sie spüren, ja erspüren jede kleinste Stimmungsschwankung an ihrem Frauchen. Ich habe dies sogar schonmal vertextet. Sie sind wie zwei kleine Sphynxen und meine ständigen Begleiter und wenn einmal Tränen kommen, so schauen sie mich mit ihren großen schwarzen Augen an und schon hat Frauchen wieder ein Lächeln im Gesicht...

Ich kann mir vorstellen, dass es Dir bei diesem hübschen Gesellen ganz ähnlich ergeht.
Schicke herzlich liebe Grüße zu Dir und habe mich sehr gefreut, Dich wieder einmal zu lesen.

Uschi

Frank Guelden (01.11.2021):
Liebe Uschi, Du hast richtig interpretiert; der Kleine ist mir irgendwie ans Herz gewachsen und es tat weh, ihn aus "Vernunftgründen" nicht zu füttern. Aktuell wird die Welt ja so sehr mit "Vernunft" regiert, und man kann überdeutlich sehen, wohin das führt. Man sollte den ganzen "lebenswirklichkeitsdistanzierten Sitzärschen" mal ordentlich den Hintern versohlen; vielleicht wäre das ja der "Healing Touch" der fehlt. - Und mein Waschbär ist richtig, so! Liebe Grüße, Frank

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Ach lieber Frank! Wie süss ist dieses Foto. Ich würde ihn auch füttern. Alle Tiere, die zu mir kommen, bekommen etwas von mir.Herzliche Grüsse Karin

Frank Guelden (31.10.2021):
Liebe Karin, um Mimik ist der Waschbär nicht verlegen; er kann auch unschuldig und zuckersüß. - Aus Rücksicht auf den Nachbarn, der seine Laufenten verloren hat, wollte ich vermeiden, daß der Waschbär vorbeikommt. Doch der kam auch ohne Futter die ganze Zeit immer wieder und hat geschaut. - Neue Laufenten gibt es keine, und so bin ich halt eingeknickt. Das Füttern mache ich allerdings heimlich und der Waschbär ist nicht dumm; er spürt das. Liebe Grüße, Frank

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...Frank, ein toller Text, ein gutes Bild;-) ich kann deine Fürsorge gut verstehn.
LG Bertl.

Frank Guelden (31.10.2021):
Lieber Bertl, über Monate hat er nichts von mir bekommen und die Laufenten gibt es nicht mehr. Immer hat er geschaut... Und vor einiger Zeit bin ich eingeknickt... "...Der Waschbär ist im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde..." Ich lebe, zum Teil nicht ungewollt, alleine und der Waschbär ist für mich passendere Gesellschaft, als viele, viele Menschen. Herzlichst, Frank

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Dein Gedicht besticht mit Sinn und Rhythmus. Alle Achtung !!!
HG Olaf

Frank Guelden (31.10.2021):
Lieber Olaf, Schreiben kann ich so einigermaßen, wenn mir danach ist; doch sehr oft sitze ich hier und dann... Du wirst das auch kennen. Und in den Letzten Monaten war ich viel damit beschäftigt Anträge zu stellen und professionelle Hilfe zu bekommen, die mich unterstützt. Der Waschbär kam über Monate und ich habe ihm kein Futter gegeben und er kam trotzdem. Irgendwann war es mir egal und nun bekommt er wieder sein Leckerchen. Liebe Grüße, Frank

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Lieber Frank,
dass der Waschbär hier heimisch wurde, ist alles durch Menschenhand
passiert. Das Foto ist wirklich schön und wenn er einen anschaut, einfach
putzig. Doch habe ich ein gespaltenes Verhältnis zu ihnen. Sie machen
sehr viel Schaden und das haben wir auch erlebt. Trotzdem ist dein
Gedicht sehr schön, und wenn es dir Freude bereitet, dann füttere ihn
weiterhin.

Schicke dir liebe Sonntagsgrüße von Hildegard




Frank Guelden (31.10.2021):
Liebe Hildegard, über viele Monate hinweg habe ich ihm nichts gegeben und er hat immer traurig geschaut und unter dem Futterhaus nach Resten gesucht; er kennt mich ja. Die Laufenten vom Nachbarn werden nicht mehr lebendig, ebensowenig wie die Singvögel, die die Katzen räubern. und so bin ich dann irgendwann eingeknickt. So viel Zuwendung wie von diesem Tier bekomme ich durch die Nachbarn nicht und ich lebe allein. Jetzt endlich erhalte ich professionelle Unterstützung, habe Hilfe beim Einkauf, Gespräch, sowie allgemein Beistand, wenn ich nicht weiterkomme. - Und deshalb unter anderm war es hier etwas ruhig um meine Person; ich saß zwar am PC, wollte schreiben - und es ging nicht... Ich lebe allein, ziehe mich oft zurück und kann mit vielen Menschen nur sehr wenig anfangen; Smalltalk halt. - Der Waschbär hat mir mehr zu sagen... Liebe Grüße, Frank

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Lieber Frank. Auch bei uns in der Stadt sind sie vorhanden und nicht alle Menschen sind beglückt! Gründe ersichtlich! Grüße Dir von Franz

Frank Guelden (31.10.2021):
Lieber Franz, Du hast meine Anmerkung gelesen. Etwas zwiespältig bin ich auch. Doch dieser Waschbär ist immer wieder gekommen, über Monate; auch, wenn es kein Futter gab und hat durch die Tür geschaut. Irgendwann bin ich eingeknickt, der Nachbar hat ja keine Tiere mehr. Weißt Du, wenn man alleine lebt, dann... Liebe Grüße, Frank

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Lieber Frank,
so ist es halt. Schließlich kann der Waschbär ja nichts dafür, dass er als Raubtier auf die Welt gekommen ist. Bei uns scheinen sie sich noch nicht angesiedelt zu haben, hier gibt es nur richtige Bären und Wölfe, ich hoffe ich begegne keinem auf meinen Waldwanderungen.
Das Foto ist übrigens super gelungen!!
Liebe, hier noch sonnige Grüße,
Christa

Frank Guelden (31.10.2021):
Liebe Christa, bei uns gibt es nur kleinformatige Bären, aber Marsberg ist ja auch nicht so groß. - Und Du bist wieder besser zu Fuß? - Das freut mich! Offensichtlich stört meinen Waschbär das Blitzlicht der Kamera weniger, als ich befürchtet hatte; er ist fein liegengeblieben und hat passend verschwörerisch geschaut. Liebe Grüße, Frank

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Lieber Frank,

auf Teufel komm raus, aber hier gibt es wieder Schmaus! Ihr seid auf gleicher Höhe, habt Euch erkannt. Ein senationelles Foto!!

Liebe Sonntagsgrüße Dir von Margit

Frank Guelden (31.10.2021):
Liebe Margit, offensichtlich stört meinen Waschbär das Blitzlicht der Kamera weniger, als ich befürchtet hatte; er ist fein liegengeblieben. - Auf gleicher Höhe stimmt auch fast; nach Umbau ist dieser Steingartenteil etwas nach oben gewachsen und das Foto gelang im Knieen. Tja, Engelchen sind wir beide nicht und wissen das auch. Liebe Grüße in die Zeitumstellung, herzlichst, Frank

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