Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Verpasste Ziele“ von Robert Nyffenegger


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ibaum

15.11.2021
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Hallo, Robert, mit wenigen Worten hast du in deinem beeindruckenden Gedicht Wesentliches auf den Punkt gebracht, mich zum Nachdenken angeregt und zu folgendem Gedicht inspiriert:

„Wie gewonnen, so zerronnen“

Man tut und macht ein Leben lang
untersteht so manchem Zwang
muss sich behaupten im Leben,
umsonst wird nichts gegeben,
muss sich sein Brot hart verdienen
und stets gehetzt von Terminen
müssen Pflichten erfüllt werden
im kurzen Leben auf Erden,
sollte man eines Tages sterben,
hat mancher nichts zu vererben,
der Verdienst ging fast immer drauf
für Lebenshaltungskosten, Einkauf
„wie gewonnen, so zerronnen“
wird man sich nicht in Reichtum sonnen,
für was das alles fragt man sich,
nachdem das Leben beinah verstrich -
auch wer mal war ein „großes Licht“,
braucht als Toter Ruhm und Reichtum nicht.

Gesetzmäßigkeit des Lebens
Ins Leben hineingeboren mit leeren Händen ,
wird bekanntlich jedermann es auch so beenden!

Nachdenkliche Grüße
Ingrid



Robert Nyffenegger (15.11.2021):
Danke Dir ganz herzlich für das gute sinnige und treffende Gedicht. Man stösst im Lebenslauf immer wieder auf Weggabelungen und muss entscheiden, welchen Weg man einschlägt. Wird er zur Sackgasse ist man nicht sicher ob die andere Wahl auch nicht so geendet hätte. Mit liebem Gruss Robert

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Wenn ich über meine Vergangenheit nachdenke Robert, dann würde ich so manches ändern, dies sind ehrliche Worte. Dennoch bin ich zufrieden, dass ich manches geschafft habe, was ich früher nicht vermutet hätte! Doch wie gesagt, da muss man halt durch! Grüße Dir von Franz

Robert Nyffenegger (15.11.2021):
Danke Dir, mir geht es mit einzelnen Entscheidungen ebenso, wobei ich aber nicht sicher bin, ob es besser gekommen wäre, weil man es ja auch nicht mit Sicherheit wissen kann. Lieber Gruss Robert

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Lieber Robert,

ein ehrliches Bekenntnis. Niemand ist perfekt. Ich kann heute von mir behaupten,
dass ich sehr Vieles falsch gemacht habe. Nicht allein aus Dummheit aber aus falschen Schlüssen. Im Grunde aber, war die Zeit vielfach gegen mich, was mein ganzes Leben beeinträchtigt hat. Ich hatte zwar berufliche Erfolge, habe es aber nicht verstanden meine Talente erfolgreich zu verkaufen.

Herzlich grüßt Karl-Heinz

Robert Nyffenegger (15.11.2021):
Danke Dir herzlich für Deine treffenden Worte. Im Rückblick hat vermutlich fast jeder einiges falsch gemacht, wenn er ehrlich mit sich ist. Mein Spruch aber ist reine Utopie. Je mehr Menschen die Erde bevölkern, je mehr wird es unmöglich Frieden, Liebe, Verständnis zu verbreiten. Dir und Gemahlin eine gute neue Woche. herzlich Robert

Musilump23

14.11.2021
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Lieber Robert, schöne Erlebnisse, erfolgreiche Momente sollten im Alter als innere Kraftspender fungieren, das macht einfach widerstandsfähiger, als nach verpassten Möglichkeiten zu suchen. Bin mir aber sicher Robert, dass gerade du als Mediziner weißt, was man im Alter braucht um sich glücklich zu fühlen. Und von daher gesehen ist auch dein Leben so eingerichtet, dass es so passt.
Mit frdl. GR. und eine schöne Woche; Karl-Heinz

Robert Nyffenegger (15.11.2021):
Danke Dir bestens für Deine Worte, ich würde meinen Spruch als schwarze Satire bezeichnen. Unmögliches wird nie möglich. Wir können auch nie alle Migranten der Erde in Europa aufnehmen. Die Natur hat ihre eigenen Gesetze und die Menschheit war nie und wird nie friedlich. Aber davon schwärmen ist ja erlaubt, man kann es hier täglich nachlesen. Herzlich und eine gute Woche, Robert

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Mir gefällt, dass auch du dich nicht so wichtig nimmst, lieber Robert, wie es manche Menschen tun. Deine Gedanken decken sich sehr mit meinen. Wenn dann aber noch ein gelungenes Werk dabei herauskommt, freut sich ein Poesie-Freund sehr. Daher mein Kompliment und freundliche Grüße. RT

Robert Nyffenegger (14.11.2021):
Danke Dir lieber Rainer, es dünkt mich nach Deinen Worten zu schliessen, dass eine gewisse Seelenverwandtschaft besteht, das freut mich ganz besonders, lieber Gruss Robert

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Robert, du hast dein Ziel vielleicht nicht ganz erreicht,
dennoch wohl so manches Herz erweicht,
deshalb ist dein Leben schon viel wert,
wenn auch Manches lief vielleicht verkehrt.

LG Bertl.

Robert Nyffenegger (14.11.2021):
Dein Vierzeiler dürfte ins Schwarze treffen und sei ganz herzlich verdankt. Lieber Gruss in die beginnende Nacht, Robert

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Lieber Robert,
ich stieß gerade heute bei Heinrich Böll auf ein irisches Sprichwort, dass vielleicht ein Streiflicht für deinen Text sein könnte: "Die Friedhöfe liegen voller Menschen, ohne die die Welt nicht leben konnte."
Liebe Grüße von Andreas (der viel weniger erreicht hat, als du)

Robert Nyffenegger (14.11.2021):
Gutes, treffendes Sprichwort, ganz nach meinem Geschmack, hab herzlichen Dank und lass von Dir hören/lesen. Lieber Gruss Robert

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Lieber Robert,
ein sehr interessantes Gedicht und für die meisten Menschen
ist das Geld so wichtig, wofür man lebt. Ich bleibe nach wie vor
neugierig und mal schauen, was es noch bringt.

Leibe Sonntagsgrüße, Hildegard

Robert Nyffenegger (14.11.2021):
Danke Dir bestens, mich erstaunt die Geldgier auch immer wieder, die Hölle war gratis und gibt es angeblich nicht mehr oder ist es das Fegefeuer und der Himmel ist nach meiner Erfahrung auch kostenlos und man kann sich mit Geld nichts kaufen, vielleicht klappt es mit Bitcoin. Dir einen gemütlichen Abend und gute Nacht, herzlich Robert

Regina Vogel

14.11.2021
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Lieber Robert,

ein schönes Gedicht. Es geht nicht um Geld. Es geht um die Vergeistigung der Erdsphäre.
Meine persönliche Aufgabe diesmal : Die Welt mit Worten malen.

Grüße aus Mittelfranken

Regina

Robert Nyffenegger (14.11.2021):
Danke Dir herzlich, Malen kann ich nicht, gab immer nur ein Geschmirr, so bin ich auf Deine gemalten Worte sehr gespannt. Spass beiseite, wünsche Dir einen guten Abend und eine ebensolche neue Woche. Lieber Gruss Robert

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Stimmt hoffentlich manch eine(n) nachdenklich, so dass ggf. Kehrtwendung geschehen kann. Lb. Sonntagsgrüße von mir.

Robert Nyffenegger (14.11.2021):
Danke Dir herzlich für Deinen Kommentar, allzu grosse Hoffnungen wollen wir uns nicht machen. Lieber Gruss Robert

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Manchmal macht einem das Leben einen Strich durch die Rechnung. Robert.
Manchmal steckt man sich die Ziele vielleicht selbst zu hoch....
Mancheinerdenkt gar nicht drüber nach....
Mir gefällt dein ehrliches Gedicht sehr, weil du das schreibst, was sich viele im Verborgenen fragen ( nur jene nicht, die glauben, alles erreicht zu haben).
Nachdenkliche Grüße in deinen Sonntag schickt Ingrid





Robert Nyffenegger (14.11.2021):
Danke Dir herzlich, Dein Kommentar deckt sich voll mit dem, was ich aussagen wollte. Natürlich immer noch mit einem leisen Lächeln auf den Stockzähnen. Allzu traurig ist gegen meine Natur. Lieber Gruss Robert

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