Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Splittergepfeil 💔“ von Ursula Rischanek


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henri

10.12.2021
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Reflektionen des lyr.Ichs, noch von Selbstzweifeln und Bestandsaufnahmen besetzt... Dieses zum menschlichen Fühlen dazugehörige Thema, Lug und Trug, hast du sehr innig und nachfühlbar verdichtet liebe Uschi.
Lb.Grüsse von Ingeborg

Ursula Rischanek (11.12.2021):
Liebe Ingeborg, vermag man denn, in einen Menschen reinzuschauen, vermag man immer wieder neu vertrauen? Und wenn man trotzdem es auch macht, was nutzt es, drüber nachgedacht? So viele Fragen die sich einem stellen, in sich zu gehen, zu reflektieren, vielleicht eine Eigenart im Laufe der Jahre - schon möglich. Getäuscht zu werden, eine Erfahrung die wohl jeder von uns im Leben macht und auch nachvollziehen kann. Ich danke Dir fürs Hineinspüren und schicke liebe Grüße ins Wochenende, Uschi

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Liebe Uschi, so ist das nun mal im Leben: hinterher ist man immer schlauer. LG in Deinen Abend, Helga

Ursula Rischanek (11.12.2021):
Liebe Helga, ja stimmt und wie man auch bei uns so schön sagt: " Im Nachhinein gscheit sein, gilt nix!" Aber es passiert wohl nichts im Leben was nicht auch in irgendeiner Art und Weise auch etwas für sich hat. Weh und schmerzhaft ist es allemal trotzdem. Liebe Grüße in Dein Wochenende - Uschi

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Hallo Uschi,
hüte dich in das Netz der Göttin Maya zu fallen. Sie ist betörend schön, wie die Blume (s. Foto) und täuscht mit weiteren Tricks und Illusionen. Die Welt beruht auf eine Spiegelung falscher Tatsachen !
Herzliche Grüße in den Abend !
Olaf
Tief in seinem Wesen, sucht der Mensch nicht nach einer Lösung sondern einer Er-Lösung !

Ursula Rischanek (11.12.2021):
Hallo Olaf, wie recht du doch hast. Aber ich zähle mich noch nicht zu den ganz alten - warum auch..., wenngleich natürlich jede Art von Enttäuschung einen bitter schalen Nachgeschmack hinterlässt. Die Gefahr ist dabei riesengroß, sich immer mehr abzukapseln und in die Isolation zu gehen oder sogar schlimmstenfalls zum Menschenfeind zu mutieren! Soweit ist es jedoch noch lange nicht, glücklicherweise ;-))) Herzlichen Dank mit lieben Grüßen zu dir - Uschi

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Liebe Uschi,
deine melancholischen Zeilen zeigen die Enttäuschung, die du
erlebt hast, auf. Das Leben ist lebenswert und geht auch wieder
hinauf.

Schicke dir herzliche Grüße, Hildegard

Ursula Rischanek (11.12.2021):
Liebe Hildegard, es ist die Enttäuschung aber auch die Traurigkeit in einem, die gerade in Zeiten wie diesen so schwer wiegt. Es kommt da noch ein viel gravierender Text auf euch zu - auch von diesem könnte ich sagen: hey Leute, es ist nur ein Text, aber auch bei diesem werde ich das NICHT tun! Alles was aus meiner Feder entspringt, kommt aus den Tiefen heraus. Herzlichen Dank mit ganz lieben Grüßen in dein Wochenende! Uschi

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Liebe Uschi,
selbst dann, wenn Liebe echt gewesen ist und dann doch auseinanderbricht, bleibt eine Narbe und ein Vermissen. Je tiefer das Verbundenheitsgefühl war, umso tiefer die Verletzung. Solche Wunden heilen schwer, und es dauert lange. Selbst wenn wir eine neue Liebe finden, bleibt doch etwas zurück, denn jede Liebe ist anders. - Ich bin sehr emotional, und da kann mehr Glück sein, aber leider auch mehr Verletzung; bei Dir scheint es sich ähnlich zu verhalten. - Und leider verlieben wir uns oft zu sehr in das Phantom, die Vorstellung von einer Person, und wollen nicht wahrhaben, daß der Mensch, dem wir da begegnen, vielleicht nur sehr wenig davon erfüllt. - Und nach der Trennung ist das Vermissen oft so groß, daß wir nicht mehr offen sind und die Angst vor weiterer Enttäuschung alles blockiert. - Wir werden auf uns selbst geworfen. Und da müssen wir anfangen alles Liebenswerte zu finden, das uns Halt und Trost gibt. - Ich kenne es übergenug; doch so langsam bin ich immer zufriedener mit dem Menschen, den ich in mir entdecke.
Ganz liebe Grüße,
Frank

Ursula Rischanek (11.12.2021):
Lieber Frank, wenn ich nun schreiben würde - es ist doch 'nur' ein Text, lediglich, mehr nicht, würdest Du mir glauben? Nein vermutlich nicht und Du hättest recht. Man ärgert sich über sich selbst, denn vielleicht denkt man, die Lebenserfahrung sollte einem doch wohl genügend Menschenkenntnis beigebracht haben im Laufe der Jahre, um sogenannte Blender und Sprücheklopfer zu erkennen. Manche Menschen beherrschen dies jedoch so derartig gekonnt, man lässt sich ein und wird bitter enttäuscht. Die Folge dann, man mauert und mauert und zieht diese immer höher und höher um einen herum, bekränzt sie vielleicht ganz oben noch mit dickem Stacheldraht dazu, damit auch nur ja keiner mehr darüber gelangen kann. Andererseits darf man sich auch nicht verschließen, nicht alle und jeden über 'einen Kamm scheren' (interessante Redenswendung die ich direkt einmal nachlesen muss woher dies stammt). Aber eines ist klar, man wird immer vorsichtiger, verhaltener um das unschöne Wort 'misstrauischer' nicht zu gebrauchen. Du hast absolut recht, oft ist es gerade die Angst nochmal getäuscht zu werden, die beinahe noch vordergründiger ist als die Angst vor neuerlicher Verletzung und die Hoffnung auf nocheinmal ein kleines bisschen Glück, die man dann ganz hinten anstellt. Deinen letzten Satz - nun ich weiß nicht, die Zufriedenheit mit sich selbst ist wohl die ganz große Kunst, die nahezu fast einer Askese gleichkommt. So weit bin ich noch nicht ganz, wenngleich ich daran arbeite.... Dir ganz herzlichen Dank mit lieben Grüßen ins Wochenende - Uschi

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Liebste Uschi,

mit stilvollen Worten bringst Du das seit Jahrtausenden grassierene Leiden von Lug und Trug zur Sprache. Es hat nichts an seiner Brisanz verloren, doch die Ablenkungen sind heute wenigstens vielfältiger. Klasse!

Herzliche Grüße in das Wochende Dir von Margit

Ursula Rischanek (11.12.2021):
Liebste Margit, man kann wohl bei der Auswahl siener Freunde nicht vorsichtig genug sein und trotzdem wird man immer wieder seine mehr oder weniger 'herben' Enttäuschungen erleben müssen - 'that's live'! Herzlichen Dank auch Dir mit ganz lieben Grüßen ins Wochenende - wundervolle Deko bei Dir! Uschi

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Uschi, da hilft nur nach vorne blicken,
und dich lassen von Natur entzücken;
nur dann löst sich das Splittergepfeil
und mit dir geht es aufwärts wieder steil.

In deinem Alter hab ich Bäume ausgerissen Uschi;
jetzt pflanze ich sie höchstens noch ein.

LG Bertl.



Ursula Rischanek (11.12.2021):
Bertl, mit dem Alter kokettieren kann man nur, wenn man es auch tatsächlich erreicht - in diesem Sinne wünsche ich uns beiden noch recht viele, viele schöne Jahre. Nun könnte ich sagen, es ist 'nur' ein Text, nachdem ihr mich aber kennt, wisst ihr, dass ich immer aus der Seele, dem Herzen schreibe, es wäre nicht ich, wenn dem nicht so wäre - also so gesehen... Ein wunderschönes Adventwochenende ins Steirische - Uschi

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Lug und Trug zu erkennen liebe Uschi, dies ist nicht immer sehr einfach! Grüße Franz

Ursula Rischanek (11.12.2021):
Wie recht Du doch damit hast lieber Franz und manchesmal erkennt man es viel zu spät, die Enttäuschung ist dann um so größer! Herzlichen Dank mit lieben Grüßen, Uschi

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