Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„"G" - nicht mehr raus.“ von Frank Guelden


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Lieber Frank,

deine sehr eindrücklichen Zeilen geben sehr gut deine aktuelle Gefühlslage wieder... und wohl auch die vieler anderer, die sich so oder so ähnlich fühlen. Und ich glaube, unsere schwerste Aufgabe ist es, da für uns irgendwo noch die Balance zu finden zwischen Hoffnungslosigkeit und Angst contra Hoffnung und Gelassenheit! Vorsorge und Vorsicht finde ich gut und wichtig... du hast dies in einer Kommentarantwort ja auch näher ausgeführt! Was uns Menschen oft fehlt (mir auch), ist dann an einem Punkt die Gelassenheit, das Loslassen. Ich bewundere manchmal sehr fromme Menschen, die alles "in Gottes Hand" legen und mit dieser Entspanntheit optimistisch leben können. Wobei ich denke, dass dies nicht "Nichtstun" bedeutet, sondern nur die Erkenntnis, dass wir es irgendwann nicht mehr beeinflussen können... und die Kunst ist es, diesen Punkt zu erkennen und zu akzeptieren...
Ich glaube, gleich verirre ich mich in meinen Gedanken zu diesem Thema, deshalb höre ich lieber auf... ;-)
Genießen wir die Freuden, die uns die Natur immer wieder schenkt! Wir hoffen jetzt auch wieder auf gefiederte Gäste im Garten, nachdem wir die Ratte vor 2 Wochen endlich fangen und weit weg am Rheinufer in eine neue Heimat umgesiedelt haben...

Herzlichen Gruß! Anschi


Frank Guelden (13.12.2021):
Liebe Anschi, über Deinen Kommentar freue ich mich besonders! - Glaube ist eine Gnade, wenn man sich darin geborgen fühlt. - Ich kannte es. - Fällt man allerdings aus diesem Glauben, wird das Leben sehr schwer. - Mein Leben ist nie leicht gewesen, doch es gab auch Phasen großer Schönheit; ein treffenderes Wort dafür fällt mir nicht ein. Und das Leben ist nur schön, wenn man liebt. - Und Liebe ist für mich größer, als jedes Wort. Liebe kommt für mich aus einer Ebene, die nicht von dieser Welt sein kann, und deshalb unbegreiflich bleibt, und doch erfahren werden kann und erfahren wird. Mitunter erleben wir Liebe nur hauchdünn und wie durch einen Schleier, und mit Glück unfassbar groß. Und es gibt Momente des Vermissens dieser Liebe. In der Bibel wird es angesprochen und auch in anderen Schriften... Für mich liegt die eigentliche Antwort jenseits von Worten, Klängen und Bildern, und ich kann es deshalb auch nicht erklären. Das Leben hier wird wohl einen Grund haben, doch auch darauf gibt es für mich keine Antwort... Liebe Grüße, Frank

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G wie gewaltig - Dein Gedicht. Der letzte Tag oder so ähnlich, gut verfasst. Warten wir es mit Geduld, aber hoffnungslos ab. Dir einen schönen Advent, Zahl weiss ich nicht mehr. Lieber Gruss Robert

Frank Guelden (11.12.2021):
Lieber Robert, bis zum neuen Jahr reicht der Adventskalender nicht, der hat nur vierundzwanzig Türchen. - Das jeweils neue Jahr hält für mich immer eine gefühlte Erleichterung bereit in der Form, daß etwas geschafft worden ist. - Und ansonsten: Es heißt: "Die, denen wir eine Hilfe sind, die geben uns den Halt im Leben." Für mich sind das in der Hauptsache die Tiere, die so dankbar für jede Zuwendung, jedes Körnchen Futter sind. Und dann kommen eben noch Menschen hinzu, die sich darüber freuen, daß es mich gibt. Ein wenig gehe ich davon aus, daß es sich auch bei e-stories so verhält. Doch die Leute hier bekommen von mir eben auch weitgehend den ganzen Frank präsentiert, auch den, mit den weniger angenehmen Seiten. Und dabei halte ich mich noch zurück, weil es so schon genug Verletzendes und Verängstigendes gibt. - Nur jetzt eben mußte das wieder einmal sein. Liebe Grüße, Frank

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Düster, düster formen sich die Worte.
Ich gehe noch zur Hoffnungs-Pforte
und bring' dir auch ein Säckchen mit.
Denn wenn der Tod macht seinen Schnitt,
gibt es nichts mehr zu verteilen.
Wir sollten uns beeilen und im Mut verweilen...
An den Zweigen knospt schon Neubeginn
- ich wünsche auch dir einen neuen Sinn!

Liebe Grüße an dich - Renate

Meine ausstehende Antwort kommt noch!




Frank Guelden (11.12.2021):
Liebe Renate, eigentlich ist es ganz gut, wenn ich noch etwas weiterlebe, obwohl mir der Tod lieber wäre. Angst macht mir ein Leben in Krankheit und Mangel, sowohl materiell, wie auch emotional. - Und da kommt begründet, oder auch unbegründet, oft Panik auf. Was von meiner Seite her machbar war, um möglichst viele Risiken auszuschalten, habe ich wohl auf den Weg gebracht: Meine Patientenverfügung steht und ist hinterlegt; ich habe jetzt die Pflegestufe eins, bin in meiner Wohnung im Betreuten Wohnen, es gibt gute Nachbarn, und meine Vermögenssorge ist beantragt, damit ich gegen kriminelle, oder unlautere Verträge geschützt bin, (Es gibt wieder einmal Ärger mit dem Stromanbieter und für diese Auseinandersetzung fehlt mir die Kraft) und ich möchte mich auch nicht mehr mit Ämtereien "rumfreuen". Trotzdem erlebe ich vieles so, daß es mich entmutigt und mir die Freude am Leben raubt. Das war aber schon immer so. Es gibt Phasen, wo ich sehr glücklich bin, und eben die anderen, die Dank Corona; Coronapolitik ( Panikmache) und der sich immer deutlicher abzeichnenden Klima- und Umweltkatastrophe permanent gefüttert werden. Liebe Grüße, Frank

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