Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„DIE TANNE“ von Renate Tank


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henri

16.12.2021
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Ein leiser Abschied, ein wehmütiges sich fügen in das nun Unumkehrbare... Dennoch, hier lässt Du ein beinah lebendiges Denkmal in feinster Lyrik entstehen, liebe Renate. Ein " Lebensrückblick", respektvoll gegenüber der Natur.
Herzliche Grüsse von Ingeborg



Renate Tank (16.12.2021):
Wie bezaubernd du das wieder kommentiert hast! Ich danke dir für deine Feinfühligkeit, die so schöne Worte-Blumen streut... Besten Dank und viele herzliche Grüße - Renate

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Es ist nicht schön, wenn man Bäume sterben sieht.
Du hast Deine Empfindungen und Gefühle hierzu
gut beschrieben. Schade, um die Tanne.
Liebe Grüße Thomas

Renate Tank (16.12.2021):
Drei ihrer Geschwister sind schon nicht mehr da - und die vierte schwebt in größter Lebensgefahr! Mit rechten Dingen kann das nicht zugeh'n; dafür ist in kurzen Abständen zu viel gescheh'n. Ich danke dir für deine Worte und grüße dich in deinen Abend - Renate

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Liebe Renate,
auch zu Bäumen entwickelt man eine gewisse Beziehung, ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen. Wir mussten vor einigen Jahren zwei gesunde Tannen fällen, weil sie zu gross geworden waren, sie standen wie Zwillinge vor dem Fenster und mir war als ob mir beide Arme abgerissen wurden. Ein Gefühl, dass sich schwer beschreiben lässt. Aber so ist es mit dem wachsen und sterben, wir müssen uns fügen.

Herzliche Grüße
Karin

Renate Tank (16.12.2021):
Ja, so ist es. Ich war richtig verliebt in diese Bäume. Im Frühling wohnte dort ein Taubenpaar - ihr Gurren für mich beruhigend war. Im Herbst, da huschten, rotbraun-bemantelt, Eichhörnchen flink, haben mit Tannen "verhandelt". Ein lebendiges, reges Treiben kam auf, wenn die Frühlingsvögel ihr Flirten begannen... Die Erinnerung hat mir viel Schönes eingefangen - jetzt muss ich um "die Reste" bangen. Danke sehr und liebe Grüße von mir zu dir - Renate

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Liebe Renate, du hast das Sterben dieser Tanne(n) sehr wortgewaltig und bildhaft beschrieben, so dass es sich fast wie eine Ballade ließt. Erschreckend ist die Tatsache, dass dieses Sterben scheinbar gepusht wurde durch etwas, das man den Tannen an die Wurzeln goss... das macht es um so dramatischer, denn auch durch normale Umwelteinflüsse sterben schon viel zu viele Bäume. Wir haben kürzlich (im Rahmen der Rattenbekämpfung" einen alten Baumstumpen entfernt, der nach einem Sturm leider nie mehr richtig angewachsen ist... doch hatten wir ihn integriert ins Beet und er gehörte dennoch dazu... irgendwie fehlt er jetzt auch - vielleicht setze ich an die Stelle unser Tannenbäumchen, falls es im Topf die Weihnachtszeit überlebt...
Lieben Gruß! Anschi

Renate Tank (16.12.2021):
O, was für ein schöner, empathischer Kommentar, liebe Anschi! Ich freue mich sehr darüber. Ich hatte mir auch mal ein Tannenbäumchen für die Terrasse (zu Weihnachten) im Kübel gekauft, weil ich ihn im Frühjahr in den Garten auspflanzen wollte. Habe ihn auch von Zeit zu Zeit mit Wasser versorgt. Aber Pustekuchen: er hat es nicht überlebt. Irgendwie hätte ich ihn so gern aufwachsen sehen... Ich hoffe und wünsche dir, dass du mehr Glück hast! Danke sehr, und liebe Grüße stehen vor deiner Tür - Renate

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Liebe Renate, zu Bäumen, die man täglich vom Fenster aus erblickt, entwickelt man eine innere Beziehung und erlebt ihr Absterben schmerzhaft mit. Herzlichst Inge

Renate Tank (16.12.2021):
Da ich die Natur sehr liebe, versetzte es mir unzählige Hiebe. Ich bin ein Mensch, der auch mit Pflanzen spricht. Für mich sind sie wie ein Seelenlicht. Ich danke dir für deine lieben Worte - wenn du es nicht ver- stehen könntest, wäre ich sprachlos geworden. Liebe Grüße kommen zu dir - Renate

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