Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Da lacht die Maus“ von Frank Guelden


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Lieber Frank,

man sagt manchmal doch ab und an,
obs nicht zum Mäusemelken wär,
hast Du schon nachgedacht sodann,
ob der Bedeutung - bitte sehr?

So stelle Dir doch bitteschön,
mal vor, wie so etwas könnt gehn.
Die winzig kleinen Mäuse sind,
doch auch wohl wieselflink geschwind...

Da wäre nix zum Bilder machen,
die Mäuslein würde schier nur lachen,
wenn Du dies würdest so versuchen
und bei den Mäuschen noch wohl suchen,

ob es vielleicht möchte gelingen,
vonwegen Melken und so Dingen...
Was hätte es Dir nur gebracht,
noch eine Maus die wieder lacht! ;-))

In diesem Sinne, schön vertextet, gefällt mir sehr, bitte gern mehr!
Herzlich liebe Grüße in Deinen Abend - Uschi


Frank Guelden (15.12.2021):
Liebe Uschi, das Mäusemelken steht für ein unnütz mühsames Unterfangen, das eher nur in einer abstrusen Vorstellung existiert. - Mein Gedicht zielt auf etwas ganz anderes. Seit sieben Jahren lebe ich nun hier und seit dieser Zeit bin ich mit der Gestaltung und Umgestaltung meines Steingartens beschäftigt, der tatsächlich überschaubar ist. Die frei lebenden Tiere haben mich seit dieser Zeit als liebevoll und respektierend erlebt und deshalb zum Teil ein Vertrauen entwickelt und eine Freundschaft mit mir geschlossen, die auf Freiheit und Akzeptanz des Andersseins beruht. Zum Teil trifft das auch auf das Verhalten der Tiere im Steingarten untereinander zu; da gibt es eine Art Burgfrieden. - Es ist sehr ungewöhnlich. Das Eingebundensein meiner Person in diesem Rahmen läßt sich nur schwer beschreiben. - Und wenn diese Tiere spüren, wie es mir geht und sie mir nach ihrem Vermögen gut sein wollen; ist es sehr berührend. - Es kommt der Beziehung zwischen Mensch und Hund zum Beispiel sehr nahe, doch mit dem Unterschied, daß meine Tiere frei entscheiden können, ob sie sich auf Nähe einlassen, oder nicht; sie sind nicht auf mich angewiesen... Liebe Grüße, Frank

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Lieber Frank,

Ein schöner Beitrag,
den ich sehr mag,
von Mensch und Tier
mit Bild – Plaisir!
Maus hat trainiert,
mich amüsiert,
und lacht die Maus,
kriegt sie Applaus.
Denn sie hat’s raus,
denkt: „Mach was draus“!

Lachen ist gesund, das weiß die Maus!

Herzliche Grüße in den Abend
Thomas


Frank Guelden (15.12.2021):
Lieber Thomas, es mag verrückt klingen, doch die Tiere bekommen mit, wenn mit mir etwas nicht stimmt, und versuchen dann auf ihre Weise mich aufzumuntern. Die Spatzen kommen zum Beispiel zum "Therapiegespräch": Wenn ich draußen sitze und rauche kommen einige, sitzen da und machen "piep" und das immer wieder, bis ich reagiere. Und die Mäuse springen mir gerne über den Fuß, oder klettern in den Sträuchern rum, wie die Maus, von der ich aktuell die Gedichtefotos in letzter Zeit gepostet habe, wie auch dieses jetzt. Liebe Grüße, Frank

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So ist es nun mal:
wer seine Tierchen liebt total,
dem zeigen sie ihre kleine Seele,
und nichts ist zu nennen,
was ihr fehle...

Der Text hat mich voll erwischt.

Gedankengrüße von mir - Renate

Frank Guelden (15.12.2021):
Liebe Renate, das ist wirklich so. Und weil meine Mäuse im Garten keine Hausmäuse sind, gibt es auch keine Probleme; in die Wohnung kommen sie nicht. Und weil sie wissen, daß ich sie nur in der Not anfasse, kann ich sie auch von ganz nah fotografieren. Ähnlich ist es mit den Piepmätzen. Liebe Grüße, Frank

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Lieber Frank, solange sie sich nur im Feien aufhalten und nicht durch`s Wohnzimmer rennen, habe ich nichts gegen Mäuse. Schauen sie einen dann mit ihren großen Knopfaugen an, kann man ihnen gar nicht böse sein. Dabei kommt einem selbst der Gedanke, was dieses Mäuschen wohl gerade denken mag...... Obwohl sie als Nahrungsmittelschädlinge gelten, sind sie ja für Greifvögel auch ein wichtiger Bestandteil der Nahrung. So greift ein Rädchen ins andere. LG Helga

Frank Guelden (15.12.2021):
Liebe Helga, Hausmäuse und Ratten werden bei mir auch nicht geduldet. Die Mäuse im Steingarten gehen nicht in Wohnungen; das interessiert sie nicht. Und sie sind zutraulich, weil sie wissen, daß ich sie nur anfasse, wenn sie in Not sind, was hier und da auch schon vorgekommen ist. Das gleiche gilt auch für meine Piepmätze. Von denen werde ich sogar ausgeschimpft, wenn ich mich zu lange am Vogelfutterhaus aufhalte; die kleinen Blaumeisen können das besonders gut. Liebe Grüße, Frank

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Sehr nette Zeilen - und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich da ein Lächeln im Gesicht der Maus erkennen kann!
Herzlichen Gruß! Anschi

Frank Guelden (15.12.2021):
Liebe Anschi, ich deute es als Belustigung. Die Maus hat sich darüber amusiert, wie ich versucht habe, sie zu fotografieren, was recht mühsam war, weil da auch kleine Ästchen zur Seite geschoben werden mußten, die im Weg waren. Und ich rede ja auch ganz viel bei solchen Aktionen. Liebe Grüße, Frank

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Lieber Frank,
da hast du ein schönes Mausgedicht und Foto gemacht. Ich weiss nie warum Frauen immer so viel Angst vor Mäusen haben. Sind doch harmlos und niedlich. Wir haben in Südfrankreich auf dem Land gewohnt und viel mit Mäusen zu tun gehabt. Ich fand das nicht so schlimm. Hatten auch mal 5 Ratten auf dem Speicher, war schon was anderes. Wir haben eine Falle aufgestellt und sie alle gefangen. Aber nicht getötet. Mein Mann hat sie 30 Kilometer weit weg gebracht. Das soll man, sonst kommen sie immer wieder. Als eine in der Falle sass vor mir habe ich zu ihr gesagt dass sie ja auch nichts dafür kann, dass sie eine Ratte ist. Stimmt doch oder?
Herzliche Grüsse Wally

Frank Guelden (15.12.2021):
Liebe Wally, wenn es ein Gewimmel an Mäusen gibt, ist das Gefühl schon etwas anders. Und es scheint bei Menschen zum Teil unbewußt auch überliefert worden zu sein, weil Mäuse früher in die Getreidespeicher gegangen sind. Doch die Überpopulation reguliert sich auch durch die Natur. - Es gibt Mauswiesel, Greifvögel und Katzen. Ein ganz junges Mauswiesel habe ich übrigens vor wenigen Tagen im Steingarten entdeckt; scheu war es nicht; es hat sogar mit mir gespielt indem es ganz schnell überall zwischen den Steinen hervorgeschaut hat. Ein Foto gab es leider diesmal nicht - wieselflink eben. Schmunzel. Liebe Grüße, Frank

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