Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Wie Glocken aus Glas... 💭“ von Ursula Rischanek


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Liebe Uschi, im Prinzip sind wir doch alle aus "Glas". Nach außen hin geben wir uns stark, unantastbar, aber treffen uns dann harte böse Worte, zerbricht nicht nur unser Herz sondern manchmal auch die Seele, in der sich die Glassplitter mit der Zeit immer tiefer hinein bohren. Vielleicht sollte man in diesem Augenblick nach dem Wie und Warum dieser Worte fragen, um den Sinn zu hinterfragen. LG in Dein Wochenende, Helga

Ursula Rischanek (19.12.2021):
Liebe Helga, das hast Du ganz richtig erkannt und genau so oder nahezu so war es auch gedacht von mir. Wie unbedarft, wie leichthin wird oftmals mit Worten umgegangen, die können so nadelspitz sein oder aber auch so scharf wie eine Klinge. Sie sitzen dann tief und man benötigt tatsächlich eine recht lange Weile, um sich wieder aufzurappeln und zu erholen, manchen gelingt es auch gar nicht mehr.... Herzlichen Dank mit lieben Grüßen in den vierten Adventsonntag! Uschi

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Liebste Uschi,

süßer die Glocken klingen,
doch schon ein scharfer Windhauch lässt sie zerspringen.
Den Glockenklang im Herzen tragen,
lässt sich einig mit Scherben ertragen.

Herzliche Grüße und ein besinnliches Wochenende von Margit

Ursula Rischanek (18.12.2021):
Liebste Margit, wenn Kinderlachen, hell erklingt und so manch Glöckchen dazu schwingt, das Leuchten dann in manchen Augen, die Freude der man kann vertrauen... Wie alle Jahre beinahe, auch heuer wieder, das Hasten und die Hetze vielerorts, die uns nachdenklich werden lässt und jeden von uns wohl an frühere Zeit mit Wehmut im Herzen zurückdenken lässt. Man wird empfindsamer wie mir scheinen will, oder ist das eine Alterserscheinung? ;-)) Und wenns so wäre, hätte kein Problem damit, Gefühl kann gar nicht aus der Mode kommen! Dir ganz lieben Dank mit herzlichen Grüßen und dem Wunsch auch für Dich für ein beschauliches Wochenende - Uschi

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Von Zeit zu Zeit
sind wir alle aus Glas.
Wer hat denn genauen
Einblick in Seelen?
Dann kommt es auf die
BERÜHRUNG an,
ob das Glas standhält
oder bricht,
und manchmal,
in weisen Momenten,
auch das Denken
eines anderen
bringt neues Licht...

Mir gefiel das Gedicht,
aber ich bin mir nicht sicher,
ob ich die Aussage gut genug
kommentiert habe.

Ein Gruß in die Nacht von mir
- Renate

Ursula Rischanek (18.12.2021):
Liebe Renate, du bist immer eine derjenigen, die es vermögen, sich in Worte, Texte hineinzudenken und entsprechend dann sogar 'mitzuschwingen' in deiner ganz besonderen Art und Weise. Herzlichen Dank auch dir und weißt du, mir kommt es gerade jetzt vor, dass man vielleicht noch empfindsamer zu werden beginnt. Ist es der Zeit geschuldet, wie jedes Jahr um diese Zeit, oder aber dem ganzen 'Rundumuns', wer kann schon sagen, wenn einem manchesmal ein wenig Traurigkeit befällt, vielleicht sogar ganz gut von Zeit zu Zeit. Dir jedenfalls liebe Grüße ins vierte Adventwochenende und so möglich eine besinnliche Weihnachtszeit - Uschi

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Liebe Uschi

dein zartes Glöckchen erinnert mich an die zarte Stimme im Herzen, besonders zur Weihnachtszeit.

Lg Herbert

Ursula Rischanek (18.12.2021):
Lieber Herbert, genau so sollte es auch rüberkommen. Ich und wohl ein jeder von uns der schreibt, hat die Erfahrung gemacht, wie unterschiedlich ein und derselbe Text von den Lesern auf- und angenommen wird und das ist auch sehr gut und richtig so, meines Erachtens. Wie traurig wäre es, wären wir alle gleichgestrickt und uniform. Die Weihnachtszeit ist jedoch eine ganz besondere, bei manchen drückt sie aufs Gemüt, bei manchen regt sie zum Reflektieren an und dazu, gerade jetzt ein wenig innezuhalten. Dir herzlichen Dank mit ganz lieben Grüßen ins Wochenende, ach wie gerne wäre ich jetzt in meinem geliebten Wien! Uschi

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Liebe Uschi,
ein nachdenklich stimmendes Gedicht. Am Beispiel der gläsernen Glocken, die in Scherben gehen, sieht man auch die Zerbrechlichkeit der Seele. Gern gelesen.

Herzliche Adventsgrüsse
Karin


Ursula Rischanek (18.12.2021):
Liebe Karin, ein jeder dem es vergönnt ist, sich schreibend ausdrücken zu können, Empfindungen aufzuschreiben, sie authentisch wiederzugeben, welch schönes Geschenk für uns, wie sollten wir dafür dankbar sein uns dergestalt artikulieren zu können. Nachdenken, gerade im Jetzt und in dieser Zeit, natürlich! Herzlichen Dank mit ganz lieben Grüßen zu Dir - Uschi

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Liebe Uschi,
für mich klingt Dein Gedicht wie ein Hilferuf. Mag sein, daß ich mich irre und jetzt sehr viel übertrage...
Bei den Menschen verstehe ich so vieles nicht, und tue mich auch im erklären schwer...
Meine Tiere meinen auf ihre Art sehr wenig, stellen keine Fragen, nehmen mich, im übertragenen Sinn irgendwie in den Arm... Für manches gibt es bei mir keine Worte mehr und ich werde immer sprachloser... Und wenn so etwas zunimmt, nennt man das wohl "small talk"... Doch egal; wie heißt es für viele: "Und im Herzen wird es warm, mit der Weihnachtsgans im Darm." - Und da sage noch einer, sie wären nicht tierlieb...
Soll ich jetzt auch etwas weihnachtlich wünschen?

Herzlichst,
Frank

Ursula Rischanek (18.12.2021):
Lieber Frank, möglicherweise ist das der Fall, also dass Du vielleicht ein bisschen 'zuviel' hineininterpretierst. Es als lediglich 'nur einen Text' zu bezeichnen, wäre natürlich auch nicht richtig und auch nicht identisch mit mir, es ist irgendwo dazwischen angesiedelt. Wie schön, wenn man nicht ständig 'genötigt' ist, auf Fragen, egal ob mit oder ohne Sinn, Antworten geben zu müssen - darum beneide ich Dich fast ein bisschen. Sich in den Arm genommen zu fühlen, nun auch dies kann auf ganz vielfältige Art und Weise geschehen, für den einen so und für den anderen auf andere Art. In diesen Zeiten, die ohnehin so schnelllebig und kalt, nicht nur von den Temperaturen im Aussen, geworden sind, keine Selbstverständlichkeit mehr, leider. Sich Zeit zu gönnen, Zeit zu nehmen für Dinge die einem selbst wichtig sind und einfach nur gut tun - selbst wenn es 'nur ein Gedicht' ist, warum nicht. Dankeschön für Deine Zeit hier bei mir, mit lieben Grüßen ins Wochenende - Uschi

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Liebe Uschi,
ein zerbrechliches Herz ist mit einer Glocke aus Glas authentisch! Auch deren Scherben stechen schmerzhaft in der Einsamkeit des Festes, die s beim gewohnten Blick in den Spiegel Gefahr läuft, sich zu verfestigen!
Ein hoch emotionales Gedicht mit Gefühlswallungen, die du stark in Worte gefasst hast!
LG. v. Michael

Ursula Rischanek (18.12.2021):
Lieber Michael, weißt du, ich finde gerade die Zeit zur Zeit, abgesehen von der tristen kalten Stimmung im Aussen, lässt so manchen von uns auch innerlich erkalten und gefühlskalt werden. Es dauert nun schon beinahe zwei Jahre in denen wir uns Auflagen und Einschränkungen unterwerfen mussten. Wie unbeschwert war es früher, wie schön, einfach unbekümmert über einen Weihnachtsmarkt schlendern zu können, all die bunten Lichter zu bewundern - da kommt naturgemäß ein bisschen Traurigkeit auf, speziell bei emotionalen Menschen mit Tiefgang, aber wem sage ich das! Herzlichen Dank auch dir und liebe Grüße ins adventliche Wochenende - Uschi

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Gefällt mir liebe Uschi, vor allem die letzte Strophe! Grüße Franz

Ursula Rischanek (18.12.2021):
Ja lieber Franz, es erscheint mir tatsächlich so, dass nur derjenige, dem es möglich ist, sich selbst noch abends im Spiegel betrachten zu können, auch das Vermögen besitzt, den anderen zu akzeptieren und zu verstehen... Liebe Grüße zum 4. Advent! Uschi

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Es gibt Menschen, die sprachstark auftreten.
Wir, die Leserinnen und Leser, suchen
Sicherheit unter'm Schutzmantel,
und bemerken oft zu spät,
die zart-gläserne Gebrechlichkeit der
Poetin, die ruft
und sich falsch verstanden fühlt !
Gerne gelesen und nachgedacht,
über den Funken in der Nacht.
Herzliche Grüße in den Abend !
Olaf

Ursula Rischanek (18.12.2021):
Herzlichen Dank lieber Olaf, doch eines ist wohl nun gewiss, nicht alles autobiographisch, wenngleich natürlich meiner Feder entsprungen hier so mancher Text, wärs andersrum, es wär verhext.... Nein aber im Ernst, natürlich kommten Worte, Zeilen, Verse aus einem heraus. Oft auch aus dem unmittelbaren Umfeld, das uns so manches beobachten lässt, gerade im Jetzt und in der heutigen Zeit, wie Menschen miteinander umgehen.... Liebe Grüße in dein Wochenende - Uschi

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Glocken aus Glas,
wie leicht bricht das;
lass die Messingglocken schallen,
das könnt' besser dir gefallen.

Uschi, einen schönen 4. Advent,
lG Bertl.

Ursula Rischanek (18.12.2021):
Wie schön ja so könnte es gehn, die Messingglöckchen unbesehen, sie würden vieles überstehen.... Herzlichen Dank für deinen Reimkommi - schönen 4.Advent auch zu Dir Bertl

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