Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Der Atheist im Advent“ von Robert Nyffenegger


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Lieber Robert,

man fühlt sich wie in Kriegszeiten in dieser Zeit, denn diese Covidpest will nicht weichen. Ob geimpft oder auch nicht ein jeder ist ist davon betroffen ohne einen Silberstreifen am Horizont zu entdecken. Dein Gedicht jedoch strahlt Wärme und Zufriedenheit am häuslichen Kamin aus und dafür bist du zu beneiden. Unser Christmas fällt leider aus mit meiner Frau im Krankenhaus. Eine sehr schwere und schmerzende Rückenverletzung wird mit Schmerzmitteln behandelt. Mir ist es deswegen zu feiern nicht zumute.-

Dir und deiner lieben Frau hingegen wünsche ich frohe Festtage.
Herzlich Karl-Heinz

Robert Nyffenegger (20.12.2021):
Das tut mir wahnsinnig leid, dass Du die Festtage ohne Deine geliebte Frau verbringen musst. Ich wünsche Ihr rasche und gute Besserung. Vermutlich sind die Besuchszeiten auch eingeschränkt wie bei uns. Nur mit Zertifikat, nur eine Stunde, nur einmal im Tag usw.echt zum Kotzen. Ich werde an Dich denken und wünsche Dir und Familie alles Gute. Herzlich Robert

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...Robert, es irrt der Mensch, solang er strebt, drum strebe ich nicht nach einem Glauben.

Mit deinem letzten 4-Zeiler hast du sehr viel ausgesagt, damit kann ich mich identifizieren.

LG Bertl.

Robert Nyffenegger (20.12.2021):
Danke Dir und wünsche Dir alles Gute und aktuell schöne Festtage, lieber Gruss Robert

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Lieber Robert,
du lässt jedem Leser Freiraum deine Zeilen zu deuten und so feiert
jeder Advent nach seiner Auffassung.

Schicke dir herzliche Grüße, Hildegard

Robert Nyffenegger (20.12.2021):
Du sagst es, so habe ich es auch gemeint. Jeder darf/soll auf seine Art glücklich werden. Dir wünsche ich ganz schöne Festtage, mit herzlichem Dank Robert

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Mit deinem Gedicht
kann ich viel beginnen.
Es ist nicht zum Streiten
aufgelegt.
Hier höre ich gute Stimmen,
denn - wer auch immer -
die Liebe lebt und pflegt,
hat das Wichtigste erkannt
unter wichtigen Dingen.

Verwöhne dich und lass'
dich heute verwöhnen,
auch das gehört zu den
schönen Dingen des Lebens.

Liebe Grüße zum 4. Kerzlein
- Kerzen magst du ja -
Renate

Robert Nyffenegger (19.12.2021):
Danke Dir herzlich für Deine Worte. Sie sprechen für Deine grosse Toleranz, was ich ganz besonders bei den Frommen vermisse. Der christliche Glauben ist nach meiner persönlichen Ansicht altbacken und längst überholt. Gerade bei den Katholiken, wo Frauen immer noch Wesen zweiter Klasse sind. Wobei ich einschränkend bemerken möchte, dass ich wunderbare Menschen, vom Glauben beseelte Männer, getroffen habe, wie der Abt vom Stift Melk oder Den Bischof von Kamloops. Wünsche Dir wunderschöne Festtage, mit lieben Grüssen Robert

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Lieber Robert, ich kann den Großteil deiner Zeilen gut nachvollziehen. Aber ob die Liebe in der
Natur liegt, das ist eine schwierige Frage, weil sie durch das "Gefressenwerden" sozusagen
aufgewogen wird. Aber hier zu deiner Erheiterung: Ich habe einen Kommentar aus dem Jahr
2o11 mit 4 Kommafehlern gefunden: "Atheismus so denke ich Hans ist, wie ein Haus ohne
Fundament." Hier die richtige Version:" Atheismus, so denke ich, Hans, ist wie ein Haus ohne
Fundament."
Dasselbe könnte man auch zum "Glauben" sagen, denn der hat nicht nur kein
Fundament, er braucht es ja auch nicht... denn sonst wäre es ja auch kein Glaube!
Wenn du magst, kannst du mal meine Glosse "Mein Lieblingsheiliger:" lesen (ausnahmsweise mal
Eigenwerbung - andere Forumsmitglieder machen das routinemäßig). Lesevergnügt grüßt dich Inge hg

Robert Nyffenegger (19.12.2021):
Ich denke Dir herzlich für Deine Zeilen. Ich denke die Liebe ist von Natur aus gegeben, aber zugegeben nur innerhalb der Gruppe, vielleicht Rasse oder Gemeinschaft, damit sich diese weiter vermehren kann. Bei kühler Überlegung verwundert Fremdenhass nicht, wenn man bedenkt, dass in spätestens hundert Jahren Europa mehrheitch schwarz sein wird. "Mein Lieblingsheiliger" werde ich gerne lesen und Dir meinen Gedanken dazu mitteilen. Lieber Gruss in die neue Woche, ich fliehe sie und bin vom 22.12. bis 26. 12. auf dem Rhein. Herzlich Robert

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Die Liebe liegt in der Natur und im Menschen - da hast du Recht, Robert.
Trotz allem ist für mich die (Vor)weihnachtszeit mit Plätzchendurft, Kerzenlicht und Liedern nochmal was Besonderes. Ich werde in dieser Zeit mit meinen angesammelten Jahresringen wieder ganz jung ( mit oder ohne Gansjung ).
Dein Gedicht gefällt mir aber sehr; weil´s stimmig ist, wenn man nicht grade träumt.

Grüße in den 4. Adventssonntag schickt dir Ingrid

Robert Nyffenegger (19.12.2021):
Danke Dir herzlich für Deine schönen Zeilen. Wenn ich mich an die Jugendzeit in den vierziger Jahren zurück erinnere, kommt Adventsstimmung auf, aber nach all den vielen Jahren und Erfahrungen ist sie im Nebelgrau fast verschwunden. Die grösste Glaubensgemeinschaft in CH ( 40% der Bevölkerung,) sind aus der Kirche ausgetreten Iich finde mich damit nicht gottverlassen im Sinne des Wortes. Lieber Gruss, geniess es mit vollem Herzen, Robert

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Lieber Robert,
lass mich dir mal für die letzte Strophe einen Vorschlag machen: "Die Liebe liegt in der Natur, / im Menschen, seinem Wesen. / Sie ist des Lebens Richtungsschnur, / drum ist er Mensch gewesen." - "des Mensch" hätte besonders Irene aufgeregt, weil es gramimtikalisch falsch ist. Wenn du das "sonst" durch "drum" ersetzen würdest, würde das implizieren: Das Ziel des Menschen ist die Liebe (auch ohne Gott). Das ist nur eine Vorschlaghammer von mir.
Liebe Grüße (und Gottes Segen) in den vierten Advent - Andreas

Robert Nyffenegger (19.12.2021):
Ausgezeichnet, herzlichen Dank, habe es bereits nach Deinem Vorschlag korrigiert. Es hat mich selbstverständlich wegen der Grammatik auch gestört, habe den Rank trotz langem hirnen aber nicht gefunden. Dir einen schönen Sonntag, bin jetzt bei meiner Schwägerin - ein Impfmuffel - zum Essen eingeladen. Essen immer super und ob geimpft oder nicht ist ihre Sache. Lieber Gruss Robert

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