Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Eine Weihnachtsgans namens Bella“ von Ingrid Baumgart-Fütterer


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Ich wollte einmal, politisch korrekt eine Gans zu Weihnachten vom Biohof holen. Ich fuhr den Steinweg zum Hof hoch. Neben mir eine Gänseherde. Würde ich mir da eine aussuchen können? Eine Gans reckte ihre Flügel weit, weit hoch über die andern. Es sah so schön aus. So strahlend weiß. Die, die wollte ich nehmen. Aber dann kamen Zweifel. Gerade die sollte ich nicht nehmen. Sie schien das Leben so zu genießen. Und dann die anderen? Die anderen doch auch. Seitdem habe ich nie wieder Fleisch gegessen.
Weihnachten schien damals nicht möglich ohne Gänsebraten aber seitdem probieren wir jede Weihnachten ein veganes Rezept aus, das so schmecken sollte wie Gänsebraten. Mal war der Erfolg gut, mal war es nicht so gut, aber jede Weihnachten war es lustig und spannend, ob es diesmal klappt. Wenigstens haben wir dabei kein Tier getötet. Diesmal gibt es ein Rezept mit Austernpilzbraten. Saitan mögen wir alle nicht so. Das zumindest wissen wir jetzt. Ich bin so gespannt. Lasst die arme Bella leben, sie hängt wie wir an ihrem Leben.

Ingrid Baumgart-Fütterer (22.12.2021):
Vielen Dank, Christina, für deinen ausführlichen Kommentar. Ich kann das gut nachvollziehen. Ich würde wahrscheinlich ähnlich wie du auf ein derartiges Ereignis reagieren. Ich sehe die Tiere in erster Linie als unsere Mitgeschöpfe an, die auch ein Recht auf Leben haben. Außer Hühnerfleisch (gelegentlich) esse ich kein Fleisch und habe nicht das Gefühl, dass ich mir irgendwelche Genüsse versage. Liebe Grüße - Ingrid

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Liebe Ingrid,
so muss doch das Weihnachtsfest gelingen mit dem Duft der Bella,
der aus der Backröhre strömt.

Herzliche Grüße, Hildegard

Ingrid Baumgart-Fütterer (21.12.2021):
Liebe Hildegard, dein Kommentar verrät, dass dir schon bei der Vorstellung dieser Gans das Wasser im Munde zusammenläuft. Herzliche Grüße Ingrid

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Liebe Ingrid,

mir tun all die Gänse leid, die liegen auf dem Teller!
Guten Appetit!

Ich wünsche ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues
Jahr 2022.
Lieber Gruß
Margitta


Ingrid Baumgart-Fütterer (22.12.2021):
Liebe Margitta, danke für deinen Kommentar. Gänse sind schöne und intelligente Tiere. Meinetwegen müssten keine Gänse geschlachtet werden. Seit meiner Kindheit hatte ich keinen Gänsebraten mehr gegessen und werde es, wie ich mich kenne, auch in Zukunft nicht tun.Seit Jahrzehnten esse ich außer Hühnchen kein anderes Fleisch. Sollte ich eines Tages eigene Hühner haben, werde ich wahrscheinlich auch kein Hühnerfleisch mehr essen können. Die Schlachttiere tun mir leid, die wollen doch auch leben... Ich wünsche dir frohe Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr - Ingrid

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Nur einmal hab' ich Genuss verspürt,
da hat mich 'ne Junggans höllisch verführt.
Sie war so saftig und auch knusprig
und beim Gelage wurde es lustig.
Nur ihre Brust war nicht so brustig.
Etwas zu lang in der Röhre - drum' verlustig...

Na denn, frohe Stunden, lass' dir alles,
was dir schmeckt, bestens munden.

Liebe Grüße und gute Wünsche zum Fest
wie auch zum neuen Jahr 2022 - Renate

Ingrid Baumgart-Fütterer (22.12.2021):
Danke für deinen lustig verdichteten (leicht getrübten) Schmaus, den du wohl auch nicht so „Gans“ ernst genommen hast. Liebe Grüße, ein frohes Weihnachtsfest mit allen Köstlichkeiten, die dir besonders gut schmecken und alles Gute im neuen Jahr - Ingrid

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Ingrid, ist die Gans nicht zu alt,
dann schmeckt sie sowohl heiß als kalt.

LG Bertl.

Ingrid Baumgart-Fütterer (21.12.2021):
Genauso ist es. Danke für dienen Hinweis. Ist die Gans zäh wie Leder, spürt dies rasch ein jeder, im Vergleich zu solchem Fleisch ist eine Schuhsohle weich - beißt man sich die Zähne aus an der Gans – welch ein Graus – bringt der verdorbene Schmaus zum Weinen auch Nikolaus. Liebe Grüße Ingrid

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Gans ist wahrlich eine Delikatesse und daran führt kein Weg vorbei liebe Ingrid! Wir hatten gestern auch eine ½ Gans und sie war ein Schmankerl!

Da lag auf meinem *Tella
die alte fette Bella;
so sag` ich nicht vermessen,
das Vieh mocht` man nicht essen.

Doch denk ich als Feinschmecker
die Else, die war lecker;
mit Rum dann übergossen,
hab´ ich sie gern genossen.

Gestern gab es ganz leicht eine Bestreichung mit Rum auf die Haut, "mon dieu" war dies lecker!


Ingrid Baumgart-Fütterer (21.12.2021):
Da sieht man mal wieder, lieber Franz, wie schnell du eine emotionale Beziehung auch zu einem Federvieh aufgebaut hast, obwohl du es nur vom Hören und Sagen kennst. Und was einem am Herzen liegt, kann man nicht mit Genuss verspeisen. Folglich musste als „Fleischersatz“ die Else herhalten. Hauptsache es hat geschmeckt! Liebe Grüße und weiterhin weihnachtliche Genüsse für dich - Ingrid

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