Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Der Erzähler 📚“ von Ursula Rischanek


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Gut geschildert in der dir eigenen gelungenen Tonalität, liebe Uschi. Ich grüße dich vielmals. RT

Ursula Rischanek (07.01.2022):
Ich danke dir lieber Rainer, schön wenn es gefällt ist es doch auch ein kleinwenig autobiographisch! Mit lieben Grüßen in deinen Abend - Uschi

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Nach dem Lesen deiner Worte muss ich an eine alte, fast blinde Dame denken, die mir erzählt hat, dass sie Hörbücher erhält, worüber sie glücklich ist. Leider will sie manche Geschichte nicht zu Ende hören, weil der/ die Vorleser*in sie durch mittelmässigen Vortrag oder die Stimme uninteressant macht.
Schade um manch guten Text.
Mir geht es ähnlich, wenn ich eine Stimme höre, die mich fasziniert ( Erika Pluhar, die Koschnik oder Ben Becker, früher Curd Jürgens z.B.), lausche ich gebannt. Wenn ein Werk mit der falschen Stimme vorgetragen wird, bin ich enttäuscht . Manche sollten es einfach lassen....
Dein Gedicht gefällt mir, Uschi.
Einen Nachtgruß schickt dir
Ingrid
.








Ursula Rischanek (07.01.2022):
Nun liebe Ingrid, ich hoffe doch, nein ich weiß, dass Du auch andernorts gelegentlich bei mir vorbeischaust... also hast Du mich ganz sicherlich schon auch mal gehört. Es koommt natürlich, meines Erachtens, wie Du schon richtig erwähntest, immer auch auf den vorzutragenden Text an, nicht alles kann leichtfüssig lieblich gesprochen werden und genauso wenig kann alles mit übergebührlicher Schwere und Tragik vorgetragen werden. Auch das ist das Gefühl für Nuancen. Wenn ich meine eigenen Texte spreche, so freut es mich, wenn es mir dadurch möglich wird, Worte durch meine Stimme zum Leben zu erwecken. Aber auch bei Hesse, Rilke und noch einigen anderen bereitet es mir große Freude. Es war mir Anliegen, gerade auch Menschen mit Sehbehinderung solcherart Dargebrachtes zugänglich zu machen. Herzlichen Dank auch Dir mit ganz lieben Grüßen - Uschi

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Liebe Uschi, Dein Gedicht erinnert mich an die Zeit, als meine Kinder noch klein waren und ich ihnen vor dem Schlafengehen oder auch in der Weihnachtszeit Geschichten vorgelesen habe. Man muss es nicht gelernt haben, man muss die Geschichten nur selbst verinnerlichen und eins mit den Akteuren sein. Und ein wenig Übung natürlich!!!! Meine Sprösslinge, manchmal auch Freunde/ Freundinnen fanden mein Lesen faszinierend. Auch jetzt im Erwachsenenalter wird manchmal noch darüber gesprochen. Ich kann Dir jetzt keine Geschichte erzählen, aber liebe Grüße schicken, Helga

Ursula Rischanek (07.01.2022):
Liebe Helga, für Deine lieben Grüße danke ich Dir sehr und schicke Ebensolche nur allzugerne zurück. Ich habe ehrlich gesagt, daran wirklich nicht gedacht, er war es, dieser Poetenfreund, mit dem ich mittlerweile schon so viele Gedichte schrieb, die längst nicht alle veröffentlicht sind, dass sie beinahe schon ein ganzes Buch füllen würden, also dieser besagte Poetenfreund war es, der mich zum Sprechen brachte. Also Sprechen konnte ich natürlich schon zuvor ;-)) aber vorzutragen ist schon nochmal etwas ganz anderes. Ich danke auch Dir und wünsche uns allen für das noch junge neue Jahr, viele viele lyrisch, poetische Ergüsse! LG Uschi

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Ja, das ist ein interessantes Thema,
Uschi.

Einer Stimme hänge ich an
oder will flüchten.
Vom Staunen und Verweilen
kann man mitunter berichten.
Das Timbre kann sein eine
große Faszination.
Man möchte nur noch lauschen
dem verlockenden Ton...

Ich fahre total auf besondere,
"dunklere" Klangfarben ab.
Das Zuhören wird zum reinen Genuss;
fast wie eine betörende Sucht
- bei Lesungen ein unabdingbares Muss...
Ich kuschle mich in diese Stimme ein,
und nichts kann mir dann lieber sein.

Ben Becker z.B. hat für mich eine
sehr anziehende Stimme. Er liest ja
bekannte Gedichte der Weltliteratur.

Liebe Abendgrüße sende ich dir zu
. Renate











Ursula Rischanek (07.01.2022):
Nun liebe Renate, erstmal den allerherzlichsten Dank, deine Kommentare sind immer etwas ganz Besonderes für mich! Nun Ben Becker liebe ich ebenfalls, sein Rilkeprojekt ist einzigartig! Ich habe nunmehr auch begonnen, Hesse, Altenberg, auch Rilke und noch einige andere zu sprechen und es findet sehr guten Anklang. In der Schule schon und auch noch später, hatte ich in diversen Chören eine recht passable Alt-Stimme, die hat sich nicht viel verändert, vielleicht ist sie ein bisschen 'dunkler' geworden, schon möglich ;-)) Herzlich liebe Grüße in deinen Nachmittag - Uschi

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...Uschi, vieles lässt sich erlernen, doch sein Innerstes mit voller Hingabe berührend weiter zu vermitteln, dafür muss man ein Mensch mit Gefühl und Format sein und das ist nur wenigen beschieden.

LG Bertl.

Ursula Rischanek (07.01.2022):
...Bertl, es muss schon auch aus Überzeugung geschehn, denn sonst würde es bestimmt nicht gut gehn... Ich habe jedenfalls große Freude daran gefunden, meine Texte nunmehr auch zu vertonen und wie es auch auf meiner eigenen Seite den Anschein hat, kommt es recht gut an bei den Lesern und Hörern. Dankeschön und noch einen schönen Nachmittag - bei uns hat es erneut geflankerlt ;-)) Uschi

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Liebe Uschi,

eine wunderschöne Ode an die Geschichtenerzähler und hoffentlich kein Abgesang.... Wir leben ja schließlich mit "Abstand und Maske"...

Liebe Grüße,
Frank

Ursula Rischanek (06.01.2022):
Lieber Frank, nein, oh nein, keinesfalls! Ganz im Gegenteil, dieser Text beruht doch tatsächlich auf einer wahren autobiographischen Begebenheit. Ich kenne einen solchen Menschen, der nicht nur hervorragend vorzutragen vermag, denn blos vorzulesen wäre ihm viel zu wenig...so wie mir ebenso. Nein er versteht es aus seiner Zeit beim Theater, die agierenden Personen und Figuren richtig 'zum Leben zu erwecken' Kraft seiner Stimme, die noch immer unglaublich ist. Man fühlt sich wie im Theater und lauscht nurmehr andächtig. Diesem Menschen habe ich sehr viel zu verdanken, brachte er mich doch dazu, meine Texte selbst zu sprechen und ebenfalls vorzutragen... Zwar ist er ein 'knallharter und gestrenger' Lehrmeister, aber der beste, den man sich nur wünschen kann... Auch aus diesem Antrieb heraus ist dieser Text entstanden. Herzlichen Dank mit ganz lieben Grüßen zu Dir! Uschi

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