Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Am Vorabend der Revolution“ von Patrick Rabe


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Das Gedankenbild konnte mich sehr beeindrucken;
richtig gut verwortet...

Grüße in das kalte Hamburg - da hält sich heute,
als Abschlusstag der Ferien, ein Teil meiner Familie auf
- Renate

Patrick Rabe (08.01.2022):
Liebe Renate, deine Worte freuen mich so sehr. Es tut gut, von dir zu hören. Leider hatte man Ende November meinen Computer gehackt, sodass ich zeitweilig, bis er repariert war, wieder - ganz wie früher- auf Handschrift und Papier umsteigen musste. Hat mir aber auch gut getan. So konnte ich sehen, dass ich es noch kann, und habe ca. 2 1/2 Monate "Computerfasten" gemacht, was ich dann auch ganz bewusst als Teil meiner Fastenzeit begriffen habe. Offenbar hatten dann aber andere Menschen mehr Hunger als ich. Zum Beispiel Nachbarn von mir, die dann behaupteten, ihre ganze Elektrizität würde nicht mehr funktionieren, und unzählige Hysteriker, die daraufhin anfingen, neue Kabelverträge abzuschließen, was teilweise zum Aufbohren unserer Straße führte. Den geduldigeren meiner nachbarn konnte ich sachlich erklären, dass lediglich mein Computer kaputt war, und ich ihn vom Netz nehmen MUSSTE, weil ich ihn nicht selber reparieren kann. Die Realitätsüberprüfung zeigte mir, dass dadurch, dass ich meinen rechner vom netz nahm, eben NICHT das ganze Stromnetz von Hamburg zusammenbrach. Nur manche direkten nachbarn hatten dann einige Tage Schwierigkeiten ins Netz zu kommen. Was für mich allerdings schon die Frage aufwirft, wie abhängig wir uns fast alle schon vom Internet gemacht haben. Ich jedenfalls bin klargekommen. Mir ging nur das paraniode Abgespinne um mich herum auf den Senkel. Ein technisches Gerät muss man abstellen und vom Strom nehmen können dürfen, ohne dass dadurch ganze Biographien zusammenbrechen. Sorry, aber so ist es nunmal. Ansonsten geht es mir mal gut, mal schlecht. Aber eher gut. Mit Veränderungen bei einem kommen ja sowieso eher immer die Leute nicht zurecht, die einen immer gleich haben wollen, und ohne, dass man irgendwetwas dazulernt. Ich hoffe, dir geht es gut? Und du kommst auch manchmal raus? Die Winterluft ist bei schöenem Wetter eine Wohltat. Ich persönlich habe ja auch nichts gegen Schnee. Kann aber auch verstehen, dass ältere Menschen sich vor Glatteis fürchten. Doch ich denke, das können und sollten wir "dem da oben" überlassen. Von Wetterbeinflussern halte ich gar nichts. Und von reichen Pinkeln, die Rundflüge im Weltall machen, auch nichts. Oooohhhh. Damit bin ich ja jetzt schon wieder der mismachende Außenseiter. Wie schaaaaade. Alles Liebe, und, wie wär's wenn deine Verwandten dich mal mitnähmen? Dann könntetihr mich mal besuchen. Heißen die auch Tank? Schreib mir doch mal 'ne e-mail. Meine Adresse gilt noch. Steht auf meiner e-stories Seite. Dann geb ich dir auch gerne meine Postadresse. Würde ich auch hier, aber hier lesen auch manchmal Leute mit, die ich an oder in meiner Wohnung nicht haben möchte. So Leute mit Baseballschlägern und so. Leider. Alles Liebe, und genieß die Sonne, wenn sie heute (8. Januar) auch bei dir scheint! dein Dichterfreund Patrick

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