Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Von der Liebe in den Feldern“ von Andreas Vierk


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Lieber Andreas.

Ein schönes Gedicht, um den Sommer zu reflektieren. Es erinnert mich natürlich an ein paar Gedichte von mir, z. B. "Septembermond", "Gewitter" und "Freches Schäferlied". Aber das macht nichts. Vielleicht sind es ja auch bewusste Hommagen, was ich annehme. Ich lese ja auch manchmal deine alten Gedichte durch. Nur alleine, um mich an unsere gemeinsame Zeit mit Irene zu erinnern. Hast du noch Kontakt zu ihren Töchtern? Für mich war das eine schöne Zeit. Ich hatte damals das Gefühl eines intensiven Lebens. Und wir haben uns ja damals auch manchmal noch etwas freundschaftlicher ausgetauscht als heute. Aber ich will nicht bitter klingen. Vielleicht war der Tod meiner beiden Cousins letztes Jahr auch einfach ein bisschen zuviel des Guten für mich. Tanja mochte ich ja auch ein bisschen. Allerdings hatte ich nie was mit ihr. Die Tanja, von der ich manchmal hier geschrieben habe, ist eine Tanja in meinem Alter, mit der ich 1999 zusammen war. Mit dem klangvollen Nachnamen Grahl. Da solltest du jetzt aber bitte nicht gleich wieder den heiligen Strahl reininterpretieren, den Dan Brown in umgekehrt aufgestellte Pyramiden hineininterpretiert hat. Ich weiß, dass ich in den letzten Jahren auch nicht unwesentlich dazu beigetragen habe, in allen Menschen chargierende, mystische Figuren zu sehen, ich meinte das aber immer poetisch. Natürlich ist das Erleben eines Poeten ja auch immer echt. Man steinige mich, wenn es anderen noch nie ähnlich gegangen ist. Nur habe ich halt nie so einen Quatsch behauptet wie "Tanja Beddies ist Tanja Grahl, weil sie beide Tanja heißen". Ich weiß, dass es auch Leute gibt, die so was denken. Aber da gehöre ich nicht zu. Und "Der da-Vinci-Code" fand ich gut.

Hast du eigentlich meine alten Bücher noch? Sind ja seit "Sulamiths Äpfel" noch drei dazugekommen.

Naja, viel Spaß denn beim wiederlesen von Altem und schreiben von Neuem. Ich jedenfalls hege keinen Hass oder Groll gegen dich. Vielleicht kann man ja mal reden. Oder schreiben. Ich finde es jedenfalls unpassend, wenn immer der e-stories "Hinterm-Rücken-Telefonfunk"-losgeht. Unter anderem deswegen, weil ich momentan kein Telefon habe. Dieses Geratsche gibt mir einfach den Rest.

Alles Liebe trotzdem,

dein Dichterfeund

Patrick



Andreas Vierk (15.01.2022):
Nein Patrick, ich habe in meinem Gedicht nicht über deine Gedichte referiert. Vielleicht bist du jetzt enttäuscht. Manchmal wiederhole ich mich selbst, weil ein Thema von mir noch nicht abgeschlossen scheint. So ist die "Liebe in den Feldern" ähnlich mit einigen Schilderungen aus "Taumellyrik". Ich ärgere mich aber darüber, wie frei du Namen umgehst, und was du von Personen hältst, die wir beide kennen. Gleichzeitig regst du dich über Mitdichter auf, die persönliche Kontakte miteinander pflegen, und sich dabei natürlich auch über e-Storiesleute unterhalten. Das muss aber nicht immer lästern sein. Ich habe Irenes Töchter inzwischen kennen gelernt, und schildere dir hier natürlich nicht ihr Leben. Diesmal hat mir dein Kommentar allerdings besser gefallen, als deine andreren, weil er voller wehmütiger Gedanken an Irene ist. Grüße aus Berlin nach Hamburg von Andreas

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Danke Dir für den Zustupf: Zeit und Ewigkeit waren für mich den Ansporn eine Abhandlung über die Zeit zu schreiben. Nur die Fahrräder haben mich etwas irritiert. Lieber Gruss Robert

Andreas Vierk (14.01.2022):
Das ehrt mich aber, dass mein Gedicht der Anlass zu deinem war! Die FahrRÄDER haben vielleicht was mit dem MühlRAD zu tun, und man kann die Zeit ja auch als Rad sehen. Aber gut. Ein metaphorisches Gedicht folgt zwar einer inneren Logik, aber irgendwie müssen die beiden Nackedeis ja in die Felder gekommen sein, gelle. Liebe Grüße von Andreas, der schon lange kein Fahrrad mehr hat

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Lieber Andreas,
ein sehr ansprechendes Gedicht, romantisch, imaginär, phantastisch.
Du verstehst es sehr gut, die eigenen Wirklichkeiten des Menschen im Unbewussten
mit faszinierenden Metaphern ins Szene zu setzen.
Großartig, mein Kompliment
Schönen Abend
Maike





Andreas Vierk (14.01.2022):
Guten Morgen liebe Maike, ja, wie du es sagst, scheint es die Aufgabe des Künstlers zu sein, das kollektive Unterbewusstsein des Menschen ans Tageslicht zu bringen. Das scheint mir für die Kunst aller Zeiten zu gelten. Wieder bringt mich dein Kommentar ins (positive) grübeln... Liebe Grüße in deinen Tag - Andreas

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...Andreas, ein Bett im Kornfeld, ja, ist aber auch eine stichlige Angelegenheit.
https://www.youtube.com/watch?v=OKImuTQeH7M

LG Bertl.

Andreas Vierk (13.01.2022):
Ja Bertl, es gibt keine Schönheit ohne ein bisschen Aua. LG von Andreas

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Da sind aber romantische Gedanken dabei lieber Andreas! Abendgrüße Franz

Andreas Vierk (13.01.2022):
Ja Franz, wo wäre ich als Pöt, wenn ich keine romantische Ader hätte. LG von Andreas

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Beim Lauschen entstanden hier
durch die Dichtkunst
sehr romantische Bilder.
Der Mohn (Liebe?) möge lange
singen...

Das sprach mich wieder besonders an,
Andreas.

Liebe Grüße - Renate

Andreas Vierk (13.01.2022):
Liebe Renate, wer weiß, was in dem Mohn noch war...? Hihihi! Ich danke dir für deinen schönen Kommentar! Endlose Rapsfelder und Lavendelfelder kenne ich zwar, aber der Rest muss in einem früheren Leben passiert sein. Aber vielleicht wird es umso realer, je tiefer man in die Stimmung eintaucht. Liebe Grüße von Andreas

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