Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Die Zeit des Alleinseins“ von Karl-Heinz Fricke


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Lieber Karl Heinz,
ich kann es sehr gut nachfühlen, schön,
dass du weiterhin hier Gedichte schreibst,
so sind wir mit dir alle irgendwie verbunden
und im Kontakt.
Ich selbst habe für mich das Reisen neu entdeckt,
das gibt mir Kraft und auch Freude.
Liebe Grüße schickt dir herzlich Gundel

Karl-Heinz Fricke (08.04.2022):
Liebe Gundel, ich danke dir für die netten Worte. Ich versuche weiterhin Gedichte zu schreiben. Da ich nun allein im Hause lebe, habe ich auch viel zu tun um alles sauber zu halten und all das machen, was Hildegard getan hat. So habe ich nicht viel Zeit fürs Dichten, will aber mindestend ein Gedicht in der Woche beitragen. Reisen soll man solange man kann. Ich wünsche dir viel Freude dabei. Herzlich Karl-Heinz

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Lieber Karl-Heinz,

Wenn man allein lebt kann es schon schwer sein, wenn man einsam lebt, wird es noch schwieriger.
Du warst über viele Jahre mit Deiner Frau nicht nur durch Liebe, sondern auch durch gemeinsam Erlebtes sehr eng verbunden, das Du nun nicht mehr teilen kannst.

Arbeit kann helfen, und hilft auch, doch trotzdem gibt es diese Phasen des Vermissens, und dann wird es richtig schwer, dann kann man die Einsamkeit schreien hören.

Bei mir gab es auch Menschen, mit denen ich sehr verbunden war, und mit denen ich viel geteilt habe. Ich habe sie auf unterschiedlichste Weise verloren und nicht unbedingt an den Tod.

Geholfen hat mir dann oft mich von Dingen zu trennen, die mich an diese Menschen erinnert haben. Vielleicht die eine oder andere besondere Kleinigkeit habe ich behalten, doch alles andere mußte gehen.

Wenn man älter wird, braucht man Luft...

Liebe Grüße,
Frank


Karl-Heinz Fricke (10.04.2022):
Liebert Frank, die Phasen des Vermissens will für mich nie enden dazu waren wir zu lange eng miteinander verbunden. Die wenige Zeit, die mir noch vor mir liegt kann schnell eine schnelle Änderung für mich bringen. Ich bin gewappnet. Herzlich dankt und grüßt Karl-Heinz

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...Karl-Heinz, du hast dein Alleinsein sehr gut beschrieben,
zum Glück gibt es hier Menschen noch, die dich sehr lieben;
die freuen sich, wenn's gut dir geht
und man dir gern beiseite steht.
Bist du auch meilenweit sehr fern,
wir lesen allemal dich gern.
Für mich bist du bewundernswert,
und als Poet wirst du verehrt.

Bleib gesund und immer heiter,
und mach, einfach so, mal weiter!

GlG Bertl.


Karl-Heinz Fricke (10.04.2022):
Hallo Bertl, wo immer ich war im Leben habe ich immer mit wenigen Ausnahmen immer gute Freunde gehabt. Ich bin ein gemütlicher Mensch und ein wenig Takt und Menschenkenntnis gehört auch dazu. Herzlich Karl-Heinz

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Lieber Karl-Heinz,
Deine Hildegard wäre stolz auf ihren Mann, der - wie schon immer im Leben - auch diese Hürde meistert. Ohne Altersgrenze.
So bist du eben: findest immer einen Notausgang.
Meine Bewunderung ist dir sicher.
Liebe Grüße Ingrid


Karl-Heinz Fricke (10.04.2022):
Liebe Ingris, man muss das Leben un einmal nehmen so wir es ist. Freude und Schmerz ist besonders im Alter immer um uns. Lieben Dank. Es grüßt dich Karl-Heinz

Musilump23

05.04.2022
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Lieber Karl-Heinz,
nach einer langen Zweisamkeit, plötzlich alleine da zu stehen und sich um alles kümmern zu müssen, ist wahrlich kein Zuckerschlecken. Ich bin beeindruckt wie du die neue Situation in eine entsprechende Passform zu bringen weist. Dieses nötigt mir größten Respekt ab. Es zeigt, dass du mit einer positiven und zufriedenen Grundeinstellung, die neue Lebenssituation annimmst.
Einer sinnerfüllten Beschäftigung nachzugehen, das ist wichtig, statt sich im Liegestuhl herumzudrücken, zu simulieren und den Wolken beim Wandern zuzusehen. Pausen nach Lust und Laune sollten dagegen schon eingelegt werden. Wenn auch nicht alles einer Perfektion unterliegt, ein
wendungsreicher Alltag sprengt jede Einsamkeit und Langeweile. Erfreuend ist, dass du dieses mit fast 95 Lebensjahren noch körperlich und geistig stemmen kannst. Was keine Selbstverständlichkeit ist! So habe ich deine Zeilen gerne gelesen, durchdacht und verarbeitet.
Mit frdl. Grüßen, lass es dir weiterhin gut ergehen, Karl-Heinz

Karl-Heinz Fricke (09.04.2022):
Lieber Karl-Heinz, meine Tage vergehen wie im Fluge weil ich hauptsächlich im Hause viel zu tun habe. Ich habe aber auch Zeit für meine Mahlzeiten zubereiten, obwohl ich das Kochen nicht gelernt habe. Bisher hat mir noch alles geschmeckt und allein nun esse ich viel Fisch, was Hildegard nicht riechen konnte und auch Garlic fäge ich meinen Suppen zu. Ich will aber beibehalten mindestens ein Gedicht per Woche zu schreiben. Ich werde immer ermuntert weiter zu schreiben. Herzlich grüßt Karl-Heinz

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Lieber Karl-Heinz,
gerade den letzten Satz sollten sich auch viele Jüngere hinter die Ohren schreiben. Die glauben, sie hätten noch ewig Zeit, doch wie schnell kann diese vorbei sein.
Du machst das ganz richtig, und auch die Trauer darf mitschwingen.
Alles Gute und liebe Grüße,
Christa

Karl-Heinz Fricke (10.04.2022):
Liebe Chris, das Leben ist eine lange Kette von freudigen und auch schmerzlichen Ereignissen. Man muss durch alles durch. Herzlich grüßt Karl-Heinz

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Lieber Karl-Heinz,

es ist schön wieder von dir zu lesen wie du das Alltägliche
so schaffst, doch die Einsamkeit wird stets dein Begleiter
sein. Aus der Not heraus kann man viel neues entdecken.
Das Schreiben befreit und so soll es auch sein, und du
weißt ja auch, dich zu lesen, ist immer ein Erlebnis wert.
Wünsche dir weiterhin viel Kraft und mit einem kleinen
Gebet am Morgen und am Abend nimmt dir ein wenig
den Schmerz.
Als wertvollen Poet schätze ich dich sehr und freue
mich auf das nächste Gedicht von dir.

Schicke dir herzliche Grüße von Hildegard



Karl-Heinz Fricke (10.04.2022):
Liebe Hildegard, das nächste Gedicht kommt in Kürze. Ich freue mich über deine gute Meinung von mir. Da ich fast immer etwas zu tun habe fällt mir das Alleinsein nicht sehr schwer. Mein Dank und liebe Grüße von Karl-Heinz

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Hallo lieber Karl – Heinz. Ich denke sehr oft an Dich und Hildegard und ich glaube, ich verstehe Deine Gefühlslage sehr gut! Vor vielen Jahren besuchte ich einen ehem. Arbeitskollegen, der den 80 Geburtstag feierte und er nannte mich sein Ehrengast, wobei wir uns früher immer zu 100 Prozent verstanden! Auf dem Regal vor meinem Schreibtisch steht sein Bild, da er in der Zwischenzeit verstorben ist. Kurz vor dessen Geburtstag verstarb seine Frau und ich fragte ihn, wie sein Alltag ist und obwohl er den Frauen bezogen nie ein Kostverächter war, da war seine Antwort, „ich verspüre täglich derartig viel Alleinsein, wie noch nie im Leben!“. So gesehen mein Freund Dir nicht nur viele liebe Grüße, vor allem „BESTE WÜNSCHE“ Dir von Herzen und Hildegard ist täglich bei Dir! Viele liebe Grüße von Franz

Karl-Heinz Fricke (09.04.2022):
Lieber Franz, in meinem Fall wird das Alleisein nicht sehr lange dauern, denn ein alter Körper will seine Ruhe haben. Ich drängele mich jedoch nicht und ich überlasse mich der Natur, so wie auch jedes Tier und jede Pflanze nach einiger Zeit nicht mehr lebt. Ich danke dir. Herzlich Karl-Heinz

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Lieber Karl-Heinz, ich kann Dir bestens nachfühlen. Mir ist es auch so ergangen, doch hatte ich noch eine vierjährige Tochter. Meine fast achtzig jährige Mutter ist mir während Jahren beigestanden. Trotzdem war es eine sehr schwere Zeit. Ich wünsche Dir viel Geduld auch mit Dir selber. Herzlich Robert

Karl-Heinz Fricke (08.04.2022):
Lieber Freund Robert, mir geht es nicht schlecht und Arbeit habe ich im Leben nie gescheut. Aufgewachsen in der Hitlerzeit ist mein Leben beruflich völlig anders verlaufen als das was ich werden wollte. So schuftete ich 8 Jahre im Bergwerk, ging dann zum Zoll und wurde Beamter. Schliesslich wanderten wir denn nach Kanada aus, wo ich viele verschiedene Arbeiten verrichtete. Jetzt bin ich 35 Jahre in Rente und allein. für den kurzen Rest meines Lebens. Ich danke dir und grüße herzlich

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Lieber Karl-Heinz,
Du bist ein "Schatz! Es ist so schwer plötzlich alleine zu sein. Ich darf gar nicht daran denken, dass ich ohne Fred wäre. Ob er oder ich zuerst geht, weiss man nicht.
Meine Mutter ist an furchtbarem Krebs gestorben. Da war mein Vater plötzlich alleine. Er hatte sich nie um den Haushalt gekümmert, war ja früher auch so. Als er alleine war, waren wir erstaunt was der Mann plötzlich alles machte. Er hatte im Haushalt alles gemacht und sogar die Hemden gebügelt. Wir haben uns nur noch gewundert.
Mache weiter so, es hilft Dir über die Trennung .
Nochmal" ich drücke Dich ganz feste und bleib uns noch lange erhalten"
Herzlich Wally

Karl-Heinz Fricke (08.04.2022):
Liebe Wally ich bin dankbar meine Hildegard für 75 Jahre gehabt zu haben und froh, dass sie nicht mehr leiden muss. Meine Tage vergehen wie im Pfluge und meine Aufgaben nehmen viel Zeit in Anspruch Wier auch dein Vater mussd ich nun alles allein machen. Herzlich grüßt euch Karl-Heinz,

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Lieber Karl-Heinz, auch wenn ich derzeit kaum im Forum sein kann, war ich wieder einmal stark beeindruckt von deinem Gedicht. Du kannst mir glauben, dass ich hin und wieder an dich und deine Hildegard denke, die in schon biblischem Alter von dir gegangen ist. Ich hoffe, dass du wenigstens einige nette Nachbarn oder Freunde hast, die dir in deiner Situation helfen können. Das jedenfalls wünsche ich dir von ganzem Herzen. Bleib vor allem gesund. Dieses Forum und viele deiner Leser brauchen dich noch. Sei herzlich gegrüßt von deinem Lyrik-Freund RT.

Karl-Heinz Fricke (08.04.2022):
Lieber Rainer, meine Freunde sind bis auf einen, der bereits 97 wird, verstorben. So verbringe ich meine Tage im Hause bis auf kleine Ausflüge für notwendige Einkäufe, Bank, Post usw. Ich bin froh, dass ich noch klar denken kann und dass meine Gedichte im Forum noch ankommen. Herzlich dankt und grüßt Karl-Heinz

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Lieber Ka He,ich wünsche dir,dass du deine Kraft nicht verlieren magst und weiterhin deine
großartigen Gedichte zu schreiben verstehst.
Herzliche Grüße sendet dir Sieghild

Karl-Heinz Fricke (08.04.2022):
Liebe Sieghild, aller Anfang ist schwer und ich muss vieles im hohen Alter noch lernen. Versuche jedoch mein Bestes und auch wöchentliches Gedichte beizutragen. Ich danke dir und grüße herzliche Karl-Heinz

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Gestern war die Welt selbstverständlich und entsprechend sicher.
Heute ist man allein und wenig ist so, wie es wahr. Die großen
Schmerzen werden - denke ich - eher langsam vergehen. Und doch
ist deine verstorbene Gattin es wert, ihrer mit einem täglichen Gebet
zu gedenken. Du wirst staunen, wie vertraut deine ansonsten stille
Umgebung auf dich wirken wird.
Herzliche Grüße
Olaf

Karl-Heinz Fricke (08.04.2022):
Lieber Olaf, nach einer 73 jährigen Ehe ist es nicht einfach für mich von heute auf morgen allein zu leben und zurecht zu kommen. Ich versuche mein Bestes und ich muss nun im hohen Alter noch viel lernen. Ich danke dir und grüße dich. Karl-Heinz

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Das Gesicht berührt mich. Das ist wahr. Und gibt Mut. Auch wenn es traurig ist. Ich wünsche Dir das Beste. Und einen wunderbaren Dienstag! Klaus

Karl-Heinz Fricke (08.04.2022):
Lieber Klaus, ich danke dir für deine Worte. Ich muss mich an das Alleinsein gewöhnen. Meine Freunde im kleinen Ort sind bis auf einen alle verstorben und meine Seniorenkinder sind in Los Angeles und weit von mir entfernt. Herzlich grüßt Karl-Heinz

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Lieber Karl-Heinz,

auch wenn du schon lange vorher,
wegen ihrer gesundheitlichen Schwäche,
viele Arbeiten allein verrichten musstest,
ist es nun besonders schwer für dich,
aufgrund des großen Verlustes.

Deine unerschrockene Tapferkeit kann
ich nur bewundern und wünsche dir
von ganzem Herzen freudige Ereignisse
und viele besondere Stunden.

Mit lieben Gedankengrüßen für dich
- Renate



Karl-Heinz Fricke (08.04.2022):
Liebe Renate, ich danke für deine verständnisvollen Worte. Ich komme eigentlich gut allein zurecht mit den Hausarbeiten. Hildegard war mein Finanzminister und ich tue mich schwer mit den Banken und mit allen anderen schriftlichen Notwendigkeiten. Da muss ich mich erst einfuchsen, was für mich ungewöhnlich im hohen Alterund nicht einfach ist. Meine Seniorenkinder in fast 3000 km entfernt. Beide wollen mich im Mai besuchen. Liebe Grüße von Karl-Heinz.

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