Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Die Ängste bezwingen“ von Anschi Wiegand


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...Anschi, ohne Impfzwang sind wir bald wieder dort, wo wir am Anfang waren und das kostet dem Staat sehr, sehr viel Geld. Die Lockdowns werden wieder kommen und die Sterberaten in die Höhe schnellen.
Vorsicht ist immer gut, aber Verstand wäre noch besser!

GN8 und lG, Bertl.

Anschi Wiegand (08.04.2022):
Lieber Bertl, eine ganze Weile dachte ich auch so. Inzwischen hatte aber wohl ein Großteil auch der Geimpften schon Corona... manche mit leichten Symptomen, etliche aber auch heftiger. So weiß man nicht wirklich, ob die Impfung tatsächlich viel Einfluss auf den Verlauf hat... man hofft es einfach. Coronavarianten gibt es schon seit Jahrzehnten... bisher fast immer mit "normalen" Verläufen. Erst Covid-19 war da anders... künftige Varianten könnten aber ebenfalls wieder harmlos sein. Ob hier eine Impfpflicht angemessen ist, bezweifle ich darum mittlerweile. Ich selbst würde mich auch ein viertes Mal impfen lassen, da ich bisher keine Komplikationen hatte. Kenne aber inzwischen einige, die nachhaltige schwere Folgen durch die Impfung haben... und keinerlei Nutzen daraus. Wer zahlt für diese Folgen, wenn es einen Impfzwang gibt? Bisher mussten wir immer unterschreiben, dass wir die Risiken akzeptieren... dies kann keiner unterschreiben, der der Impfung nicht vertraut... Vielleicht sollte die Politik zuerst einmal da ansetzen, wo es länger schon brennt: in den desolaten Zuständen der Kliniken und Pflegeheime, die schon vor Corona über einen "Pflegenotstand" klagten... - Nachdenkliche Grüße! Anschi

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Noch immer liebe Anschi halte ich gewisse Regeln ein, letztlich hatten wir eine Erkrankung und dies nach den Impfungen! Ich habe damit keinerlei Kummer! Grüße Franz

Anschi Wiegand (08.04.2022):
Dank dem Kommentar, lieber Franz! Ich erinnere mich, dass ihr einen recht milden Verlauf hattet. Inzwischen hatte wohl ein Großteil auch der Geimpften schon Corona... manche mit leichten Symptomen, etliche aber auch heftiger. So weiß man nicht wirklich, ob die Impfung wirklich viel Einfluss auf den Verlauf hat... man hofft es einfach. So spielt wohl am Ende in Bezug auf die Ansteckung tatsächlich mehr eine Rolle, wie vorsichtig man ist... doch dauerhaft seine Kontakte einzustellen, halte ich dennoch für keine gesunde Lösung... - Lieben Gruß ins Wochenende! Anschi

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Auch für einen Kümmerstaat gilt:
"Mädel, ich sag's dir, ehrlich.
Das Leben ist immer
lebensgefährlich" (nicht von mir!)
Brillante Gedanken !!!
HG Olaf

Anschi Wiegand (08.04.2022):
Danke, lieber Olaf, für den positiven Kommentar! Lieben Gruß ins Wochenende! Anschi

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Liebe Anschi,
Du hast real und mutig die vergangene Zeit beschrieben. Schwermut, Ängste, Spaltungen in so vielen Familien, Einsamkeit und Unverständnis werden noch lange in den Köpfen und Herzen bleiben. Das ganze Weltgeschehen ist aus den Fugen und das Leid der Menschen nur schwer zu ertragen, müssen abwarten wie sich alles weiterentwickelt, alles Gute und bleibe gesund, LG Heidrun

Anschi Wiegand (06.04.2022):
Danke für die netten Zeilen, liebe Heidrun! Es sind sehr zwiespältige Gefühle, die mich aktuell umtreiben. Am Ende denke ich, dass die Folgen des vermeintlichen "Schutzes" nicht schlimmer sein dürfen, als die Krankheit selber. Das ist so bei Medikamenten, aber auch bei allen anderen Schutzmaßnahmen. Der Mensch geht auf Dauer ein, wenn er seiner Kontakte längerfristig beraubt und stattdessen mit Ängsten gefüttert wird. (Außer, jemand ist gerne Einsiedler...) Und ich glaube, dass gerade die, die wir vermeintlich schützen wollten, in großer Zahl an Einsamkeit und Perspektivlosigkeit in ihren Krankenlagern und Pflegeeinrichtungen starben... Bleib auch du gesund und sei herzlich gegrüßt! Anschi

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Viele tausend Gedankenfallen
hatten und haben uns befallen...
Zu übergehen ist die Tatsache nicht.
Aber die vielen Meinungen waren
für eine Entscheidungstreffung
auch manchmal Gift...
Wir können die vielen Toten,
Schwerstkranken weltweit nicht leugnen.
Wir müssen der "stillen Bedrohung"
weiterhin entgegensehen.
Oder meinen wir nun, wenn wir es nicht
mehr als wahr ansehen, würde es gehen?

Es wird sich zeigen, welche "Verständigung"
wir erreichen. Ich selbst beachte zur Vorsicht
für andere und mich noch wirkungsvolle,
schützende Zeichen...

Liebe Grüße - Renate

Anschi Wiegand (06.04.2022):
Liebe Renate, auch ich trage in Supermärkten und bei Kundenkontakten in meiner Buchhandlung noch eine Maske. Und bin 3fach geimpft... wie alle in unserer Familie. Ob dies alles noch sinnvoll ist, frage ich mich dennoch. Ich negiere auch nicht, dass wir uns noch anstecken können, doch glaube ich, die eigentliche Gefahr ist inzwischen in den Köpfen stärker, als im Virus. Vielleicht hätten wir Omikron längst hinter uns, wenn wir die Masken schon früher abgelegt hätten... wie es einige Nachbarländer ja erfolgreich praktiziert haben. Und wir sind von so vielen Gefahren umgeben... wir können uns nicht vor allen schützen, wenn wir uns nicht in eine Glocke setzen wollen und jegliche Kontakte vermeiden. Wir sollen nicht leichtsinnig sein... aber in der ständigen Angst zu verharren, macht auch krank. Und wie viele Menschen sind wohl gestorben, weil sie keinen in der Nähe haben durften, der sie mal umarmte und ihnen Kraft spenden konnte, wieder zu genesen? Ich war anfangs sehr "coronakonform" in meinem Verhalten, aber inzwischen habe ich doch viele Fragen über Sinn und Unsinn vieler Maßnahmen... Ich würde auch niemanden mehr zur Impfung drängen, nachdem wir in der Familie und im Bekanntenkreis inzwischen mehrere Fälle sehen konnten, wo durch die Impfung Langzeitschäden verursacht wurden. Während wir anderen, die sie vertrugen, nur davon ausgehen und darauf hoffen, dass wir im Fall einer Infektion diese nur schwach bekommen... was in der Realität sich auch schon bei vielen als falsche Hoffnung erwies, während auch die meisten Ungeimpften zumindest bei Omikron keine Komplikationen hatten... - Du hast Recht, die "stille Bedrohung" gibt es weiterhin... durch ganz viele Gefahren rund um uns, nicht nur durch Corona! Doch wenn wir nicht aufhören, in ständiger Angst zu leben... was ist das dann auf Dauer für ein Leben? Nachdenkliche und herzliche Grüße zu dir! Anschi

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