Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Der Mensch neben dir“ von Helga Grote


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es ist auch nicht immer gewollt. Ich habe diese Erfahrung schon gemacht. LG von Monika
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Ach liebe Helga,

als ich noch in der Großstadt war und ich wohnte auch dort in einer kleinen Reihenhausanlage mit gerade mal 8 Einheiten. Doch selbst da, war ausser einem kurzen Gruß beim flüchtigen aneinander Vorbeigehen oftmals nicht mehr möglich. Leider ist das wohl signifikant für die heutige Zeit - so nach dem Motto - nur nicht auffallen, nur um nichts bitten zu müssen, dabei wäre das Zwischenmenschliche, das Mitmenschliche gerade in Zeiten wie diesen doch so überaus wichtig und dringend notwendig.

Ich hielt es immer so wenn ich umzog (und das war immerhin bislang 15 x !!!), dass ich bei den Nachbarn anklopfte um mich vorzustellen, dies löste manchesmal sogar großes Erstaunen aus, man ist es heutzutage nicht mehr gewohnt, für mich jedoch eine Selbstverständlichkeit und auch ein Gebot der Höflichkeit und guten Erziehung!

Du hast es gut thematisiert und in Worte gefasst!

Herzlich liebe Grüße zu Dir!
Uschi


Helga Grote (20.04.2022):
Liebe Uschi, bei so vielen Ortswechseln hast Du bestimmt schon so einiges erlebt!? Zum Glück habe auch ich nie in so einem Wohnsilo gewohnt, allerdings, bis zu unserem Umzug ins eigene Heim, in einem Mehrfamilienhaus. Die Fluktuation, wie man sie aus Hochhäusern kennt, war hier nicht so groß, so dass man doch des Öfteren seinen Nachbarn zu Gesicht bekam, und im Treppenhaus einen kleinen Plausch halten konnte. Das man sich beim Einzug im Haus vorstellte, war damals eigentlich gang und gäbe. Wo wir jetzt wohnen, was das überflüssig, weil wir alle zur gleichen Zeit gebaut und eingezogen sind. Mit der Zeit verschanzt sich aber auch jeder wieder hinter seinen "Mäuerchen". Die Anonymität ist Gott sei Dank nicht da. im Notfall könnte man schon Hilfe erwarten. Diese Großen Betonklötze bieten natürlich für viele Leute Wohnraum, der ja in der heutigen Zeit rar und teuer geworden ist. So gesehen, bietet man vielen Menschen Platz auf kleiner Grundfläche. Irgendetwas bleibt dabei immer auf der Strecke! LG in Deinen Vorabend, Helga

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Was du hier erzählst, entspricht sicher den Tatsachen in unserer schnelllebigen Zeit, Helga. Trotzdem ist es erstaunlich, wie schnell den neuen Nachbarn ein Lächeln abzuringen ist, wenn man den Anfang macht.
Viele sind zu scheu, auf den Andern zuzugehen.
LG Ingrid

Helga Grote (20.04.2022):
Liebe Ingrid, na gut, ein Lächeln, das ist die eine Sache, Miteinanderreden eine andere. In einem Wohnblock, mit der Bewohnerzahl eines kleinen Stadtteils, sind Gespräche bei Kaffee und Kuchen so gut wie ausgeschlossen. Selbst dann, wenn man den Anfang macht. Irgendwie bleibt doch jeder anonym. Gott sei Dank habe ich nie in so einem Wohnsilo gewohnt, allerdings in einem überschaubaren Mehrfamilienhaus, in dem die Fluktuation gering war. Danke für`s Lesen und lG in Deinen Nachmittag, Helga

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Zu viele Menschen in Deutschland liebe Helga, diese machen sich keinerlei Gedanken um ihre Mitmenschen! Traurig! Grüße Franz

Helga Grote (20.04.2022):
Lieber Franz, naja, in so einem Wohnsilo, wo die Fluktuation meistens sehr hoch ist, ist so eine persönliche Kommunikation ein schwieriges Unterfangen, selbst wenn man es möchte. Da bleibt es meistens bei einem freundlichen "Guten Tag". Traurig aber wahr! LG in Deinen Nachmittag, Helga

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Helga, wo ein Wille, dort ein Weg;-) alles ist möglich.

LG Bertl.


Helga Grote (20.04.2022):
Lieber Bertl, stimmt, möglich ist alles. Nur in den Wohnsilos, mit -zig Menschen, ist die Anonymität sehr groß, auch wenn man gerne Kontakt zu seinen Nachbarn haben möchte. Meistens bleibt es doch nur bei einem freundlichen " Guten Tag". LG in Deinen Abend, Helga

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Das ist die Anonymität der Großstadt - jeder bleibt inkognito. Das Gegenteil ist das Dorfleben, wo jeder jeden kennt. Beides hat seine Vorzüge, ich kenne beides aus eigener Erfahrung.

LG Teddybär

Helga Grote (20.04.2022):
Hallo Teddybär, was in einem kleinen, wenige Einwohner zählenden Dorf, zuviel getan wird, fehlt bei den Menschen in einem Wohnsilo. Danke für Deinen Kommentar und lG Helga

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Liebe Helga,
ich möchte nicht in so einem "Kasten" wohnen. Doch viele können sich keine andere Wohnung leisten, ist zu teuer.
Wir haben in Frankreich im eigenen Haus gewohnt, jetzt in Köln wohnen wir in einem Haus mit 7 Mietern. Ist eine sehr grosse Umstellung. Wir kennen auch noch nicht alle Mieter, doch einige. Wir sind auch sehr kontaktfreudig, gehen einfach ml hin und sagen guten Tag. Man muss auch mal den Anfang machen.
Doch viele Menschen ziehen sich ins "Schneckenhaus".
Herzlich Wally

Helga Grote (20.04.2022):
Liebe Wally, stimmt. Wohnraum ist mittlerweile unbezahlbar geworden. Bevor wir umgezogen sind, haben wir auch in einem Mehrfamilienhaus gewohnt. Allerdings war alles etwas Überschaubar. Mit der Zeit kannte man sich, sodass schon mal ein Plausch im Treppenhaus stattfand. Aber in einem Wohnsilo, mit -zig Wohnparteien, ist vielleicht vieles möglich aber unmachbar, selbst wenn man wollte. Die Anonymität ist doch sehr groß. Danke für`s Lesen und lG in Deinen Abend, Helga

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