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„Das Töten ist des Jägers Lust“ von Karl-Heinz Fricke


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Was ich schon jung konnte nicht verstehen,
kann ich auch heute nicht anders sehen.
Ist 's nicht oft Vorwand, das Hegen und Pflegen?
Ein Triumpfgefühl, kann sich 's Opfer nicht
mehr regen...

Auch Großwildjäger mit ihren Trophäen
kann ein fühlender Mensch nicht verstehen.

Die Lust am Töten - was nährt solchen Sinn?
Ein Hochgefühl - welch übler Gewinn...

Liebe Grüße sendet dir Renate



Karl-Heinz Fricke (22.04.2022):
Liebe Renate, was mich am Jagen stört ist die Willkür, mit der sich die Jäger das Recht nehmen anderen Kreaturen die Lebenszeit zu verkürzen. Ein Tier jedoch, dass sich erlaubt den Mensch zu töten und aufzufressen wird als Bestie bezeichnet. Herzlich grüßt Karl-Heinz

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So ist es leider von Fall zu Fall,
manch so ein Jäger hat schon einen Knall;
er vorher meist nicht überlegt
und schießt auf alles was sich regt.

Weidmannsheil und lG,
Bertl.

Karl-Heinz Fricke (22.04.2022):
Hallo Bertl, das Töten hat viele Gründe. Nicht nur wilde Tiere sondern auch Haustiere werden getötet. Auch wird in Kriegen das Töten mit Orden belohnt. Der Mensch dagegen bezeichnet Tiere, die sich erdreisten Menschen anzugreifen als Bestien. Herzlich Karl-Heinz

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Lieber Karl-Heinz,
das Töten scheint dem Menschen Freude zu bereiten,
und wenn es nur die Hasen sind.
Ein sehr gutes Gedicht und der Winter mit einer Schneedecke
hat sich bei dir breitgemacht.

Schicke dir herzlkiche Grüße, Hildegard

Karl-Heinz Fricke (22.04.2022):
Liebe Hildegard, die Umstände, die mit dem Töten verbunden sind verschieden. Es wird getötet aus Mordlust, weil hungrig, oder auch wie befohlen in Kriegen. Wer Menschen tötet wird schwer bestraft und auch jetzt noch inn verschiedenen Ländern zum Tode verurteilt, aber im Kriege dafür mit Orden belohnt. Herzlich grüßt dich Karl-Heinz

Musilump23

21.04.2022
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Lieber Karl-Heinz, früher sagte man immer: „Viele Hunde sind des Hasen Tod.“ Dieser Spruch kann nur aus einer Zeit kommen, als die Jäger an den flinken und hakenschlagenden Hasenvolk vorbei schossen und mitgeschleppte Hunde die Beute erlegte.
Aber dein Hasengedicht ist beileibe kein nüchternes Jagderlebnis, sondern es liefert tiefe Gedanken an den Waffengewalt-Krieg der Ukraine in einer tobenden und vernichtenden Machtdemonstration. Ein Massensterben von Menschen, das nur ein Mensch – wenn man ihn überhaupt als solchen bezeichnen kann - zu verantworten hat.
Mit frdl. GR. Karl-Heinz


Karl-Heinz Fricke (22.04.2022):
Lieber Karl-Heinz, dass der Mensch seit seinem Erdenleben in Kriege zieht ist ein Zeichen dafür, dass er allerdings mit Ausnahmen gewalttätig ist und seine Mitmenschen wie befohlen tötet. Nicht nur in Kriegen sondern auch in Friedenzeiten wird gemordet. Das jedoch wird als ein Verbrechen bezeichnet und gesetzmäßig geahndet, während der Krieger dafür einen Orden bekommt. Das macht doch keinen Sinn, oder_? Herzlich grüßt euch Karl-Heinz

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jeder Jäger, der bei einem Jagdunfall umkommt, ist ein guter Jäger. ich verachte sie... LG von Monika

Karl-Heinz Fricke (22.04.2022):
Liebe Monika, es sind in Deutschland meistens nur reiche Leute, die einen Jadgschein haben. Und gerade die jagen nicht weil sie hungrig sind. Der Wilddieb dagegen ist meistens arm und er jagt um satt zu werden. Herzlich Karl-Heinz

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Da Wildschweine hier eine Plage sind lieber Karl - Heinz, da darf man diese beständig bejagen! Grüße Dir und Jäger möchte ich nicht sein! Beste Wünsche vor allem der Gesundheit von Franz

Karl-Heinz Fricke (22.04.2022):
Lieber Franz, man könnte es verstehen, dass man jagt wenn man hungrig ist. Der Mensch hält doch auch Vieh, dass geschlachtet wird. Herzlich Karl-Heinz

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So mancher Jäger versteht sich als Heger.
Zum Hochstand geschaut,
sind es grüne Schornsteinfeger.
HG Olaf

Karl-Heinz Fricke (22.04.2022):
Danke für deinen humorvollen Kommentar Olaf. Herzlich Karl-Heinz

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