Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Was die Nachtigall singt“ von Andreas Vierk


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Lieber Andreas,

das Ichwort wiederholt sich sehr,
es ist nicht zu vermeiden.
Drum gibts der Götter immer mehr,
die sich nicht unterscheiden.

Herzlich Karl-Heinz

Andreas Vierk (02.05.2022):
Lieber Karl-Heinz, von deinem Spruch bin ich begeistert! Das ist nämlich das, was ich eigentlich schreiben wollte. Aber ich rutsche immer wieder in meine Metaphern-Welt. Liebe Grüße übern Ozean von Andreas

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Andreas, du hast ungeniert,
den Song der Nachtigall analysiert;
doch wie machst du das bloß nur,
ich stehe meistens neben der Spur.

Einen schönen 1. Mai und lG,
Bertl.


Andreas Vierk (01.05.2022):
Lieber Bertl, vielleicht ist es, weil Gedichte vergorene Lieder sind. Aber vielleicht bist du mit der Antwort nicht zufrieden... LG von Andreas

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In der Welt der Transaktionsanalyse heißt es im Ergebnis: "Ich bin OK, du bist OK !"
In der Welt Jugendlicher geht es um Selbstfindung, um Selbständigkeit und Selbstbehauptung. Das verlangt Selbstbewusstsein und ein kräftiges ROT Problem: Extravertiertheit, Egomanie, Narzissmus...
Das WIR läuft Gefahr, durch eine Gruppendynamik aus dem Ruder zu laufen - ROT.
GOTT ist die all-umfassende Liebe (Agape) - GOTT (Jesus) liebt dich, wenn du an ihn glaubst.
Sonst siegt bei ihm die Gerechtigkeit. Man bleibt draußen vor der Tür.
Rot - ist Feuer, Dynamik, Liebe, Gefahr, Feuer, Extravertiertheit, Krieg
Und kräht der Hahn dann auf den Mist, dann weißt du, wie das Wetter ist.
Du merkst, das ich von einer Gedichtanalyse keine Ahnung habe. Leider !
HG Olaf

Andreas Vierk (01.05.2022):
War doch ne geile Analyse, wenn auch mit einem Schuss Ironie! Nur der Hahn ist noch ein anderer Schlüssel, wenn wir ihn in die Passionsgeschichte einbauen. Dann wird das Ich zum Instrument der Verleugnung. Natürlich sagt jeder von uns 1000 Mal am Tag "Ich". "Ich" plädiere ja auch gleich unter dem Gedicht für die Impfpflicht. Das Ego als etwas, das der Erkenntnis im Wege steht, ist ein mystisch-metaphysischer Ansatz, der sich schon seit 2015 durch meine Gedichte zieht. LG von Andreas

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Das ICH steht Gott immer im Wege;
es sieht sich gottesgleich;
verbaut sich und anderen wichtige Wege...

Das/ein DU schließt jeden Nächsten ein,
lässt LIEBE allein die Leitschnur sein.

Viele Menschen haben uns schon
dieses Beispiel gegeben; sie lebten
nicht für sich allein - sie hatten ein
brüderliches Liebesstreben.
Ihre Namen sich über alle Zeiten erheben.

Ich grüße dich in den 1.Mai - Renate

Andreas Vierk (01.05.2022):
Liebe Renate, das mit dem "Ich" fand ich in Martin Bubers "Chassidischen Geschichten". Dort besucht ein Mann einen andren Mann mitten in der Nacht. Auf die Frage "Wer ist da?" antwortet der andere: "Ich", worauf der erste schockiert ist, weil er denkt, draußen würde Gott stehen. Danke für deinen schönen Kommentar! Liebe Grüße in den Restsonntag von Andreas

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