Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Rentnerglück“ von Olaf Lüken


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So ist es, Olaf. Toll geschrieben.

Herzlich grüßt Wolfgang

Olaf Lüken (10.07.2022):
Hallo Wolfgang, DANKE für dein Kompliment. Lieber wäre es mir gewesen, ich hätte mit meinem Gedicht die Massen erreicht. Diese hätten sich mit Forken und Mistgabeln bewaffnet und die Politikerbande aus ihren Häusern gejagt. (hahaha) Herzliche Grüße Olaf

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Lieber Olaf, deine gut gereimten Zeilen sind leider viel zu wahr! Es dürfte in einem Wohlstandsland wie unserem nicht sein, dass Menschen, die ihr Leben lang fleißig gearbeitet haben, im Alter kaum von ihrer Rente leben können. (Und damit meine ich nicht die Spezies, die noch lange nicht Rentner sind, aber die sich schon als benachteiligt fühlen, weil sie nicht das neueste Smartphone besitzen...)
Es gab mal Zeiten, da reichte in Familien ein Verdienst aus, um die Familie zu ernähren... das ist schon sehr lange vorbei. Vielleicht liegt dies auch an unseren veränderten Lebensstandards... zu damaligen Zeiten reichte ein Auto, es gab keine Smartphones, wenig Unterhaltungselektronik, wenig teure Urlaube... Aber heute gibt es in der Tat viele Menschen... vor allem auch Senioren/Rentner, die haben all diese Dinge nicht mehr...und kommen dennoch kaum über die Runden. 70- und 80jährige, die noch Nebenjobs ausüben, um sich das Nötigste und vielleicht ein klein wenig mehr leisten zu können - und das in einem Land, das unsre Gelder teilweise in vielfacher Milliardenhöhe verpulvert, ohne dass wir etwas dagegen tun könnten. Und während manche auch in unsrem Land trotz lebenslanger Rentenbeiträge kaum das Nötigste haben, werden "oben" regelmäßig weiterhin die Diäten erhöht...

Nachdenkliche Grüße! Anschi

Olaf Lüken (09.07.2022):
Liebe Anschi, komm', wir machen eine Revolution ! Motto ? Aufgrund der Geburt, ist der eine ein König, der andere ein Schäfer. Der Zufall schuf diesen Unterschied. Nur der Geist kann alles ändern. Soll im Fidelio stehen. Herzliche Grüße Olaf

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Ja, lieber Olaf, das ist leider wahr. Hier in Berlin ist es besonders krass. Ich sehe es täglich, Abgeordnete, die mit ihren Dienstlimousinen abgeholt werden und direkt an Matrazenlagern mit Obdachlosen vorbeifahren. Jeder Papierkorb wird täglich mehrmals von Rentnern abgesucht. Die Armut ist sichtbar und die Gegensätze auch.
Und die Arbeitswelt? Nun ja, wenn du krank wirst, ist es mit dem Wohlwollen auch vorbei. Dann wirst du ausgegliedert oder auf andere Weise schikaniert bis du freiwillig gehst. Dies sind Beobachtungen, die ich schon bei anderen machen durfte, die in Bitterkeit und Resignation endeten.

Olaf Lüken (09.07.2022):
Hallo Manfred, in einer großen Stadt wie Berlin läuft vieles anonym. Umso krasser sind die Unterschiede. Trotz ihres ständigen Hinweises auf die Altersarmut, konnten sich die LINKEN bundesweit nicht behaupten. Wehe dem, der alt wird !!! Herzliche Grüße Olaf

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Olaf, schlimme Zeiten kommen noch auf uns zu,
die Politiker versauen alles und sie geben keine Ruh.

LG Bertl.

Olaf Lüken (09.07.2022):
Hallo Bertl, Politiker sollten Schwerpunkte für ihr Handeln bilden. Jeder Mensch hat Ziele: Die ganz wichtigen und die zweit- und drittrangigen. Allen Menschen kann man nicht gerecht werden, und wir können auch die weltweiten Bedarfe allein nicht lösen. Ein Beamter in A13 muss nicht 3.400 Euro monatlich nach Hause schleppen, während der Rentner-Durchschnitt mit knapp 1.200 Euro auskommen muss - Frauen sogar mit 780 Euro. Herzliche Grüße Olaf

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Volltreffer lieber Olaf und die Ungerechtigkeit der "Steuer" ist eine "SAUEREI"! Grüße Dir in das WE von Franz

Olaf Lüken (09.07.2022):
Hallo Franz, wir bekommen Renten-"Erhöhungen" angekündigt, die noch nie so hoch waren. Welch eine Frechheit ! - und dieses noch von der Tagespresse lanciert. Lehrer schleppen eine Pension von 3.400 Euro mtl. ab, und der Rentner bekommt durchschnittlich 1.200, die Rentnerin sogar nur 780 Euro. Und wäre das nicht genugt, sucht man in Asien und Südamerika nach weiteren Billigkräften, während die Schwester im Krankenhaus gute 14 Stunden täglich arbeiten darf. O temopora, o mores ! Ich wünsche dir ein schönes Wochenende !!! Olaf

ibaum

09.07.2022
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Olaf, ein inspirierendes, nachdenklich stimmendes Gedicht, das die Problematik poetisch gekonnt auf den Punkt bringt. Du sprichst damit gewiss vielen aus der Seele.

Liebe Grüße
Ingrid

Knapp bei Kasse – ein Leben lang -

Du arbeitest dir den Buckel krumm,
doch statt zu jammern, bleibst du stumm
und statt Maloche zu verdammen,
beißt du die Zähne zusammen.

Hart ist die Arbeit und karg der Lohn,
du fragst dich oft, „was mach ich bloß,“
und schlägst über den Kopf die Hände,
wenn,s Geld fehlt am Monatsende.

Von deinem sauer verdienten Geld
selten ein Spargroschen abfällt,
vorm Ruhestand wird dir angst und bang,
du schränkst dich ein, ein Leben lang.

Dein Ruhestand ist kein „Herzensglück“,
du legst manch Notgroschen zurück,
für deinen Sarg, die Beerdigung,
das führt immerhin zur Beruhigung.





Olaf Lüken (09.07.2022):
Hallo Ingrid, für deinen Gedichtbeitrag stecke ich mein eigenes in die Tüte ! Klasse, einfach gut !!! Wie heißt es im Fidelio ? Aufgrund der Geburt, ist der eine ein König, der andere ein Schäfer. Der Zufall schuf diesen Unterschied. Nur der Geist kann alles ändern. Schöne Grüße in ein noch schöneres Wochenende ! Olaf

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Bestens, könnte vielen so ergehen. Da ich immer selbststädig war, ist mir dies Schicksal erspart geblieben und wenn es knapp wird, ist das meine alleinige Schuld.
Jetzt heisst es nur noch, werde einfach nicht zu alt, denn im Himmel gibt es Essen und Trinken im Übermass, habe ich mir sagen lassen. In diesem Sinn wünsche ich Dir einen schönen Sonntag, herzlich Robert

Olaf Lüken (09.07.2022):
Das Schlaraffenland haben sie schon denen versprochen, die sich von der Stechwurz täglich ernähren mussten. Das war im Mittelalter. Aber der "kleine Mann" ist immer noch arm dran. Danke für deinen Kommentar ! Komm' gut ins Wochenende ! Olaf

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Um die Pensionisten steht es auch bei uns in Österreich nicht besser.

Sehr gut formuliert.

LG Teddybär

Olaf Lüken (09.07.2022):
Hallo Teddybär, gleich werde ich auf die Not deutschsprachiger Pensionisten mein Glas erheben..Es ist immer wieder gut zu hören, wenn der Wohlstand nicht ganz auszusterben droht ! Schöne Grüße in ein warmes Wochenende ! Und vielen Dank für deinen Kommentar ! Olaf

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Und gerade die heutigen Rentner sind diejenigen, die nach dem Krieg das Land wieder aufgebaut haben! - Wenn wir wenigstens mit unseren Gedichten Geld verdienen könnten, dann wären wir hier alle sowas von reich. :-) Ansonsten sollte man vielleicht wirklich den "Geist" herbeirufen, der "alles ändern kann"!
LG Mandalena

Olaf Lüken (09.07.2022):
Hallo Mandalena, ich hatte vor fünf Tagen meinen Schlüssel verloren. 30 Minuten später kam einer vom Schlüsseldienst und das Problem war gelöst. Gott sei Dank ! Ich bezahlte 170 Mark und war froh, wieder ins Gemütliche zu kommen. "Als Dichter" müsste ich dafür eine Million Jahre lang Gedichte schreiben, und es würde trotzdem nicht reichen ! Die Dinge sind wie sie sind. Sie ändern sich, wenn die Mehrheit ihre Einstellung ändert. Für deinen Kommentar danke ich dir sehr ! Olaf

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