Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Endlich wieder frei...(?)“ von Anschi Wiegand


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Gut getextet, liebe Anschi.
Corona hat einiges sichtbar werden lassen. Wie beispielsweise auch die momentanen Verdrängungsreaktionen, so, als ob nun alles in Ordnung wäre. Und wie du auch selber hier schon geäußert hattest, viele können 'Corona' nicht mehr hören und all die anderen damit verbundenen katastrophischen Begrifflichkeiten, die nur Angst und und Unbehagen verbreiten und immense gesellschaftliche und individuelle Reaktionen nach sich ziehen. Der Versuch Normalität zu leben erzeugt dennoch eine Dissonanz, die spürbar ist, aber über die man nicht spricht. Menschliches Verhalten eben, deren Widersprüchlichkeit in all ihren Facetten, kaum beschrieben werden kann.

Anschi Wiegand (14.07.2022):
Danke, lieber Manfred! Du hast es sehr gut zusammengefasst, was ich auch in meinem Gedicht ausdrücken wollte! Lieben Gruß! Anschi

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Wenn man nicht geimpft ist wird man in die rechte Schwurblerecke gedrängt von den gleichen Menschen die jetzt die Leute zu Massen für 9 Euro in die Züge stopfen. Die Medien reden garnicht darüber das die Impfung eigentlich kaum Wirkung zeigt und nur in den seltensten Fällen zum Tode führt, auch wenn die Erkrankung bei Geimpften sowie bei Ungeimpften oft heftig ausfällt. Ist das jetzt schizophren oder notwendig das Menschen erst ausgesperrt werden aus der Gesellschaft um sie dann alle in Züge zu pferchen wo ja das Risiko extrem hoch wäre?! Auf das wir immer Feindbilder behalten und uns durch Angst so lenkbar machen das wir jeden noch so dummen Vorschlag der Regierung dankend annehmen! Für unsere GEZ Zwangsgebühr bekommen wir ganz schön was geboten, nur halt gar keine positive Zuversicht. Was du geschrieben hast ist sehr schön...nur scheint es auch deine Angst ist viel zu groß und von Unsicherheit zersetzt. Wie wäre es denn mal mit Fakten, und zwar die, die du in den letzten Monaten an den Menschen in deiner Umgebung gesehen hast.Und mal nicht die aus den Angst fördernden Medien!?

Anschi Wiegand (14.07.2022):
Hallo Peter, ich danke dir für deinen ausführlichen Kommentar! Und ich stimme dir zu, dass viele Vorschläge der Regierung schizophren sind und ich glaube längst sehr vieles nicht mehr, was von "da oben" verkündet wird. Ich schaue mir übrigens ganz bewusst schon länger nur noch ganz selten mal Fernsehsendungen dazu an, weil ich diese permanente Angstmache auch schlimm finde! Und tatsächlich (auch wenn du es anzuzweifeln scheinst) sind es genau die Fakten, die ich rundum erlebe, die meine Ängste ausmachen... meine Verwirrtheit fördern. Ich kenne persönlich inzwischen einige Menschen, die schwere Impfreaktionen hatten... bei denen die Impfung zumindest Krankheiten aktiviert hat, die vorher nur "schlummerten". Ich kenne auch Menschen, die an Covid verstorben sind... noch vor der Impfung, aber auch trotz der Impfung. Ich kenne nicht-geimpfte Freunde, die teils nur leicht, aber manche auch heftiger an Covid erkrankten... genauso wie Geimpfte. Ich bin verwirrt über die Panik auf der einen Seite, die noch immer herrscht in Bezug auf eine Covid-Erkrankung... die gleichzeitig begleitet wird von solchen Aktionen wie dem 9- Euro-Ticket, das du mit Recht kritisch erwähnst. Wobei in Bussen und Bahnen ja angeblich noch Maskenpflicht herrscht... die aber scheinbar keiner mehr kontrolliert. Und manchmal frage ich mich wirklich, ob wir Omikron nicht einfach wie eine "Sommergrippe" sehen könnten...... die gab es nämlich früher auch, nur sprach keiner drüber... wer sie hatte, blieb im Bett und gut wars... Und manche Menschen starben wahrscheinlich auch früher an solchen Erkrankungen, wenn sie "vulnerabel" waren... aber auch das bekamen nur die Angehörigen mit, weil es nicht in den Medien verbreitet wurde. Es starben ja auch sehr viele Menschen immer wieder an Krankenhauskeimen und Lungenentzündungen.... und der Personalnotstand in Pflegeheimen und Kliniken war auch vor Corona schon... All dieses Wissen und die Erfahrungen, die ich mit den Menschen rundum mache, die verwirren mich und lassen mich Fragen stellen. Diese habe ich in meinem Text teils auch ironisch und überspitzt wiedergegeben. JA... ich habe Angst... aber ich denke, ein gewisses Maß an Angst ist auch überlebenswichtig. Die Angst sollte jedoch nicht überhand nehmen - und ich stimme dir erneut zu, dass die Medien viel dazu beitragen, Ängste zu forcieren. (Und dies auf allen Seiten der Meinungsmache...) In diesem Sinne lass uns hoffen, dass wir irgendwann wieder zu einer Normalität zurückfinden, in der Viren zum Leben gehören. Aber auch zu einer Normalität, in der gegenseitiger Respekt und Rücksichtnahme ebenfalls dazu gehören. Und in der wir es aushalten können, dass manche vielleicht lieber noch mit Maske einkaufen gehen... und andere eben nicht... :-) Mit herzlichem Gruß! Anschi

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Hallo Anschi. Ich halte die Impfung und den Selbstschutz immer für richtig und wichtig! Beste Wünsche - Grüße Dir von Franz

Anschi Wiegand (14.07.2022):
Ich bin auch 3fach-geimpft, lieber Franz, doch glaube ich inzwischen nicht mehr wirklich daran, dass die Impfung einen echten Schutz bietet und verstehe es nicht, dass es Krankenhäuser gibt, die Ungeimpfte nicht mehr behandeln wollen... als ginge nur von diesen eine Gefahr aus. Viel gefährlicher sind die Geimpften, die sich in falscher Sicherheit wiegen.... Nachdenkliche Grüße! Anschi

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...Anschi, ganz gelassen bin ich nicht,
obwohl dein Gedicht schon dafür spricht.

Vorsicht ist immer gut.

LG Bertl.


Anschi Wiegand (14.07.2022):
Lieber Bertl, an der Gelassenheit fehlt es mir aktuell um so mehr, weil die Einschläge der Infektionen rundum immer näher kommen. Und ich das Gefühl habe, dass die Impfung nicht wirklich hilft... oder nur sehr bedingt. Darum sperre ich mich zwar nicht mehr ein, meide aber dennoch Veranstaltungen, wo Abstand nicht machbar ist. Treffe aber gerne auch ab und an mal in kleiner Runde wieder Menschen, die mir wichtig sind... auch auf die Gefahr hin, mich dort anzustecken... L.G. Anschi

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Liebe Anschi,

große Menschenansammlungen habe ich damals schon nur sehr selten gemocht und das Zusammengequetschte noch nie.
Übergenug hatte ich das in Berlin in den öffentlichen Verkehrsmitteln. - Kurz, alles eng Gerängte.
Nun bin ich zum Glück nicht allzu ängstlich; aber vorsichtig bin ich: In geschlossenen Räumen trage ich Maske und im Freien achte ich auch ein wenig auf Abstand. Ärzte und Krankenhäuser suche ich nur auf, wenn es mir unumgänglich scheint, doch das war auch vor Corona so. Das sind generell Dinge, die sich richtig für mich anfühlen. Hier in der Region sind jetzt wieder Schützenfeste. Zu den Freunden dieser "Sportart" halte ich aktuell noch etwas mehr Abstand als sonst, grins.

Liebe Grüße,
Frank



Anschi Wiegand (14.07.2022):
Lieber Frank, du drückst es sehr gut aus, wie auch ich es für vernünftig halte aktuell! Im Urlaub an der Nordsee habe ich es genossen, im Freien an der Uferpromenade oder im Restaurant auch mal wieder "ohne Maske" sein zu können. Große Feste haben wir aber gemieden. Beim Treffen mit Freunden oder der Familie möchte ich natürlich keine Maske haben... ich will meine Enkel normal umarmen und gehe hier bewusst ein Risiko ein, weil ich ein Stück meines "normalen Lebens" wieder leben will. Was mir fehlt, sind Besuche im Theater... gerade, weil ja jetzt überall die Abstandsregeln wegfallen, fühlt sich das für mich momentan (noch) nicht gut an und wir warten damit noch etwas... Dennoch staune ich, wie angstfrei ein großer Teil der Bevölkerung mit großen Menschenmengen umgeht, trotzdem die Einschläge der Infektionen immer näher kommen. (Meine Chefin brachte Corona von einer Gemeindefreizeit mit... 120 Teilnehmer auf engem Raum... gut ein Viertel war danach infiziert... ) Vieles ist aktuell sehr widersprüchlich und verwirrt mich... Schlimm finde ich es, wenn nach wie vor zwischen Geimpften und Ungeimpften unterschieden wird in Kliniken oder Pflegeheimen, denn inzwischen wissen wir doch aus reichlich Erfahrung, dass die Ausbreitung mit der Impfung nicht mehr viel zu tun hat... - Nachdenkliche Grüße! Anschi

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Liebe Anschi, für big Pharma ist Covid eine Goldgrube. Da ich zum größten Teil in Quarantäne lebe bin ich noch ungeimpft. Vieles macht keinen Sinn. Es scheint jedoch
der Fall zu sein, dass das Virus immer schwächer wird.

Herzlich Karl-Heinz

Anschi Wiegand (14.07.2022):
Lieber Karl-Heinz, ich danke dir für deinen netten Kommentar! Noch vor einem Jahr glaubte ich fest den Versprechungen der Obrigkeit, dass die Impfung die Rettung sei... dass sie sowohl vor Ansteckung, als auch vor Ausbreitung schützen würde. Mittlerweile wissen wir, dass sie "vielleicht" hilft, einen leichteren Verlauf zu haben... was aber bei vielen Menschen dann doch nicht der Fall war, die erkrankten. Wobei man nicht weiß, ob sie es sonst NOCH schlimmer gehabt hätten? Aber die Omikron-Varianten sollen dann ja sowieso im Verlauf weniger schlimm sein, als die Varianten des letzten Sommers... Alles sehr verwirrend. Wenn du fast keine Menschen mehr triffst, ist es tatsächlich wie eine Dauer-Quarantäne... aber immer will man ja auch nicht isoliert sein. Letztlich ist es immer gefährlich, unser Leben - und endet am Ende irgendwann für alle mit dem Tod. Vielleicht sollten wir dies alle mit etwas mehr Gelassenheit so annehmen... meine Mama mit 85 ist da auch relativ entspannt... aber sie ist schon 4fach geimpft, geht aber auch viel unter Leute... Bleib gesund und halte dich wacker! Lieben Gruß! Anschi

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Es gibt Dinge im Leben, da setze jede/jeder seine eigenen Prioritäten.
Ich lebe in einer Gesellschaft, die demokratisch legitimiert ist. Mitver-
antwortung ist für mich kein subjektives Konzept, sondern gelebte
Wirklichkeit. Eine Toleranz, die den Gegenüber in seinen Belangen
nur duldet, aber nicht wirklich akzeptiert, hat mit Toleranz gar nichts,
aber auch rein gar nichts zu tun !
Danke dir für deinen tollen Beitrag. Dein Verständnis von Ehrlichkeit
begeistert mich !
Olaf



Anschi Wiegand (14.07.2022):
Danke, lieber Olaf, für deinen netten Kommentar! Was die Toleranz angeht, so denke ich schon, dass sie bedeutet, etwas zu dulden, das man nicht zwangsläufig gut findet... man lässt andere einfach anders sein. Man akzeptiert daher ihr Anderssein, aber muss die Sichtweise nicht teilen. Insofern verstehe ich, was du ausdrücken willst. Und muss tatsächlich den Satz hinterfragen, den man oft leichtfertigt sagt "ich akzeptiere das nicht, aber ich toleriere es"... Besser hieße es dann wohl "ich finde das zwar nicht gut, aber ich akzeptiere und toleriere, dass du anders denkst oder handelst, als ich es tun würde..." Dein Beitrag hat mich sehr zum Nachdenken angeregt - danke für diesen erweiterten Blickwinkel! Herzlichen Gruß! Anschi

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