Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Brüder werden wir (Sonettenkranz)“ von Aylin .


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Hast du oder jemand, der dir nahesteht es erlebt, Monika?
Sehr eindrucksvoll und nachwirkend, dein Werk.

Liebe Grüße
Ingrid

Aylin . (04.08.2022):
vielen Dank, liebe Ingrid. ja, mein Mann kommt aus Usedom. Mit seiner Familie, das war schwierig. Mein Stiefsohn, ein Jahr älter als meine Tiochter und wir haben vor 22 Jahren., als wir uns verliebten oft darüber diskutiert. selbst die beiden Jugendlichen, damals 16 und 15, hatten sehr unterschiedliche Blickwinkel.. Da flogen die Fetzen-lächel. Meine Schwiegerfamilie jedoch hat mich trotz Besuchen bei uns , bei ihnen und Silberhochzeitfeiern bei der Schwester nie akzeptiert. ich blieb immer fremd. Mein Mann hatte den "Klassenfeind" geheiratet. Mein Mann hatte nix mit dem Regime zu tun, ich hab sogar die Kaderakten gelesen. Sonst hätte ich ihn nicht geheiratet. Seine Familie schon... Irgendwann habe ich die Bemühungen, die Leute für mich zu gewinnen, eingestellt und für mich persönlich entschieden: Die können mich mal.Daran scheiterten auch unsere Pläne, dort zu leben. Auf Usedom- ich wäre gerne mitgegangen.LG von Monika

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Klasse liebe Monika! Viel Hitze doch wenig Worte im Kommentar! Gerne gelesen Dir Grüße von Franz

henri

04.08.2022
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Klasse ! " Brüder werden wir" , denn wir lernen einander wieder kennen und verstehen. Besonders verstehen und begreifen auf jenen tiefen menschlichen Ebenen, die Zusammenleben ausmachen, jenseits aller politischen Umstände und Machtkonstellationen, vergangenen oder gegenwärtigen. Deine Sprache hat diesen versöhnlichen Klang des Überwindens und der Hoffnung.
LG Ingeborg

Aylin . (06.08.2022):
das war meine Intention, liewbe Ingeborg. Vielen Dank und lG von Monika

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Die DDR könnte aber viel von der Bundesrepublik lernen. Hier hat man die Leute echt im Griff. Und die Masse mag das sogar. Mal gespannt wie sich das im kommenden Winter ändert. Wenn die Heizungen ausgehen. Wegen der jetzigen Regierung. Ich wünsche Dir einen herrlichen Mittwoch! Klaus

Aylin . (04.08.2022):
ich denke, die Leute haben gelernt, lieber Klaus, dass jedes System seine Schwächen hat. Vielen Dank und lG von Monika

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Eine großartige Arbeit, liebe Monika.
Gebannt bin ich dem Ganzen gefolgt
und konnte die fesselnden, geistreichen
und gefühlvollen Gedankengänge,
was Ost und West betraf, gut nachvollziehen.

„Es war nicht alles schlecht, so sagen sie.“
Das erinnert mich an Aussagen auch zu Hitler,
die damals - unter vorgehaltener Hand - gemacht wurden.
Es ist schon als Wahnsinn zu bezeichnen,
was mancher Mensch einfach so verzieh!

„Das tät ich nie, sprach Wessi-Bruder, nie!“
Das musst du leben, um es zu ergründen.
Du musst ein Schlupfloch für dich finden aber wie?
Wer’s nicht erlebt hat, kann es nicht empfinden."

„Wer’s nicht erlebt hat, kann es nicht empfinden.“

Auch da bestätigt sich ein altes Sprichwort (sinngemäß):
Wer nicht in den Schuhen anderer gegangen ist,
kann sich kein Urteil erlauben…

Liebe Grüße und Hochachtung vor
deinem Werk - Renate




Aylin . (04.08.2022):
vielen Dank, liebe Renate. Für dein Lob und deine Begeisterung. Ja, es ging mir darum, das Thema noch mal aufzurollen nach 30 jahren, denn Brüder sind wir nicht geworden. Immer noch spricht die Politik vom "Osten" und das sie anders sind...Aber keder mensch ist anders irgendwie... LG und komm heute gut durch den heißen Tag von Monika

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