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„Erdteil Afrika“ von Franz Bischoff


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Selten ist hier auf E-Stories solch kluger Klartext zu lesen, so pointiert und ohne Scheuklappen aufgeschrieben wie Dein Gedicht, lieber Franz. Es ist in seiner Deutlichkeit erfrischend und zeigt mir, dass ich nicht der einzige Mensch (hier) bin, dem gewisse Probleme und Schieflagen auffallen. Man hat ja oft das Problem, dass man sich da allein wähnt, weil man wenig oder keinen Kontakt mit Leuten hat, die auch so offen und ehrlich sind. Die Probleme Afrikas hast Du zwar in der gebotenen Kürze und in Stichworten in Dein Gedicht geflochten, doch dafür umso wirkungsvoller und verständlicher. Es ist ein schöner Kontinent ("Erdteil", wie Du schreibst), in der Tat, der leider viele Konflikte hat.

Tja, eines ist die Krux, lieber Franz, dass man armen Ländern helfen will, dann kommen die Armen hierher und verwandeln unser Land in so eine Art Vorhof zur Hölle, wie die vielen "Einzelfälle" stetig belegen, die zum Alltag geworden sind. Abgesehen von Wohnraummangel, Energiekrise und einer Regierung, die uns noch mehr ruiniert, indem sie uns noch mehr zu versorgende Kostgänger beschert und immer noch größenwahnsinniger wird, im Versuch, das Klima, die Welt und jeden (schwarzen) Menschen zu retten, der auf dem Planeten existiert. Derweil man der eigenen (weißen) Bevölkerung, so sie dies kritisiert, vorwirft, "rassistisch" und "Nazi" und was weiß ich sonst noch zu sein. Ein Irrenhaus ist das hier - und Afrika ist KEIN STÜCK geholfen, wenn ihm seine arbeitsfähigen Leute auch noch entzogen werden, weil die alle hergelockt werden, mit Versprechungen, die wir hier gar nicht einhalten können. Und seit der großen Völkerwanderung 2015 ist es noch schlimmer geworden und noch viel mehr machen sich auf den Weg - ein Drittel von allen aus (Nord-)Afrika, der arabischen Halbinsel mit Syrien, Afghanistan, Iran, Irak, Pakistan et al. ist inzwischen in Arbeit, allerdings selten in den versprochenen Fachgebieten, denn die meisten, wie ich herausstellt, sind weder Fachkräfte noch besonders qualifiziert in irgendwas. So ruinieren wir uns selbst und gegenseitig, machen alles kaputt. Man kann es diesen Menschen natürlich nicht übelnehmen, wenn sie sich auf den Weg machen in ein Quasi-"Paradies", würde ja jeder so wollen. Ja, wie Du in der Tat komplett korrekt beschreibst, gibt es das Problem mit vielen despotischen Herrschern in Afrika, Korruption auf einem gravierenden Level, dazu wirtschaftliche Abgehängtheit (da von dort aber auch selten große Innovationen kommen, was dem Teufelskreis mit der miserablen Wirtschaft, der daraus resultierenden Armut, Verzweiflung und Apathie entspringt), Armut, Krankheiten, ein lebensfeindliches Klima (die dortigen Durchschnittstemperaturen werden immer hoch sein und waren immer hoch, egal, ob der Klimawandel, der sog., da noch 2-3 Grad mehr draufsetzt oder nicht, in Sibirien wird's schließlich auch nicht wesentlich wärmer dadurch), archaische Riten und Ansichten und insbesondere ein Problem mit radikalen, extremistischen und orthodoxen Auslegungen der diversen Religionen: Ein krass fundamentales Christentum, ein noch viel fundamentalistischerer Islam (Stichwort: Boko Haram) und dessen gewalttätige Auswüchse - all das macht diesen Kontinent, der als "Wiege der Menschheit" gilt, zu einer Hölle auf Erden. Die Demografie-Entwicklung auch zu beachten, denn die dortige Überbevölkerung und damit verbunden vermutlich weiterhin immer mehr einsetzende Flucht von dort, wird auch die "reichen", prosperierenden Kontinente, insbesondere Europa, sicherlich aber auch langfristig Amerika, Asien zu allerletzt, denn Chinesen, Japaner und andere kleinere Völker dort werden einen Teufel tun, zu viele Menschen anderer Kultur und Mentalität in ihre Mitte zu lassen, denn sie sind nicht doof und sehen, was hierzulande und in (West-)Europa abgeht, wie sich die Zustände durch die Migrationsbewegungen zusehends verschlechtern - und das ist eine Show, die diese klugen Völker nicht anstreben. Deshalb wird es sie auch noch lange geben, nachdem wir unser Land hier völlig zugrunde gerichtet und in einen vermeintlichen Multikulti-Schmelztiegel verwandelt haben, in dem nur noch Not, Elend und Armut grassieren werden und man sich den Tod wünscht und im Allgemeinen auch keine besonders hohe Lebenserwartung mehr hat. Diese teils jungen Leute aus Afrika und Arabien bringen nämlich ihre Fluchtgründe mit, die Gründe, warum es in ihren Länder so mies läuft, ihre Mentalität auch, die inkompatibel ist mit unserer Lebensweise. Und Integration ist von einem Großteil dieser Leute auch nicht zu erwarten. Wozu auch, worin auch? Wir leugnen ja unsere Kultur, machen sie schlecht, hassen uns selbst. Wer will sich in solch eine Dauerschwäche integrieren?

Nun, ich will Dir keine Angst machen und schon gar nicht den Miesepeter raushängen lassen, das wäre unredlich und falsch. Es besteht immer noch Hoffnung, dass irgendwann eine neue Regierung zusammengewählt wird, die die ganzen Konflikte mit der nötigen Portion Pragmatismus und, wo nötig, Härte angeht, um sie zu lösen. Von der Infantilität unserer momentanen Herrscher müssen wir ohnehin runterkommen und sie loswerden. Denn was gefragt ist, ist erwachsene - und konservative - Politik, wie wir sie auch vor langer Zeit hatten, wobei ich mich nur an die Zeiten erinnern kann, als es schlimmer wurde. Zwar erlebte ich einen Teil der KOHL-Ära in den 80ern und 90ern noch mit, doch schon mit SCHRÖDER ging es spürbar bergab, wobei erst MERKEL, jetzt SCHOLZ den Sack so richtig zumachen, was das anbelangt. Aber wie gesagt: Hoffnung ist ja niemals verkehrt. Hoffen wir, dass alles besser wird - und: wählen wir weise, im wörtlichsten Sinne.

LG, Karl-Konrad

Franz Bischoff (25.10.2022):
Lieber Karl - Konrad. Leider auch Dir etwas verspätet mein Dank für den Kommentar! Klasse jedoch von Dir! Grüße Franz

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Habe auf meinen Geschäftsreisen einiges von Afrika gesehen, Franz. Daher kann ich dir nur bedingt zustimmen. Es gibt wunderbare Länder dort, aber auch schlimme Länder, in denen niemand leben kann, weil nahezu alles fehlt. Dort ist Hunger täglicher Begleiter. Für Europäer unvorstellbar! LG von RT

Franz Bischoff (25.10.2022):
Auch hier lieber Rainer etwas verspätet mein Dank für den Kommentar. Grüße Franz

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Toll geschrieben lieber Franz. Schön, das du mal daran erinnerst.

Herzlich grüßt Wolfgang

Franz Bischoff (17.10.2022):
Herzlichen Dank Dir lieber Wolfgang! Hier kann man sagen, dass wir uns viele Probleme selbst schaffen. Man macht Geschäfte mit den Despoten dort und die Menschen müssen der Armut und Wassermangel dort bezogen flüchten! Auch fehlt diesen Menschen dort Nahrung und an allem tragen wir Mitschuld! Danke dem Kommentar und Grüße Franz

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Lieber Franz! Da können wir von Glück reden, dass wir nicht dort leben. Euch einen schönen Sonntag, herzlichst Karin

Franz Bischoff (17.10.2022):
Herzlichen Dank liebe Karin! Hier kann man sagen, dass wir uns viele Probleme selbst schaffen. Man macht Geschäfte mit den Despoten dort und die Menschen müssen der Armut und Wassermangel dort bezogen flüchten! Auch fehlt diesen Menschen dort Nahrung und an allem tragen wir Mitschuld! Danke dem Kommentar und Grüße Franz

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Lieber Franz, du zeigst uns eine andere Seite von Afrika als ich in meinem Gedicht. Dieser Kontinent ist so gegensätzlich wie nur möglich. Viel Leid hat auch die Kolonialzeit hinterlassen.

Lg Teddybär

Franz Bischoff (17.10.2022):
Absolut richtig und dies lieber Teddybär haben viele vergessen! Hier kann man sagen, dass wir uns viele Probleme selbst schaffen. Man macht Geschäfte mit den Despoten dort und die Menschen müssen der Armut und Wassermangel dort bezogen flüchten! Auch fehlt diesen Menschen dort Nahrung und an allem tragen wir Mitschuld! Danke dem Kommentar und Grüße Franz

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Stimmt ! Schlimm wird es dann, wenn China in Afrika fruchtbare Landzonen
aufkauft und den Anbau von Gemüse und Früchten für das eigene Volk
bestimmt. Griechenland: Der Hafen von Piräus wurde an die Chinesen
verpachtet. Die Seidenstraße macht alles möglich. Denn: Überall ist Afrika !
Herzliche Grüße
Olaf


Franz Bischoff (17.10.2022):
Ich stimme Dir zu gerne zu lieber Olaf! Hier kann man sagen, dass wir uns viele Probleme selbst schaffen. Man macht Geschäfte mit den Despoten dort und die Menschen müssen der Armut und Wassermangel dort bezogen flüchten! Auch fehlt diesen Menschen dort Nahrung und an allem tragen wir Mitschuld! Danke dem Kommentar und Grüße Franz

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Perfetto Francesco, dem Land wird nicht geholfen, sondern es wird noch mehr ausgeraubt.
Putin und China tun das Ihre dazu.
LG Bertolucci

Franz Bischoff (17.10.2022):
So ist es Don Bertolucci! Hier kann man sagen, dass wir uns viele Probleme selbst schaffen. Man macht Geschäfte mit den Despoten dort und die Menschen müssen der Armut und Wassermangel dort bezogen flüchten! Auch fehlt diesen Menschen dort Nahrung und an allem tragen wir Mitschuld! Danke dem Kommentar und Grüße der Don Francesco

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Es ist ein Graus,wie manche Länder ausgeraubt und praktisch vernichtet werden.Wie sich Machthaber bereichern und das Volk im Elend verkommen lassen.
Ich stimme dir zu .
LG zu dir

Franz Bischoff (17.10.2022):
Ja und hier lobt man diese Gangster noch! Liebe Sieghild, vieles kann man niemals verstehen! Hier kann man sagen, dass wir uns viele Probleme selbst schaffen. Man macht Geschäfte mit den Despoten dort und die Menschen müssen der Armut und Wassermangel dort bezogen flüchten! Auch fehlt diesen Menschen dort Nahrung und an allem tragen wir Mitschuld! Danke dem Kommentar und Grüße Franz

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Es ist alles ein Jammer, lieber Franz, statt dem Land zu helfen,
fügt man ihm noch mehr Not zu.
Liebe Grüße, Hildegard

Franz Bischoff (17.10.2022):
So ist es liebe Hildegard! Hier kann man sagen, dass wir uns viele Probleme selbst schaffen. Man macht Geschäfte mit den Despoten dort und die Menschen müssen der Armut und Wassermangel dort bezogen flüchten! Auch fehlt diesen Menschen dort Nahrung und an allem tragen wir Mitschuld! Danke dem Kommentar und Grüße Franz

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