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„Gibt es noch ...“ von Gabi Sicklinger


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Du lässt mich aufseufzen, liebe Mandalena.
Die alten Lieder ...
Auch ich vermisse die alten Gewohnheiten, die alten Worte,
mit denen so viel mehr gesagt wurde als heute.
Aber sie leben noch - nicht ganz vergessen - jedoch weit weg von uns.
Bin gerne mit dir zurückgeflogen - zu den alten Liedern ...

wünsch dir einen guten Abend,
Jonny



Gabi Sicklinger (22.10.2022):
Ja, in einem Gedicht kann man das Thema nur anreißen. Ich freue mich aber, dass ich als Kind noch die vielen schönen Heimatlieder etc. kennenlernen durfte. Und du hast Recht: auch die Sprache hat sich (oder wurde?) erheblich verändert. Dann ist es wohl an uns Poeten, sie zu bewahren! - Ich danke dir sehr herzlich für deinen schönen Beitrag Jonny, und wünsche dir alles Liebe, Mandalena

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Das sind wahre Worte, liebe Mandalena. Wo ist der Familiensinn geblieben? In unserer heutigen voll digitalisierten Welt ist kein Platz mehr für Hausmusik, gemütliches Beisammensein, oder ganz einfach nur zum Unterhalten. Zumindest nicht in den Köpfen der jüngeren Generationen. Beipflichtende Grüße zu Dir, Helga

Gabi Sicklinger (19.10.2022):
Liebe Helga, ich danke dir herzlich für deine zustimmenden Zeilen! Ja, ist schon bedauerlich die Entwicklung. Und ab und zu wollen wir uns wenigstens gerne zurückträumen, nicht wahr. Ganz liebe Grüße schickt die Mandalena

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Und weitere Fragen ließen sich anfügen...

Nichts bleibt stehen im alten Klang,
und wenn wir Zeiten vergleichen,
macht das oft bang.
Aus uns selbst quellen ja die Wünsche;
nach dem Krieg war Schluss mit Tünche...
Neu sollte alles wieder werden
- und fast wie ein Stück Paradies auf Erden...

Das ist das Streben aller Menschen,
doch mit der Zeit werden missachtet
warnende Grenzen!

So stehen wir da und blicken uns an
und fragen entsetzt, wie manches
geschehen kann. Und viele unliebsame
Antworten drängen uns an...

Liebe Mandalena, was wünschten wir
uns zurück? Ich möchte von mir sagen:
das Familienglück, das zwar in bedrängter
Zeit gelebt, aber als wahres Glück
nie verweht.
Und eine größere Beschaulichkeit
- denn Fortschritt und Hetze NICHT NUR
die Zeit entzweit...

Liebe Grüße und hoffentlich verständliche
Gedanken, die über dein schönes Gedicht
zu mir fanden - Renate

Gabi Sicklinger (19.10.2022):
Den Faden könnte man freilich endlos weiterspinnen. Die momentane Gesellschaft hat den inneren Reichtum gegen den äußeren eingetauscht - mit fatalen Folgen. Denn viel Menschliches ist auf der Strecke geblieben. Gerade bei der jüngeren Generation. Die Zeit zurückdrehen kann man freilich nicht, aber sich einiges bewusst machen. - Ich danke dir, liebe Renate, fürs Lesen und deinen wieder so umfassenden Beitrag und grüße dich ganz lieb, Mandalena

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Ach, es gibt vieles nicht mehr, der Zeitgeist scheint ein anderer zu sein. Die Großfamilie vergangener Tage ist selten geworden, heute lebt man vereinzelt, ist immer auf dem Sprung, man jagt der Karriere hinterher. Da verkommt die Tradition, jeder ist mit sich und seinen Sorgen beschäftigt.

Sehr schönes Gedicht.

Lg Teddybär

Gabi Sicklinger (19.10.2022):
Ja, leider ist es so, lieber Teddybär, und ich finde es sehr schade. Aber wir haben zumindest unsere Erinnerungen. Beste Grüße sendet dir mit Dank, Mandalena

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da gebe ich dir recht. Wir haben auch Weihnachten immer gesungen. heute kennt kaum noch einer die Texte... LG von Monika

Gabi Sicklinger (19.10.2022):
Ja, liebe Monika, das war bei uns auch so und es hatte einen besonderen Zauber. Ich denke gerne an diese einfache Zeit zurück. Vielen lieben Dank für deinen Comment und herzliche Grüße, Mandalena

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