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„Wir wollen auch an Weihnachten feiern !“ von Olaf Lüken


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Spreewaldsänger

03.11.2022
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Hallo Olaf,
in Deinem Gedicht über Weihnachten schreibst Du
" Die Alten heucheln Himmelwärts ".Das müsstest Du mir bitte
erklären ,was Du damit meinst ,denn ich gehöre auch zu der
Gruppe der Alten. ( Noch Älter als Du bist )
LG der Spreewaldsänger

Olaf Lüken (04.11.2022):
Lieber Spreewaldsänger, ich kenne eine Reihe älterer Herrschaften, die ihren Kindern nicht ihr "wahres Selbst" vorleben, sondern gerne himmelwärts schauen, um einen Eindruck größter Friedhaftigkeit zu vermitteln. Was sie nicht wissen, wahrscheinlich nicht wissen können, ist die Tatsache, dass gerade ihre Kinder diesen Heuchlertrick durchschauen. Vielleicht haben Sie solches noch nicht erlebt, wozu ich Ihnen gerne meine Hochachtung ausspreche und auch Dankeschön sage. Herzliche Grüße Olaf

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ich weiß nicht, ob es wirklich so ist. Also bei uns steht das Familienzusammensein im Vordergrund, gemeinsam essen, zusammen sein und natürlich auch Geschenke. Aber nicht im Überfluss...
LG von Monika

Olaf Lüken (04.11.2022):
Hallo Monika, was du beschreibst kenne ich aus Kinderzeiten, wo sich am zweiten Weihnachtstag alle Verwandten bei den Großeltern trafen und gemeinsam feierten. Das war eine schöne Zeit ! Anfang der 70er bis Anfang der 90er feierte ich mit meinen Eltern, was mir auch stets gefiel. Seit einigen Jahren fällt mir auf, dass an Heiligabend das Krippenkind abhanden gekommen ist und die Geschenke im Eilverfahren verteilt werden, damit die "Blagen" ihr eigenes Programm veranstalten können.. Dann sollten wir in Zukunft Halloween und Heiligabend auf einen Tag verlegen, denke ich .Herzliche Grüße Olaf

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Lieber Olaf,
leider ist es vielfach so, wie von dir beschrieben. Der eigentliche Sinn des Christfestes ist manchem nicht mal bekannt... es geht nur um einen Geschenke-Marathon. Ich denke oft, je größer die Geschenke, desto weniger wurde der Ursprungssinn verstanden.
Wir haben dieses Jahr das mit den Geschenken noch mehr reduziert, als eh schon. Die erwachsenen Kinder laden wir zum Essen ein (oder zum Kaffee)... und nur die kleinen Enkel bekommen "richtige" Geschenke. Mein Mann und ich schenken uns nur eine Kleinigkeit (im niedrigen 2stelligen Preisbereich).
Dafür lasse ich es mir nicht nehmen, viele Weihnachtskarten zu verschicken mit guten Gedanken.
Ein paar Freundinnen, mit denen ich bisher noch Kleinigkeiten schenkte, freuen sich darüber, sich lieber mal zum Kaffee zu treffen... sich also Zeit zu schenken... anstatt Waren auszutauschen....

Was Bertls Frage bezüglich der Engel angeht... die brauchen doch keine Türen... die sind einfach da... nur sieht man sie meist nicht... ;-)

Sonntägliche Grüße! Anschi

Olaf Lüken (30.10.2022):
Hallo Anschi, DANKESCHÖN für deinen Kommentar. Als ich meinen 14jährigen Geburtstag feierte, hatten meine Eltern in Wanne-Eickel ein kleines Lebensmittelgeschäft. Es war das Jahr 1966 und die Bergwerkkrise erreichte einen neuen Höhepunkt. Die Leute schrieben in der Regel an und zahlten mit ihren späteren Löhnen. An Bargeld bekam ich um die 80 Mark. Einen Tag später ging der Buttervorrat zur Neige. Ich nahm die 80 Mark, fuhr zur Molkerei und kaufte Butter für das Geld. So waren die Zeiten. Damals. Die Famiilie war mir ein seelischer Mittelpunkt. Was ich damals hergab, bekam ich später hundertfach zurück. Alles zu seiner Zeit. Herzliche Grüße Olaf

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Ob und wie wir die Festtage begehen lieber Olaf, dies wird sich noch zeigen! Sorgen kenne ich zu oft! Grüße Dir in den Sonntag der Franz

Olaf Lüken (30.10.2022):
Hallo Franz, ich verstehe deinen ersten Satz nicht. Es geht mir nicht darum, wie du dein Weihnachten feierst. Es geht mir darum, dass die Mehrheit in unserem Land keinen wirklichen Gottesbezug mehr hat. Es geht mir um die Schilderung eines grundlegenden Problems. Den meisten Menschen geht "unser" Sündenbefreier am Arsch vorbei. Darum geht es mir !!! Olaf

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Lieber Olaf, der Sinn des Weihnachtsfestes ist bei vielen Menschen schon
verlorengegangen, leider. Es ist ein Fest des großes Schenkens.
Die andächtige Stille für ein paar Minuten ist vielen schon eine Strapaze.
Trotzallem freuen wir uns auf das Weihnachtsfest mit unseren Lieben
schöne und besinnliche Stunden zu verbringen. Die drei Engel werden
wir in unserer Runde dann auch wahrnehmen, das ist mir ganz gewiss.

Schicke dir liebe Sonntagsgrüße von Hildegard

Olaf Lüken (30.10.2022):
Liebe Hildegard, wenn ich an dich denke, dann auch an die Hildegard von Bingen. Die "Sybille vom Rhein" verkehrte mit den Großen und Mächtigen ihrer Zeit. Darunter befand sich auch Friedrich I., den wir unter "Barbarossa" (Rotbart) kennen. Tief gläubig und emanzipatorisch weit entwickelt, war diese Dame, die erst mit "80" das Zeitliche segnete und heute zu den Kirchenlehrerinnen gehört. Mit sieben Jahren wurde sie quasi ins Kloster abgeschoben. Mit 14 hatte sie, ähnlich wie Johanna von Orleans (Jeanne d'Arc) 1412.1431 ihre ersten großen Christus-Visionen. In problembehafteten Zeiten sollten WIR uns wieder um das Wesentliche kümmern. Wer glaubt fühlt mehr. Analytik, so wertvoll sie auch sei, kann die Seele allein nicht füllen.Das sollten jene Eltern wissen, bevor ihnen ihre Kiddies verlorengehen. Herzliche Grüße Olaf

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Eine schöne Ballade Olaf.
Es dürften die Erzengel Michael, Gabriel und Raphael gewesen sein;
doch wie kamen die ins Haus hinein?

LG Bertl.


Olaf Lüken (29.10.2022):
Lieber Bertl, meine drei Engel sind Schutzengel. Eigentlich hat jeder Mensch (s)einen Beschützer. Sie werden aber nicht (mehr) vom Menschen erkannt, weil eine dichte Nebelwand sie von den Einzelseelen trennt. Die Nebelwand entsteht dort, wo Nichtwissen, Nichtwollen und Nichkönnen eine Trennung wischen Mensch- und Engelreich hervorruft. Wer GOTT nicht will, muss auch mit seiner Abwesenheit rechnen, wenn der Tag der Tage vor der Türe steht. Leider. Jesus liebt, um geliebt zu werden. Er ist ein Freund unter Freunden. Auch Agnostiker haben keine Chance. Bekennermut zum Kreuz und der Sündentilgung, sind Mindestanforderungen ! Herzliche Grüße Olaf

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Der spirituelle Wert von Weihnachten ist längst im Lärm des Schenkens untergegangen. Hauptsache, man bekommt viele Päckchen. Traurig aber wahr. Da wirft sogar der Christbaum frühzeitig die Nadeln aus Enttäuschung.

Lg Teddybär

Olaf Lüken (30.10.2022):
Lieber Teddybär, ältere Menschen, die ihre Kindheit in Nachkriegsdeutschland verbringen mussten und wenige Geschenke bekamen, schwärmen noch heute davon, wie intensiv und gottesnah sieh das Fest der Feste erleben durften. Wer jeden Tag nach irgendeiner Party schreit, wird sich eines Tages ungewollt wundern dürfen.Leider. Herzliche Grüße Olaf

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