Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Letzte Liturgie“ von Christopher Steffler


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Das Gedicht spiegelt eine faszinierende Mischung positiver und ablehnender Empfindungen am heiligen Ort. Zweifel sind gerade da am Platz und nötig, wo und wenn immer einer mit der inneren Wahrheit ringt und die Suche noch im grössten Gefühlstief nicht aufgibt. So lässt sich die depressive Verstimmtheit des Dichters hier daran erkennen, dass der Glaube an die Erlösung negiert, der klerikale Terminus der "Sünde" aber fraglos ins Feld geführt wird. Dieser Begriff ist es denn, worüber der nicht vorsätzlich religiöse Leser strauchelt, und ihn drum einen hoffnungsvollen Ausweg für den Liturgiebesucher erkennen lässt: Was macht denn schon ein Staubkorn auf der Lotusblüte eines gewissenhaften Menschen? Der nächste Regen wäscht ihn rein.

Christopher Steffler (18.08.2025):
Hallo Nik Morgen, danke dir für deinen Kommentar. Echt spannend, wie du das Gedicht gelesen hast. Der Gedanke mit dem Staubkorn auf der Lotusblüte hat mir besonders gefallen. Vielleicht ist es genau das: Trotz Zweifel und Dunkelheit bleibt irgendwo ein Funken, der nicht verlöscht. Und wenn man genau hinhört, singt selbst die Asche noch ein Lied.

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...Chris, Emotionen müssen raus; und das ist dir sehr gut gelungen.
LG von Adalbert.

Christopher Steffler (27.07.2025):
Hallo Adalbert, vielen Dank für deine Rückmeldung, das freut mich. Gruß, Chris

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Hallo Chris,

deine Worte haben mich sehr berührt. Sie umgibt eine bittersüße Düsternis.
Ich kenne das. Manchmal müssen auch solche Gedanken ans Licht.

Herzliche Grüße, Bernhard

Christopher Steffler (16.07.2025):
Lieber Bernhard, vielen Dank für deine einfühlsamen Worte. Es freut mich sehr, dass dich mein Text berührt hat. Diese bittersüße Düsternis, wie du sie treffend nennst, trägt manchmal Gedanken, die lange im Verborgenen lagen. Ich glaube auch, dass sie ans Licht dürfen, aber nicht um zu erschrecken, sondern um gesehen zu werden. Herzliche Grüße und danke fürs Lesen und Fühlen, Chris

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