Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Die Bettlerin“ von Karin Ernst


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Liebe Karin ~~ Ich habe das Gedicht sehr intensiv fühlen dürfen. Bildhaft hast Du diese Situation in Reime gekleidet und nachdenklich hast Du mich mit diesen Versen gestimmt. ~~~ Nachdenklich, besinnlich grüße ich Dich ~~ Marion

Karin Ernst (09.11.2004):
Danke, liebe Marion, dass du das Gedicht gefühlt hast, es dich nachdenklich gestimmt hat. Schön, dass du mal wieder da bist. Lieben Abendgruß von Karin.

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Hallo Karin, ein sehr nachdenkliches Gedicht. Leider spiegelt es auch die gleichgültige Einstellung unserer materiellen Welt wieder.Vielleicht erreichst du mit deinem Gedicht, das so mancher Mensch genauer hinguckt und auch abgibt.Lieben Gruß von Barbara

Karin Ernst (09.11.2004):
Danke, liebe Barbara, auch für deine Worte. Ja, es ist nachdenklich. Weiß nicht, ob ich das erreichen kann, was du andenkst. Morgen ist das Gedicht im Untergrund verschwunden. Und dorthinein schaut kaum jemand ... Lieben Abendgruß von Karin.

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Liebe Karin, es gefällt mir sehr gut, dein Gedicht. Das geht mir unter die Haut. Bei uns im Dorf kann man es zwar so, wie du die Situation beschreibst nicht erleben. In Hannovers Fußgängerzone jedoch erlebe ich es ähnlich und gebe bei jedem Wochenendbummel, den ich mache, einmal etwas. Manchen sieht man das Leiden richtig an, das kann ja dann nicht "gespielt" sein, wenn ein Bein fehlt oder jemand von AIDS stark gezeichnet ist. Ich finde das alles sehr traurig. Liebe Grüße ~ Sonja

Karin Ernst (09.11.2004):
Freut mich, liebe Sonja, dass es dir gefällt, es dir unter die Haut geht. Sei froh, dass es bei Euch auf dem Dorf (noch) nicht so ist. Aber du erlebst es selbst in Hannovers Innenstadt. Ja, es i s t alles sehr traurig - leider. Lieben Zurückgruß von Karin, und danke!!

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.........berührt..........weiss nichts sonst zu sagen .........lieben gruß, karin....moni

Karin Ernst (09.11.2004):
Danke, liebe Moni. Brauchst nichts weiter zu sagen, ich verstehe dich durchaus. Herzwärmenden Gruß von Karin.

Sonnenblume

09.11.2004
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Liebe Karin,
dein Gedicht regt wirklich zum Nachdenken an. Und es wird noch schlimmer kommen. Ich habe gestern in der Zeitung gelesen, das ein Viertel der Arbeitslosenhilfeempfänger wohl aus Harz IV rausfallen, kein Geld mehr bekommen. Dann wird es sicherlich noch viel mehr Bettler geben. Irgendwann spenden wir nicht mehr für die Kinder in der 3. Welt, sondern für unsere eigenen. Ist das nicht traurig?
Einen lieben Gruß von Petra P.

Karin Ernst (09.11.2004):
Danke für deine lieben Worte, liebe Petra. Ja, das wollte ich erreichen, dass es anregt. Ich weiß nicht, ob es bei uns richtig viele BETTLER geben wird. Wer einmal welche in Russland (Fernsehen) oder anderen Ländern gesehen hat, denkt, dass es uns hier noch richtig gut geht. Obwohl deine Aussicht wirklich traurig ist, denn auch hier gibt es viel Elend, das aber unter den Teppich gekehrt wird. Ganz lieben Gruß von Karin (und danke für deine Mail! WIR haben Sonne).

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Leider verarmen in dieser Zeit immer mehr Menschen, und auch ich frage mich mehr und mehr, wie man nur helfen kann. Gut beobachtet, Karin.

Karin Ernst (09.11.2004):
Danke für deine lieben Worte, liebe Brigitta. Das ist ja das Gefühl, das mich so ohnmächtig macht: Dass wir so wenig tun können! Alles nur einen Tropfen auf den heißen Stein. Lieben Sonnengruß von Karin. (Hier scheint sie herrlich!).

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Tolllllllllllll geschrieben

LG Frank

Karin Ernst (09.11.2004):
Freut mich lieber Frank, danke für das Lob. Lieben Gruß von Karin.

julia

09.11.2004
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mir kamen die tränen bei lesen, liebe karin...
finde kaum worte...

lieben gruss von julia

Karin Ernst (09.11.2004):
Lass sie dir trocknen, liebe Julia. So sind sie -leider- die Zeiten, gelle? Am schlimmsten fand ich gestern wirklich den bereits erstrahlten haushohen Weihnachtsbaum vor Karstadt, denen es auch schlecht geht. Die VerkäuferInnen müssen leiden. Ach ja ... Ganz lieben Trostgruß von karin.

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Liebe Karin, das Gedicht aht mich tief bewegt. Die Zukunft ist für viele nicht rosig. Es wird noch viele geben, die wirklich am Hungertuch nagen werden.
Lieben Gruß Heide

Karin Ernst (09.11.2004):
Liebe Heide, was war mir klar, dass solch ein kritisches Gedicht nicht ohne Gefühl gelesen wird. Ich weiß, dass die Zeiten insgesamt nicht rosig sind ... Danke für deine Worte. Lieben Gruß von Karin.

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oh... bin tief beeindruckt wie du das Elend in Worte gefasst hast. In mir keimt dann auch immer Wut auf, wenn ich so etwas mit ansehen muß und meine Möglichkeiten begrenzt sind

Karin Ernst (09.11.2004):
Danke für dein Lob, liebe Anette. Das ist ja leider genau der Punkt: Versuchen wir -wie auch immer- zu helfen, ist es ein Tropfen auf den heißen Stein. Deine Wut verstehe ich gut. Ganz lieben Gruß von Karin.

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Liebe Karin ..ein sehr realistisches, nachdenklich machendes Gedicht...sieka

Karin Ernst (09.11.2004):
Danke, liebe sieka, dass du es so sehen kannst. Es ist doch sicher überall ähnlich, gelle? Lieben Morgengruß von Karin.

Petra Stiefvater

09.11.2004
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Auch ich habe am Wochenende ähnliches erlebt, Karin. Dazu muss ich folgendes erklären: Ich habe eine 6-jährige Tochter, die ich sehr sozial erziehe. D.h. ich lehre ihr, dass für mich ALLE Menschen gleich sind...was dann natürlich auch wiederum zur Folge hat, dass die Kleine bei jedem Bettler stehenbleibt und was reinwerfen will. Am Wochenende musste ich schmunzeln über sie. Denn ich habe ihr Geld gegeben, aufgeteilt in 20-Cent Stücke. Doch sie hat es nicht bei einem alleine reingeworfen, sondern ist zu verschiedenen Bettlern hin. Bei jedem hat sie ein Lächeln oder ein freundliches Wort geerntet, was sie wiederum sehr glücklich gemacht hat. Ich komme oft ins Gespräch mit den Leuten und gehe mit gemischten Gefühlen von ihnen weg. Ich für meinen Teil kann nur immer wieder hinhören und die Menschen nicht behandeln wie Aussätzige. Sie gehören zu uns...

LG, Petra

Karin Ernst (09.11.2004):
Ganz lieben Dank, liebe Petra, für diese kleine Erzählung, wie du und deine Kleine mit diesem Thema umgeht. Ich bin total gerührt. Zumal es in eine KinderGeschichte passt, die ich schon im Kopf, nur noch nicht zu Papier gebracht habe. Nun muss ich mich mal ranmachen :-). Wie süß, dass Töchterchen allen etwas gegeben, also geteilt hat. Denn diese Menschen leben unter uns. Ganz lieben Gruß von Karin.

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Liebe Karin, deine Befürchtung sehe ich nicht gerechtfertigt, denn wer so die Wahrheit schreibt, kann nicht angegriffen werden. Einer Bewertung enthalte ich, da deine Zeilen für sich sprechen.

Wolfgang

Karin Ernst (09.11.2004):
Danke, lieber Wolfgang, für deine lieben Zeilen. Ich weiß, was du meinst. Ganz lieben Morgengruß von Karin.

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Dieses Gedicht trieb mir die Tränen in die Augen Karin. Ja das Image...... ach wie wichtig! Wie ist es eigentlich mit dem Image unseres Landes, der Bürger? Ich fühle mich beschämt, wenn ich das hier mit ansehe. Lieber Gruß Helga

Karin Ernst (09.11.2004):
Danke, liebe Helga, dass es dich so gerührt hat. Aber es ist einfach so ... Mitfühlenden Gruß von Karin.

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Du triffst den Nagel auf den Kopf liebe Karin,schön das auch du das Thema ansprichst,es ist schlimm Menschen zusehen die hunger leiden und auf der anderen Seite menschen die den ÜBERFLUSS weil sie satt sind vor lauter Geld wegschmeissen!!!Aber leider wird es wohl dafür nie Abhilfe geben!Es ist aber schonmal gut das einige Geschäfte ihren Überschuss/Ware von gestern oder MHD abgelaufen an sogenannte Brücken/Tafeln geben wo bedürftige Menschen sich noch etwas holen können UMSONST!!!Wünsche dir einen schönen Tag Knubu Su

Karin Ernst (09.11.2004):
Bist du schnell, liebe Su! Danke für deine lieben Worte. Auch hier gibt es eine TAFEL, wo kostenlos Lebensmittel verteilt werden. Ich weiß, es ist ein heißes Eisen, ein heikles Thema. Dennoch war mir gestern danach, es s o aufzuschreiben, weil es mir mal wieder STANK, dass sich letztendlich nichts ändern wird. Nachdenklichen, lieben Morgengruß von Karin.

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