Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Das Schweigen der Tauben“ von Marc Donis


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Lieber Marc,
dein Gedicht wirkt wie ein existenzieller innerer Monolog über Einsamkeit, Sinnsuche und das Gefühl, von Menschen nicht wirklich verstanden/gesehen zu werden. Die wiederkehrende Wendung „ich glaube“ verbindet sich mit Zweifeln und schafft eine Atmosphäre zwischen Sehnsucht und Orientierungslosigkeit.
Stark ist die Gegenüberstellung von Mensch und Natur, besonders die Taube als Symbol für Ruhe, Frieden und ein nicht wertendes Gegenüber. Das „Schweigen der Tauben“ wirkt dabei wie ein Bild für eine Welt, die keine klare Antwort auf die Fragen des Sprechers gibt.
Mir fällt außerdem die fast kreisende Struktur des Textes auf: Wiederholung, fragmentierte Gedanken und offene Aussagen erzeugen eine Art meditative Melancholie, die gut zur existenziellen Grundstimmung passt.
Ich lese das Gedicht als künstlerische Darstellung einer inneren Erfahrung – nicht als Beschreibung deiner Person, sondern als Stimme eines lyrischen Ichs, das Zweifel, Entfremdung und Sinnsuche ausdrückt.

Herzliche Grüße
Rolph

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