Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Der Strom der Zeit “ von Herbert Kaiser


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Der Strom der Zeit ?
Ich denke an den Strom in unseren Leitungen.
Der Wechselstrom, ist es nicht bei uns Menschen genau so? Wie oft wechseln wir unsere Meinung, Garderobe, Geschmack und unser Aussehen. Wer ist für den Wechsel verantwortlich? Wir unsere Entscheidung oder Manipulation von Außen.
Oder lieber Gleichstrom? Aber dann wären wir alle gleich, was für eine Welt wäre das?
Die Welt der Gleichgeschalteten.
Gruß Per

Herbert Kaiser (16.04.2026):
Ein interessanter Vergleich, lieber Per. Schön, dass wir alle unterschiedlich sind. Nur die Lebensuhr tickt für alle gleich. Dank und Gruß von Herbert

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Das hast du schön geschrieben, Herbert. Leider läuft der Strom der Zeit viel zu schnell.

LG von Nina

Herbert Kaiser (17.03.2026):
Liebe Nina, die Zeit läuft, die Uhr tickt. Und man wird alt und bekommt Falten. Das ist Leben, das ist Vergänglichkeit. Machen wir das Beste daraus! Dir ein Dankeschön und liebe Grüße, Herbert

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Lieber Herbert,
dein Gedicht hat etwas sehr Klassisches – sowohl im Aufbau als auch in der Bildsprache. Der Fluss der Zeit als Motiv ist vertraut, aber du führst ihn ruhig und klar durch alle Strophen, ohne dass es beliebig wirkt. Man merkt, dass du bewusst mit Rhythmus und Reim arbeitest, und das gibt dem Text eine angenehme Geschlossenheit.
Was ich interessant finde: Du stellst der Unaufhaltsamkeit der Zeit etwas Positives entgegen – Mut, Freude, Liebe. Dadurch kippt der Text nicht ins Melancholische, sondern bekommt eher etwas Ermutigendes. Das wirkt bewusst gesetzt.
An ein paar Stellen bewegst du dich sprachlich sehr nah an bekannten Bildern („Strom der Zeit“ - Heraklit, „Vorwärtsdrang“ - Hegel, „Glut der Liebe“ - Brentano oder Heine). Vielleicht könntest du noch ein Bild wählen, das noch etwas überraschender ist – etwas, das man so nicht sofort erwartet.
Insgesamt ist das aber ein stimmiger, rund gebauter Text, der eine klare Haltung transportiert: mit der Zeit gehen – und dabei nicht untergehen (Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit).

Liebe Grüße
Rolph

Herbert Kaiser (17.03.2026):
Hallo, lieber Rolph David, Deine Lesart meiner Zeilen gefällt mir. Den Anklang an andere Poeten nehme ich als Randnotiz, die mich freut. Oft kommt man eben zu gleichen Bildern oder Metaphern. Brentano und Heine kenne ich eher vom Hörensagen. Ich bin nur ein kleiner Schreiberling und auch bezüglich Metrik bin ich unbedarft. Ich schreibe aus Spaß und rein nach Gefühl. Da darf es auch Ecken und Kanten geben. Ich bedanke mich herzlich für den schönen Kommentar und sende liebe Grüße! Herbert

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Lieber Herbert, so ist es, die Zeit rennt geradezu an einem vorbei und auch ich denke, es geht immer schneller als früher. Auf jeden Fall sollte man sich auch noch genügend Zeit für schöne Dinge nehmen und das Leben nicht zu ernst nehme!. Sehr gern dein Gedicht gelesen!

Herzliche Grüße
Christina

Herbert Kaiser (17.03.2026):
Liebe Christina, deine Zeilen freuen mich. In der Tat, die Zeit hat Siebenmeilenstiefel, die Jahre rauschen vorüber. Bleibt nur das "Carpe diem", nutzen wir den Tag und genießen unsere Zeit. Den Sinn muss man dem Leben selbst geben. Dir mein herzlicher Dank und liebe Grüße! Herbert

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Guten Morgen lieber Herbert. In unser aller Leben ist der Blick nach vorn, oder in die Zukunft sehr wichtig, doch eines dürfen wir nicht vergessen, auch zuweilen ein Blick in die Vergangenheit, damit wir alte Fehler vermeiden! Gerne gelesen Dir Grüße von Franz

Herbert Kaiser (17.03.2026):
Selbstverständlich, lieber Franz, ist auch die Vergangenheit wichtig. Wir erinnern uns gern an schöne Momente und erkennen auch unsere Schwächen und Fehler. Daraus sollte man lernen. Die Zeit an sich ist neutral, wir können aber das Leben gestalten und genießen. Dir mein herzlicher Dank, sei lieb gegrüßt! Herbert

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...Herbert, und dass wir nicht zappeln,
dürfen wir nicht wappeln,
nehmen alles, was die Liebe gibt,
und sind wieder neu verliebt.

Nützen die Zeit,
die uns noch bleibt.

GN8 und lG,
Bertl.

Herbert Kaiser (17.03.2026):
Lieber Adalbert, das ist die richtige Maxime. Man muss mit dem Leben mitgehen, nicht dagegen ankämpfen. Das Rad der Zeit kann man nicht anhalten. Wenn wir uns von der Liebe leiten lassen, liegen wir goldrichtig. Dir sage ich herzlichen Dank. LG Herbert

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Ja, das denke ich auch. Und genau an dieser Stelle fehlt mir etwas an Gelassenheit und auch an Heiterkeit. Vielleicht ist es der Iedealist in mir, der sich eine Besserwelt wünscht, aber erkennen
muss, dass es dem so nicht ist. Leider. Und die Zeit wird knapp. Man kann ja, wie Heraklid es einmal auszudrücken wusste, nicht zweimal in den selben Fluss steigen, weil ja alles ständig im Flusse ist. (p.r.)
Herzliche Nachtgrüße
Olaf

Herbert Kaiser (17.03.2026):
Werter Olaf, das Wort von Heraklit "panta rhei", alles fließt, hat Gültigkeit. Alles verändert sich, der Wandel ist das einzig Beständige. Die Welt/das Leben ist, wie es eben ist - da hilft nur Akzeptanz. Ich bedanke mich herzlich für den Kommentar! LG Herbert

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