Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Akirame* — Wenn alles auseinanderfällt“ von Rolph David


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Lieber Rolph, das ist manchmal das Dilemma, zwischen Anspruch und Erkenntnis. Ein ausgezeichneter Text, der noch lange nachhallt.

LG Uwe
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Lieber Rolph,

was für ein beklemmend guter Text, den man nicht liest, sondern durchlebt.
Niederschlag und Trost zugleich.

Danke fürs Teilen.
SG Andreas

Dietrich07

16.05.2026
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Lieber Rolph,
dein Gedicht trägt etwas, das schwer zu benennen ist – diese besondere Erschöpfung, die entsteht, wenn Liebe immer wieder gegen Grenzen läuft, die ein anderer Mensch selbst gezogen hat.
Was mich am stärksten trifft: die Ehrlichkeit darüber, dass Aufopferung keine Rettung ist. Dass es kein Versagen ist, wenn jemand die ausgestreckte Hand zurückzieht – und dass man sich trotzdem schuldig fühlt. Beides gleichzeitig, ohne Auflösung.
Der letzte Teil – Selbstschutz als rettendes Ufer – klingt nach einer Erkenntnis, die teuer erkauft wurde. Nicht leichtfertig, sondern nach langem Aushalten.

Manche Texte lässt man einfach hinter sich - dieser bleibt.

Liebe Grüße
Dietrich

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Wir gleichen jenen Geistern, die wir begreifen können. Und deshalb hat meine Erlebniswelt mit deiner wenig zu tun. Daraus entsteht die Vielfarbigkeit menschlichen (Zusammen-)lebens. Die Brillanz deiner Gedanken- und Wortketten machen Satz für zu einem Leseerlebnis, auch wenn der Inhalt ein minder freundliches Ereignis beschreibt. Chapeau !!!
Olaf
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...Rolph, manche Menschen lassen sich nicht helfen. Bevor man selbst draufgeht, sollte man sich besser vertschüssen.
LG Bertl.
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Lieber Rolph,
ich bin (als bloßer Aufpasser, ich nenne es Pförtner) in einer evangelichen Kirche tätig. Da hängt eine Art "Berliner Tafel" mit drin, nur eine von der Kirche. Da habe ich manchmal hautnah Kontakt mit Asylanten (ich darf erinnern, das das Wort von Asyl kommt, und nicht von Asozial), fast Obdachlosen und Aleinerziehenden und und und. In diesen Gruppen finden sich sehr viele verschüchterte, verschämte und isolierte Menschen - viele von denen, die du so empathisch beschrieben und benannt hast. Eine Freundin von mir ist beruflich in der Bahnhofsmission tätig. Auch sie kann so einige berührende Geschichten erzählen.
LG von Andreas

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