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„Doktor spielen“ von Dietrich Pietsch


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Lieber Dietrich, Drogenkonsum treibt in die Abhängigkeit und lässt Lebensträume platzen. Deine Zeilen gehen tief unter die Haut und du hast es hautnah und sehr gut geschildert.

LG Uwe

Dietrich Pietsch (08.07.2026):
Vielen Dank lieber Uwe für deine einfühlsamen Worte. Mir war wictig, die Folgen der Sucht aus der Perspektive eines Kindes zu zeigen. Es freut mich, das das Gedicht diese Wirkung bei dir entfaltet hat. LG Dietrich

AngieP

08.07.2026
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Was für ein bedrückendes - aber leider reales - Bild.
Liebe Grüße
Angie
Ich bin froh, dass wir hier auf 'dem Lande' unter einer Glasglocke sitzen ....

Dietrich Pietsch (08.07.2026):
Vielen Dank für deine Rückmeldung. Die Vorstellung einer "Glasglocke" wünsche ich jedem Ort. Leider zeigen viele Schicksale, dass Sucht und ihre Folgen nicht nur auf Großstädte beschränkt sind - solche Geschichten können sich mittlerweile überall ereignen. LG Dietrich

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Sehr traurige Geschichte! Macht betroffen!

Dietrich Pietsch (08.07.2026):
Vielen Dank. Es freut mich, dass das Gedicht dich berührt hat. LG Dietrich

ibaum

07.07.2026
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Hallo Dietrich,
die Geschichte klingt nach dem „Münchhausen- by - proxy-Syndrom“, einer Form der Kindesmiss-
handlung durch (i.d.R.) eine Mutter, die vorgibt, sich aufopfernd um ihr Kind zu kümmern, aber diesem bei passender Gelegenheit - auch am Krankenbett - Gewalt antut, um es in eine lebensbedrohliche Situation zu bringen und somit Aufmerksamkeit zu erringen, nach der sie unersättlich lechzt. Oder habe ich das falsch interpretiert?

Dietrich Pietsch (07.07.2026):
Vielen Dank für deine Interpretation. Ich hatte beim Schreiben allerdings kein Münchhausen-by-proxy-Syndrom im Sinn. Die Mutter ist in meinem Gedicht selbst drogenabhängig; das „Doktorspiel“ ist die kindliche Umschreibung ihres wiederkehrenden Drogenkonsums. Das Kind versteht nicht, was tatsächlich geschieht, und deutet die Szene mit den Mitteln seiner eigenen Erfahrungswelt. Gerade dieser Kontrast zwischen kindlicher Wahrnehmung und der Realität sollte den Kern des Gedichts bilden. Es geht daher nicht um eine Mutter, die ihrem Kind bewusst Schaden zufügt, sondern um die Folgen einer Suchterkrankung, die das Kind miterlebt und auf seine Weise zu begreifen versucht. Liebe Grüße Dietrich

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Dietrich, bei der Überschrift ist ein Tippfehler. Doktor spielen, soll es heißen.

Dein Gedicht beschreibt die Missstände unserer Gesellschaft.
Viele schauen drüber weg, doch für das Kind ist das der Horror.

LG Bertl.


Dietrich Pietsch (07.07.2026):
Lieber Bertl, vielen Dank für deinen Hinweis auf den Tippfehler. Dass solche Schicksale wie in "Doktor spielen" oft im Verborgenen bleiben, war ein wichtiger Ausgangspunkt für mein Gedicht. Es grüßt dich ganz herzlich Dietrich

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