Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Wer hier wohnt“ von Chandrika Wolkenstein


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Liebe Chandrika, da hat sich schon viel geändert: Früher saß man abends auf der Hausbank zusammen, über alles mögliche wurde geredet, dann kam das Fernsehen, - und die Bänke blieben leer. Man spricht wohl auf der Straße miteinander, einander besuchen ist nicht mehr gefragt. Je mehr Menschen, umso größer die Einsamkeit....
Liebe Grüße in den Abend,
Christa

Chandrika Wolkenstein (19.08.2026):
Hallo Christa, danke dir für dein aufmerksames Lesen und deinen einfühlsamen Kommentar. Ja, es ist einsam geworden um uns herum. In anderen Ländern wie Spanien und Irland ist das noch anders. In Irland bin ich z.B. ganz begeistert von der Solidarität unter den Frauen, die oftmals unter häuslichen Problemen leiden. Lieber Gruß Chandrika

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liebe Chandrika, ich komme mir vor, wie eine Stalkerin.
Schon wieder ich....
Diese Stimmungen, die du immer wieder einfängst..

LG Hanna

Chandrika Wolkenstein (19.08.2026):
Aber Hanna, ich freue mich doch darüber, wenn dir das eine oder andere Gedicht von mir gefällt. Sie leben doch erst, wenn sie auch gelesen werden. Danke für deine Unterstützung! Lieber Gruß Chandrika

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Sehr schöner Schluss! Das Bild mit den Zugbrücken ist sehr aussagekräftig. Eine interessante Bilanz hinsichtlich der vielen Beziehungen, die schon hinter einem liegen.

Chandrika Wolkenstein (19.08.2026):
Hallo Leonhard, ja, nach so mancher Enttäuschung habe ich die Zugbrücke hoch gezogen. Außerdem bin ich jetzt in einem Alter, dass ich nur noch Zeit für "quality time " habe mit Menschen ,die mir etwas bedeuten. Ich gehe da keine falschen Kompromisse mehr ein zum Leidwesen meines Mannes. Lieber Gruß Chandrika

Dietrich07

18.08.2026
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Hallo Chandrika,
du beschreibst den Rückzug eines Menschen, der nach schmerzhaften Enttäuschungen die anfängliche Offenheit gegenüber der Welt abgelegt hat, während im Verborgenen eine leise Hoffnung auf eine einzige, wahrhaftige Begegnung bestehen bleibt.
Diese Entwicklung wird in einer schlichten, aber bildhaften Sprache inszeniert, die den inneren Zustand des lyrischen Ichs durch melancholische Alltagsbilder spürbar macht.
Ganz besonders gefällt mir die konsequente sprachliche Reduktion, durch deren extreme Verdichtung der Gedanken jedes einzelne Bild ein enormes Gewicht bekommt.
Starker Text!

Liebe Grüße
Dietrich




Chandrika Wolkenstein (18.08.2026):
Lieber Dietrich, herzlichen Dank für deine einfühlsame und genaue Rückmeldung. Du hast die innere Bewegung des Gedichts- den Rückzug und die dennoch bewahrte leise Hoffnung - sehr treffend erfasst. Besonders freut mich, dass die sprachliche Reduktion und das Gewicht der einzelnen Bilder bei dir angekommen sind. Lieber Gruß Chandrika

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Hallo Chandrika,

wer großzügig seine Türen "offenhält",
muss auch mit "Wegelagerern" rechnen...

Ich halte nichts von aufdringlichen „Zechern“,
die gern viel bechern und Hohles hinterlassen.
Das klingt sehr hart - aber in Wahrheit erspart
es mir wertvolle Zeit, die ich anderweitig kann
schöner "verprassen"…

Auch hier macht‘s nicht die MENGE, sondern
der WERT.
Und deine Abschlussstrophe sagt das für mich
ebenfalls aus.

Liebe Gedankengrüße - Renate





Chandrika Wolkenstein (18.08.2026):
Liebe Renate, deine Gedanken zu den offenen Türen und den unerwünschten Gästen haben mich schmunzeln und zugleich nachdenken lassen. Ja! Offenheit braucht Grenzen, wenn sie nicht zur Einladung für jene werden soll, die nur nehmen und Leere zurücklassen. Du hast völlig recht: Nicht die Menge der Begegnungen zählt, sondern ihre Wahrhaftigkeit und ihr Wert. Danke für deine kluge und bildreiche Rückmeldung. Lieber Gruß Chandrika

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