Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Gut erzogen“ von Chandrika Wolkenstein


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Ja, liebe Chandrika, es gab Zeiten, da hatten Kinder kein Mitspracherecht, heißt mit anderen Worten, sie wurden zum Stillsein erzogen.
Sei still, wenn sich Erwachsene unterhalten, davon hast du noch keine Ahnung, geh spielen, dass ist nichts für deine Ohren; das waren alles Sätze, die man zu früheren Zeiten zu Kindern sagte. Wer das ständig hört, bekam Angst, sich überhaupt mit einem anderen Menschen zu verständigen, geschweige denn, sich bemerkbar zu machen. Das Problem lag dann immer bei dem Kind: zu schüchtern, verschlossen, niemand hat die Eltern nach dem Warum gefragt. Gut, dass sich vieles dbzgl. im Laufe der Jahre verändert hat, manchmal allerdings auch zum Nachteil, wenn Kinder z.B.ständig dazwischen plappern.........Schicke lG in Deinen Freitagabend, Helga

Chandrika Wolkenstein (21.08.2026):
Guten Abend Helga, du hast recht! In der Verwandtschaft haben wir beide Extreme: die Verschlossenen, die ständig gemaßregelt worden sind und immer stiller wurden, und die lauten, frechen, völlig unerzogenen Blagen, die sich gar nichts sagen lassen. Ich denke, Erziehungs-ARBEIT in Richtung :WURZELN und FLÜGEL ist das ,was heute irgendwie fehlt. Hoffe, es besser gemacht zu haben..... Dir und den Deinen auch einen schönen Feierabend Chandrika

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Liebe Chandrika,
dieses Gedicht bringt mir schon wieder
eine Gänsehaut!

Alles Worte, die wie Messer arbeiten...

Und schlussendlich:

"Man nannte ihn
verschlossen.

Niemand erkannte
die eigenen Hände
am Schloss."

Ja, hier hat die Wahrheit Platz gefunden!

Begeisterte Grüße - Renate



Chandrika Wolkenstein (21.08.2026):
Liebe Renate, dann sollte ich meinen Gedichten künftig wohl eine kleine Decke beilegen - gegen die Gänsehaut :) Wobei: Bei einer so warmherzigen Rückmeldung dürfte sie schnell wieder verschwinden. Hab herzlichen Dank für dein nettes Lob. Lieber Gruß Chandrika

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Liebe Chandrika,
Sehr interessante, tiefsinnige Gedanken! Fehler, die von den Eltern oft unbewusst gemacht wurden.
Doch hat jed/er, wenn sie/er selber erwachsen ist, die Möglichkeit, das Vergangene, Anerzogene abzuwerfen. Leider ist diese Chance nicht jedem bewusst; es ist eben so viel leichter, "Schuld" dem Umfeld, den Eltern, ... zu geben, als selber was zu ändern...
Liebe Grüße von Christa

Chandrika Wolkenstein (21.08.2026):
Liebe Christa, natürlich hast du recht. Ab einem gewissen Alter ist man selbst verantwortlich, aber man schleppt die Kindheit - ob man will oder nicht- ein Leben lang mit sich herum. Danke fürs aufmerksame Lesen! Lieber Gruß Chandrika

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Liebe Chandrika,

vielen Dank für deine Zeilen.

Ja, Kinder sind Riesen, solange, bis wir sie so klein bekommen haben, wie wir selber sind.

Liebe Grüße
Andreas

Chandrika Wolkenstein (21.08.2026):
Lieber Andreas, ich danke dir dafür, dass du mein GEdicht so aufmerksam gelesen hast. Dein "Hammer"satz mit den Riesen hat mir sehr gut gefallen. Er trifft den Nagel auf den Kopf. Lieber Gruß Chandrika

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