Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Bring Milch mit“ von Chandrika Wolkenstein


Das Gedicht lesen - oder weitere Beiträge und Infos von Chandrika Wolkenstein anzeigen.

Beiträge anderer Autorinnen und Autoren aus der Kategorie „Alltag“ lesen

Dietrich07

25.08.2026
Bild vom Kommentator
Ein meisterhafter Minimalismus. Statt großer, dramatischer Worte nutzt dein Text die absolute Alltäglichkeit – eine schlichte Milchtüte –, um eine tiefgreifende Entfremdung spürbar zu machen.
Die Stärke liegt im Ungesagten: In den kurzen Sätzen, den verfehlten Fingern und dem bitteren Bild des Haltbarkeitsdatums steckt mehr echte, nackte Emotion als in jeder poetischen Kulisse.
Berührend, präzise und schmerzhaft nah am Leben.

Liebe Grüße
Dietrich


Chandrika Wolkenstein (25.08.2026):
Hallo Dietrich, wie aufmerksam du mein Gedicht gelesen hast! Genau das banale Alltägliche sollte hier tragen, wofür große Worte zu laut gewesen wären. Dass du auch das Ungesagte so deutlich wahrgenommen hast, macht mich froh (Ziel erreicht!) Danke für deine feinsinnige Rückmeldung! LG. Chandrika

Bild vom Kommentator
Liebe Chandrika, das ist leider keine Einzelfall. Ich kenne das auch.... Was ist Partnerschaft noch, wenn es nichts mehr zu sagen gibt?
Einen schönen Abend wünscht dir
Christa

Chandrika Wolkenstein (25.08.2026):
Hallo, liebe Christa, ja, das "psychische Verholzen" im Alter muss man unbedingt vermeiden. Diese Einsamkeit zu zweit ist auf die Dauer recht ungesund! Wünsche dir einen schönen Tag! Chandika

Bild vom Kommentator
Liebe Renate,
vielen Dank für deine nachdenklichen Worte. Es freut mich ,dass mein Gedicht so viel in dir ausgelöst hat. Du hast vollkommen recht: Worte schaffen Nähe und schenken einer Beziehung immer wieder neues Leben , auch noch nach der goldenen Hochzeit. Möge uns das Schweigen nebeneinander im Alter erspart bleiben!!
Beste Grüße
Chandrika
Bild vom Kommentator

Liebe Chandrika,

sprachlos hat mich deine Darstellung
dieser Momente gemacht.

***

IST DAS PAAR

…so genügsam geworden
im Laufe der langen Zeit oder
hat man bereits alles schon zu oft
gesprochen, sodass man meint, sich
DIE WORTE
sparen zu können?!
Das
WORT
aber
ist
LEBEN!

Kennt man sich so hinreichend,
dass jedes Wort als
UNNÖTIG
erscheint
oder ist es eine
LEERE,
die sich
eingenistet und erweitert hat.
Soll das der Weg bleiben bis zum
GRAB?!

Wie traurig, wenn
eine einstmalige
LIEBE
solch einen
TRAURIGEN VERLAUF
genommen hat.

Liebe Grüße sende ich dir zu


- Renate

Nicht vergessen: Eigenen Kommentar zum Gedicht verfassen!

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für die Leserkommentare liegen bei den jeweiligen Einsendern.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für die Beiträge oder von den Einsendern verlinkte Inhalte.
Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).