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„Cogito, ergo sum“ von Josef G. Amon


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Lieber Josef,
aus Descartes' schwerem „Cogito, ergo sum“ machst Du kurzerhand eine kleine Alltagsphilosophie – und genau das gefällt mir.
„Denke ich nicht – dann bin ich doch“ bringt den philosophischen Lehrsatz nämlich schon gehörig ins Wanken. Und mit
„Bin ich nicht – dann fragt man sich
wo ist er heute nur geblieben“
landet das Ganze plötzlich mitten im Leben.

Ich mag diesen Wechsel von Philosophie zu einem fast verschmitzten Alltagsgedanken. Denn irgendwie steckt darin tatsächlich eine interessante Frage: Muss ich ständig denken, um zu sein oder bin ich auch dann noch da, wenn mein Kopf gerade einmal Pause macht?
Vielleicht ist die praktischste Antwort am Ende einfach: Wer nach mir fragt, hat immerhin schon bewiesen, dass ich fehlen kann.

Schönes kleines Gedankenspiel!

Liebe Grüße
Rolph

Josef G. Amon (31.08.2026):
Lieber Rolph, vielen Dank auch hier. Du bist auch hier sehr ins Detail gegangen und hast die Quintessenz sehr gut beschrieben. Ein kleines Gedankenspiel - das etwas Staub aufwirbelt ;). Auch wenn ich es unter "Humor" eingestellt habe, hinterfrage ich auch ganz bewusst das von Descartes Geprägte ... Liebe Grüße Josef

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