Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Von kleinen und von großen Kindern!“ von Leonhard Ried


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ibaum

02.09.2026
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Eine anschauliche Schilderung dieser Mutter-Kind-Szene in der Straßenbahn. Schon die kleinen Kinder haben das Bedürfnis, ihre Befindlichkeit (mit Nachdruck) zum Ausdruck zu bringen und zu zeigen, dass auch sie wer sind. Sie möchten von ihrer Mutter „gespiegelt“ werden. Die Mutter in dieser Geschichte ist empathisch auf die Signale ihres Kindes eingegangen, das sich infolgedessen wertgeschätzt, beachtet und ernstgenommen fühlt. Dieses mütterliche Verhalten trägt zur Stabilisierung des kindlichen Selbstwertgefühls enorm bei. Die kurze Szene zeigt deutlich, dass Mutter und Kind in eine situationsgemäße Beziehung gegangen sind.

LG Ingrid


Leonhard Ried (02.09.2026):
Liebe Ingrid, du hast es auf den Punkt gebracht. Das Kind hat sich bei dieser Mutter sehr wohlgefühlt. Das habe ich gespürt. LG von Leonhard

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(2. Posting)

Der Titel ist schon mal sehr stimmig, Leonhard.

Ich schließe mich Dietrich an, denn er hat wieder
die richtigen Worte gefunden, für die es auch keine
besseren gibt.

Sehr liebevoll verfolgst du Mutter- und Kindgeschehen,
um dann später nochmal beim Sohn-Vater-Verhältnis
innezuhalten. Das Geschehen bei Mutter/Kind zeigt
dir auf ganz besondere Weise, welcher "Energie-Strom"
zwischen den beiden pulsiert. Mutter und Kind fangen
genaue Impulse auf - da braucht es keine Sprache!

Das sich danach anbahnende Gespräch im
Bäckercafé bringt dir etwas Unruhe, weil du dabei
feststellst, dass ihr beide etwas gemeinsam habt
- nur ist es wohl bei dem Sohn etwas ausgeprägter.
Das wird dich später noch in Beschlag nehmen,
denn das hat dein Inneres richtig aufhorchen
lassen! Solche Begegnungen sind überraschend
und wie hier richtungsweisend. Man kann daraufhin
guten Rat einholen. Eine befriedigende Sache also
in jeder Beziehung.

Liebe Gedankengrüße von mir - Renate



Leonhard Ried (02.09.2026):
Danke für deinen aufmerksamen, interessanten und liebevollen Kommentar! LG von Leonhard

Dietrich07

01.09.2026
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Ein bemerkenswerter Text mit genauem, liebevollem Blick fürs Detail.
Besonders stark finde ich, wie du das Babygeschrei zum "Gesang" und zum "Erzählen" erhöhst, ganz ohne Kitsch, sondern mit echtem Staunen.

Der Bruch am Ende – vom Kinderwagen zum 57-jährigen "Kind" mit Autismus – ist mutig und öffnet dem Text plötzlich eine ganz andere, existenzielle Tiefe.

Die letzten Zeilen, in denen der Ich-Erzähler seine eigene Verletzlichkeit erkennt, geben dem ganzen Gedicht einen berührenden, unerwarteten Nachhall.

Liebe Grüße
Dietrich



Leonhard Ried (02.09.2026):
Es hat mich sehr gefreut, dass du meinem Text so viel abgewinnen konntest und dass du dich näher mit ihm beschäftigt hast. Ich war einfach fasziniert von diesem Gespann (Mutter und Kind) und wollte das in Worte fassen. LG von Leonhard

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Interessante Begegnungen machst du, Leonhard...

LG von Nina

Leonhard Ried (02.09.2026):
Nicht immer! LG von Leonhard

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