Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„ERBÄRMLICH“ von Renate Tank


Das Gedicht lesen - oder weitere Beiträge und Infos von Renate Tank anzeigen.

Beiträge anderer Autorinnen und Autoren aus der Kategorie „Klartext“ lesen

Bild vom Kommentator
Hallo Renate,

ich sage nur einfach danke, dass Du den Mut hast, in diesem Gedicht dieses Tabuthema
anzusprechen.

Liebe Grüße
Max

Renate Tank (03.09.2026):
Max, mir war es ein Bedürfnis, darüber zu schreiben; ein Tabuthema darf es nicht bleiben... Herzlichen Dank und liebe Grüße von mir - Renate

Bild vom Kommentator
Hallo Renate, Du hast diese "Erbärmlichkeit" sehr gut in Szene gesetzt. Aber die nächste Gefahr lauert schon um die Ecke " soziale Medien".

Liebe Grüße
Josef

Renate Tank (03.09.2026):
Josef, es wird immer "Gefahrenzonen" geben. Wachsamkeit ist früh geboten. Im Gespräch müssen Eltern/Kinder bleiben; das VERTRAUEN darf sich nicht zerreiben. Und Missbrauch am eigenen Kind ist ein ganz scharfes Schwert, das im wahrsten Sinne des Wortes ENTSCHÄRFT gehört. Liebe Grüße sende ich dir zu - Renate

Bild vom Kommentator
Liebe Renate, ein Thema, das für mich sehr wichtig ist! Warum auch immer, da ist "Schweigen" vorwiegend im Alltag Pflicht"!
Liebe Grüße jedoch Dir von Franz


Renate Tank (03.09.2026):
Gerade darüber darf nicht geschwiegen werden, Franz. Ich habe bei einer Mitschülerin in der Gundschulzeit gesehen, was so etwas mit einem Menschen macht...Sie war noch so jung und schon ein Wrack! Wenn kein Schutzraum da ist, auch nicht von der Mutterseite, dann wird so ein Menschlein zum seelischen Krüppel. Der Körper schreit förmlich um Hilfe - aber damals wurde ja noch mehr weggeschaut als heute. Die Lehrerschaft hat sich eingeschaltet, sonst wäre wahrscheinlich alles im Sande verlaufen. Liebe Grüße - Renate

Dietrich07

01.09.2026
Bild vom Kommentator
Ein kraftvolles, schmerzhaftes Gedicht liebe Renate – es benennt etwas, worüber viele lieber schweigen: dass Schutz des Selbstbildes vor der eigenen Wahrheit oft wichtiger genommen wird als der Schutz eines Kindes.

Besonders eindringlich finde ich, dass hier nicht nur der Täter angeklagt wird, sondern auch das System aus Wegsehen und Loyalität, das Missbrauch erst ermöglicht.

Formal verstärken die Versalien (Schuld", "Der Trieb") die Anklage - sie heben zentrale Begriffe hervor wie Schreie in einem sonst leisen, fast resignierten Ton.

Die knappe, fast karge Sprache passt gut zum Thema – sie wirkt nicht anklagend-laut, sondern eher wie ein leiser, bitterer Befund.

Liebe Grüße
Dietrich

PS. Erinner mich an mein "ein vogel will ich sein" (11/2025)



Renate Tank (03.09.2026):
Danke für deinen vorzüglichen Kommentar, Dietrich! Ja, es ist ein bitterer Befund, zumal ich schon früher, in der Schulklassenzeit, einen schockierenden Vorfall bei einer Mitschülerin mitbekommen habe. Das Mädchen war gezeichnet an Körper und Geist - nur wer das sah, weiß in etwa, was das heißt... Ich habe mir dein Gedicht "ein Vogel will ich sein" aufgerufen. Es ist so lesenswert, und wie ich sehen konnte, hatte ich dir dazu auch kommentiert. Viele liebe Abendgrüße - Renate

Bild vom Kommentator
Weg schauen ist ein großes Übel welches einer Tat oft gleich kommt! LG

Renate Tank (03.09.2026):
Solche Schandtaten dürfte es nicht mehr geben. Schon früher, in der Schulklassenzeit, konnte ich einen schockierenden Vorfall bei einer Mitschülerin erleben. Das Mädchen war gezeichnet an Körper und Geist - nur wer das sah, weiß in etwa, was das heißt... Liebe Abendgrüße - Renate

Bild vom Kommentator
Traurig ist so manches Schicksal, liebe Renate

Herzliche Grüße von Wolfgang

Renate Tank (03.09.2026):
Solche Schandtaten dürfte es nicht mehr geben. Schon früher, in der Schulklassenzeit, konnte ich einen schockierenden Vorfall bei einer Mitschülerin erleben. Das Mädchen war gezeichnet an Körper und Geist - nur wer das sah, weiß in etwas, was das heißt... Liebe Abendgrüße - Renate

Nicht vergessen: Eigenen Kommentar zum Gedicht verfassen!

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für die Leserkommentare liegen bei den jeweiligen Einsendern.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für die Beiträge oder von den Einsendern verlinkte Inhalte.
Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).