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Rolph David (05.09.2026):
Lieber Leonhard,
vielen Dank für deinen netten Kommentar!
„Fasziniert“ ist für mich tatsächlich eines der schönsten Worte, die du mir zu diesem Gedicht hättest dalassen können. Denn genau dieses Staunen war der Ausgangspunkt: Wir schauen jeden Tag auf Buchstaben, benutzen sie ständig und denken kaum darüber nach, was für ein unglaubliches Werkzeug wir da eigentlich in der Hand haben.
Danke dir, dass du dich darauf eingelassen hast.
Liebe Grüße
Rolph
Rolph David (05.09.2026):
Lieber Ditar,
jetzt hast du meinem Alphabet-Gedanken tatsächlich noch eine Tür aufgemacht, an die ich beim Schreiben gar nicht gedacht hatte.
Gerade dein Gedanke, dass ein Wort beim Übersetzen manchmal etwas verliert, das sich eben nicht einfach mitübersetzen lässt, gefällt mir. Ganz sicher zeigt sich gerade darin, wie viel mehr in einem einzelnen Wort stecken kann als seine bloße Wörterbuchbedeutung: Klang, Erfahrung, Erinnerung, Kultur – manchmal sogar etwas, das man nur spürt und nicht wirklich erklären kann. Und auch dein Satz, dass jede Sprache sich ihre eigene kleine Welt aus der Wirklichkeit „herausschneidet“, ist ein Gedanke, den ich gern mitnehme.
Danke dafür! So macht Kommentieren Spaß! Nicht nur nicken, sondern einen Gedanken weiterspinnen.
Liebe Grüße
Rolph
P.S. Leider habe ich alle E-Mail-Adressen nicht mehr, denn mein Konto wurde von web.de wegen Hackeübernahme gesperrt und sie lassen mich nicht mehr hinein, weil ich meine Anmeldedaten, die ich vor 26 Jahren benutzte, nicht mehr weiß. Total dämlich. Da mich mir von den Adressen und von vielem anderen keine Notiz machte, kann ich nicht mehr an die Leute schreiben. Auch nicht an dich.
Rolph David (05.09.2026):
Lieber Dietrich,
danke dir für deinen ausführlichen Kommentar. Dass du gerade die „sechsundzwanzig kleinen Türen“ erwähnst, hat mich gefreut, denn diese Formulierung liegt mir selbst am Herzen. Und dein Hinweis auf den Schluss bringt eine schöne Verbindung zu dem, was Sprache eigentlich vermag: Ein paar Zeichen auf Papier können die Stimme eines Menschen bewahren, lange nachdem er selbst verstummt ist.
Danke dir für deine aufmerksame Rückmeldung und die Gedanken, die du dazu gefunden hast.
Liebe Grüße
Rolph
Rolph David (05.09.2026):
Liebe Renate,
jetzt hast du mich mit deinem „Verwandler“ selbst einmal verwandelt.
Ich nehme ein paar ganz gewöhnliche Dinge: Buchstaben, Wörter, Zeichen und versuche herauszufinden, was passiert, wenn man sie nur ein wenig anders zusammensetzt.
Dass du darin „Denktiefen“ und einen „Schatz“ gesehen hast, freut mich deshalb besonders. Denn eigentlich wollte ich gar kein großes Geheimnis enthüllen, sondern nur einmal auf etwas zeigen, das wir alle ständig benutzen und dabei kaum noch als Wunder wahrnehmen.
Und wenn daraus bei dir sogar feuchte Augen geworden sind, dann haben diese sechsundzwanzig kleinen Zeichen offenbar ihre Arbeit ziemlich gut gemacht.
Danke, Renate!
Herzlich
Rolph
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