Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Endstation“ von Chandrika Wolkenstein


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Liebe Chandrika,

SELTSAM

…fühlt sich für mich diese
Bahnfahrt an.
Wie das
LEBEN
selbst
auf den Schienen
DER ZEIT.
Station für Station
ist ein anderer bereit,
auszusteigen.

Ein vorgegebener
REIGEN,
den wir alle mittanzen,
ist dieser Fahrt eigen.
Und die Zeit rinnt...

...bis wir am
ZIEL
sind,
das
UNS ALLEIN
ist bestimmt.

***

Aber es ist für mich auch
noch anders zu lesen:

Das Fahrerlebnis stürzt auf alle
unterschiedlich ein.
Die einzelnen Haltestationen
trennen die kurze menschliche
Verbindung.

Das kleine Nichts an der Scheibe
ist noch Tage danach zu sehen;
die Menschen selbst werden alle
ihrer Wege gehen.

Von Haltestelle zu Haltestelle
leert sich der Waggon mehr und
mehr.
" DIE VERKNAPPTEN LESEZEICHEN“
verschwinden in der Menge.

Irgendwann zischt es:
ENDSTATION,
und den letzten Aussteiger
verschluckt eine
SPÜRBARE ENGE.

Ein herzlicher Gruß an dich
ist mit ausgestiegen - Renate










Chandrika Wolkenstein (02.09.2026):
Liebe Renate, danke für deine ausführliche Auseinandersetzung mit meinem Gedicht. Vor allem die Frage: Was kommt nach dem Aussteigen wird wohl immer interessant bleiben...... Herzliche Grüße Chandrika

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