Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Nach der Lese“ von Chandrika Wolkenstein


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Liebe Chandrika, ich bin beeindruckt von den Bildern, die jetzt in meinem Kopf gären... Chapeau!

LG Uwe.

Chandrika Wolkenstein (09.09.2026):
Lieber Uwe, wie schön, wenn die Bilder nach lodern und im Kopf weiter gären – dann war die Lese offenbar noch nicht ganz zu Ende. Danke für dein „Chapeau“, darüber freue ich mich sehr! Herbstliche Grüße Chandrika

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Liebe Chandrika,

ich kann es nicht lassen - versuchte
mich aber kürzer zu fassen!

***

SEPTEMBERFETE

Ein Abschluss-Gelage im Übergären.
Die Felder vermissen ihre goldgelben
Ähren... Das Wespenvolk ist stets im
Taumel; ergötzt sich am Nachlass der
überreifen Pflaumen.

Mäuse spielen abends die Fiedel.
Diesen entschlüpfen einige
bezaubernde Liedel.
Die Kerne aber, sie zählen zu den
"WERTVOLLSTEN GÄSTEN".

Sie tragen in sich ein
SÜSSES VERLANGEN.
Und wenn sie in das Erdreich
gelangen,
kann das Wunder geschehen
- und ein kleiner Setzling wird
alsbald das Licht der Erde sehen
und im stetigen Wachstum
DIE KRONE
erringen.
In seinen Zweigen werden wieder
die Sommervögel singen!

***

Alles in allem ein gelungenes Fest.
Wer aber kehrt die Wiese ab
vom letzten
VERGÄRENDEN REST?

Schmunzelgrüße von der frühherbstlichen
Wiese - Renate



Chandrika Wolkenstein (07.09.2026):
Liebe Renate, bei deinen Schlusszeilen musste ich auch schmunzeln – ausgelassen feiern und dann die Frage, wer aufräumt! Zum Glück hat die Natur dafür ihre stillen Helfer. Schön auch der Gedanke, dass in den Resten des Sommers schon der nächste Anfang steckt. Liebe frühherbstliche Grüße Chandrika

Dietrich07

07.09.2026
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Starkes Bilder hast du hier entwickelt: der Garten als Ort des Rausches nach der Ernte – Verfall und Fülle fallen ineins. Besonders gelungen die Wespen, die "bis zur schmalen Taille" im Gärenden versinken, und der Schluss mit den nüchternen Kernen, die "noch etwas vorhaben" – ein leiser, hoffnungsvoller Kontrapunkt zur Trunkenheit des restlichen Textes.

Dein Gedicht hat mich mit seiner sinnlichen Bildkraft wirklich berührt.

Liebe Grüße
Dietrich




Chandrika Wolkenstein (07.09.2026):
Lieber Dietrich, wie schön, dass dich „Nach der Lese“ berührt hat. Danke für deine aufmerksamen, einfühlsamen Worte. Besonders freue ich mich, dass du bei den nüchternen Kernen verweilst und in ihnen etwas Hoffnungsvolles entdeckst. Es tut gut, das Gedicht bei dir so gut aufgehoben zu wissen. Liebe Grüße Chandrika

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