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„Dein Weg“ von Wilma Eudenbach

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Thomas Mende (miconmicons-world.de) 05.12.2002

Ich denk noch ein bißerl nach... Wenn ich sage, ich gehe auf meinem Weg, es ist mein Weg, mein eigener Weg, dann kann ich Ego nicht auschließen :-) Im Gegenteil sogar, glaube ich. Genauso wie 'der richtige Weg'. Das bedeutet auch, daß ich selbst definiere, was richtig ist, was ebenso eine Form von Ego ist. Laß ich von anderen definieren, was richtig ist, ist es nicht mehr meinn Weg, oder? Wobei ich aber auch sage, daß das Wort 'Ego(ismus)' schon vorbelastet ist, und sicher nicht ganz das ausdrückt, was ich sagen will :-) Aber Ego heißt ja schließlich 'Ich'. Ich sage nur, um 'meinen' Weg zu gehen, brauche ich ein sehr großes Stück Ego dazu

Kritik... nun, nein, eigentlich nicht, nur Gedanken, die mir beim Lesen kommen. Und Gedanken sind es, die mich an Gedichten interessieren :-)

 

Antwort von Wilma Eudenbach (06.12.2002)

Da hat sich einer echt Gedanken gemacht! Find ich gut, wenn meine Gedichte dazu anregen! Deine Zeilen haben meine Gedanken angeregt...

Der Weg zu mir, mein Weg, ist mit dem Ego gepflastet, das ist wohl war! Ohne dieses Ego glaube ich kann man den vorgegebenen Weg nicht durchbrechen. Wer diese Worte nachempfinden kann und in Teilen erlebt hat, wird festgestellt haben, das er auf dem neuen Weg irgendwann wieder teile des alten Pflasters begeht. Aber dieses mal aus ihm selbst heraus, mit Dankbarkeit und Liebe. Ich denke, hier braucht man kein Ego mehr! Das heißt aber nicht, dass andere einen nicht trotzdem als egoistisch betrachten! Wenn man so will, kann man alles und jeden als egoistisch ansehen. Jemandem der sein Leben lang nur für andere da ist, könnte man vorwerfen es nur zu tun, damit er sich gut fühlt, Geld verdient, damit man zu ihm hinauf schaut oder um sich einen Platz im Himmel zu erkaufen.

Das Ego rennt blind und kopflastig durch die Gegend, auf der Suche nach sich selbst - und das nicht immer zum eigenen Vorteil! Wer es aber schafft sein Ego auszuschalten, der ist der Vollkommenheit ein großes Stück näher gerückt.


Thomas Mende (miconmicons-world.de) 04.12.2002

Schritt für Schritt vermeidet Stolpern :-)
Aber: Herz, Verstand und Seele sind immer eine Einheit, die Trennung dieser durch den Menschen ist rein willkürlich.
Und: Jeder ist Immer auf Seinem Weg, egal wo er hinführt. Die Suche nach dem goldenen Weg ist vergeblich

ui, war das jetzt eine Kritik, oder nicht? grübel... :-)

 

Antwort von Wilma Eudenbach (04.12.2002)

Nun ja, wenn du es so willst, ist man natürlich immer auf einem Weg. Aber ich kann für mich nicht behaupten immer auf dem richtigen zu sein. Ich glaube schon, dass es einen goldenen gibt. Diesen können allerdings nur Menschen gehen, die ihr Ego abgelegt haben.

Das mit der Kritik... kann schon sein... aber wer das nicht vertragen kann, sollte seine Gedichte lieber in der Schublade lassen...

Danke Thomas


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